Hallo,
ich suche nach einem Kaltreiniger ca 5-10 Liter für Teilewaschgerät.
Ich will damit 3 Servomotoren und 3 FU reinigen, danach alles überholen
Kugellager im Motor und Elektronik (Kondis) im FU, aber vorher gründlich
reinigen, weil die Motoren und FU Katastrophal aussehen, alles voll mit
Öl oder Emulsion, teilweise ausgetrocknet?!
Motoren müssen ausgewaschen werden, da habe ich auf Zahnbürste kein
Bock.
Kennt jemandem so ein Reiniger:
1. Nicht Entflammbar
2. Kalt Verarbeitbar
3. Geruchsarm!
Hat jemand sowas im Einsatz?
Danke.
mr proper schrieb:> Kennt jemandem so ein Reiniger:> 1. Nicht Entflammbar> 2. Kalt Verarbeitbar> 3. Geruchsarm!
Heißes Wasser mit Spülmittel und Bürste.
Und Deine Chemie Reinigungsscheisse landet dann im Abflussrohr?
Greta schrieb:> Und Deine Chemie Reinigungsscheisse landet dann im Abflussrohr?
Im Teilereiniger zirkuliert die Flüssigkeit im Kreislauf.
Dein Spülmittel ist auch Chemie und landet in deiner Variante garantiert
im Abwasser.
Wobei, nix gegen Spülmittel. Damit kommt man überraschend weit. Aber ein
richtiger Teilereiniger mit geeigneten Lösungsmittel ist natürlich
besser.
mr proper schrieb:> Habe ich auch schon gesehen, das zeug ist teuer.
Sind ja auch 30l - du wolltest ja weniger, dann wirds auch billiger.
test schrieb:> Im Teilereiniger zirkuliert die Flüssigkeit im Kreislauf.
Eben. Das weiss jeder, der mal Autobastler der besseren Sorte im TV
gesehen hat. (Weniger Ludolfs, mehr Wheeler Dealers)
test schrieb:> Dein Spülmittel ist auch Chemie und landet in deiner Variante garantiert> im Abwasser.
Und vor allem der abgespülte Dreck, der auch mal Ölschlamm usw. sein
kann.
...für eine einmalige Sache wirkt möglichst heisses Wasser mit
Waschmittel wahre Wunder!
Für Stahlteile gebe ich gern etwas Phosphorsäure hinzu, was einen
zeitlich begrenzten Korrosionsschutz bei Stahl bewirkt
Joe D. schrieb:> Für Stahlteile gebe ich gern etwas Phosphorsäure hinzu, was einen> zeitlich begrenzten Korrosionsschutz bei Stahl bewirkt
Ich dachte, Säure greift Metall an? Kannst du den positiven Effekt für
einen Nicht-Chemiker verständlich erklären?
Ich bin nun auch kein Chemiker, aber wenn ich mich recht erinnere, dann
bildet sich aus dem Stahl und der Phosphorsäure an der Oberfläche ein
Eisenphosphat, was eine hauchdünne Schutzschicht ist...leicht grau...sie
lässt sich überlackieren...
Die genauen Vorgänge kann ein Chemiker sicherlich genau erläutern - mir
reicht es zu wissen, dass es funktioniert...
@TO: Laß um Gotteswillen die Motoren zusammen, anderenfalls kannst Du
sie danach wegwerfen!
Der magnetische Anker darf nicht aus seinem Joch, ansonsten schwächt
sich das Magnetfeld irreversibel. Du kannst ihn allenfalls aus dem Joch
heraus in ein passendes Eisenrohr schieben. (gilt nicht für
unmagnetische Anker von Reluktanzmotoren)
Davon abgesehen kannast du die Motoren außen abwischen, das ist dann
genug. Wenn Du was für die Vitrine suchst sind AC-Servos ungeeignet, da
auch der Resolver nach der Demontage neu justiert werden muß.
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Der magnetische Anker darf nicht aus seinem Joch, ansonsten schwächt> sich das Magnetfeld irreversibel.
Die Zeiten, in welchen AlNiCo für Motoren verwendet wurde, sind
glücklicherweise schon seit über 50 Jahren vorüber. Motoren mit Ferrit-,
NdFeB- oder SmCo-Magneten kann man bedenkenlos zerlegen -- wenn man die
magnetischen Zugkräfte beherrscht. Entmagnetisiert werden diese dadurch
nicht, zumindest nicht bei der in unseren Breitengraden üblichen
Zimmertemperatur.
Grüßle
Volker
Volker B. schrieb:> Holm T. schrieb:>>> Der magnetische Anker darf nicht aus seinem Joch, ansonsten schwächt>> sich das Magnetfeld irreversibel.>> Die Zeiten, in welchen AlNiCo für Motoren verwendet wurde, sind> glücklicherweise schon seit über 50 Jahren vorüber. Motoren mit Ferrit-,> NdFeB- oder SmCo-Magneten kann man bedenkenlos zerlegen -- wenn man die> magnetischen Zugkräfte beherrscht. Entmagnetisiert werden diese dadurch> nicht, zumindest nicht bei der in unseren Breitengraden üblichen> Zimmertemperatur.>> Grüßle> Volker
Du hast Ahnung [ ]
Gruß,
Holm
Holm T. schrieb:> Du hast Ahnung [ ]
Na, dann erklär' doch bitte mal, wie man einen NdFeB-Magnet in einem
magnetischen Kreis nur durch Vergrößerung des Luftspalts irreversibel
entmagnetisieren kann. Vielleicht kann ich ja an Deiner gewaltigen
(Ein-)Bildung teilhaben...
Grüßle
Volker
Kleiner Nachtrag: Dir ist schon klar, dass Deine Aussage bedeutet, dass
man einen Elektromotor im montierten Zustand aufmagnetisieren müsste und
keine magnetisierten Dauermagnete verwenden kann?
zurück zum Kaltreiniger...
Ich habe eine Fräsmaschine mit Zekol Handwerker-Reiniger wieder
blitzeblank bekommen, Öl und Verkrustungen sind nach einigem Einweichen
kein Thema mehr.
Ist für mich der Maschinen Reiniger schlechthin.
Aber UFFBASS: das Zeug geht auch mit lackierten Teilen nicht zimperlich
um...
Frohes Putzen, harry
Hi,
im KFZ Handel gibt es Kaltreiniger oder Felgenreiniger.
Habe den Felgenreiniger in Verbindug mit Wasser für Frequenzumrichter,
die ähnlich aussahen wie deine, verwendet. Danach eine Woche im warmen
trockenem Raum (Heizraum z.B.) austrocknen lassen.
Gruß.
Schorschi schrieb:> im KFZ Handel gibt es Kaltreiniger oder Felgenreiniger.> Habe den Felgenreiniger in Verbindug mit Wasser für Frequenzumrichter,> die ähnlich aussahen wie deine, verwendet. Danach eine Woche im warmen> trockenem Raum (Heizraum z.B.) austrocknen lassen.
Das ist Baumarktware, Du Schnorchel.
Ganz Einfach, ich habs bei modernen Schrittmotoren selbst erlebt und man
kann das auch nachlesen wenn man sich ein Bisschen kümmert.
Wenn Du schlauer bist, probiere es aus.
Gruß,
Holm