RC-Bandpass dimensionieren

OP #6001763
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Hallo!

Ich habe folgenden Beitrag zur Berechnung eines Bandpasses gefunden:
https://elektroniktutor.de/analogtechnik/wien.html

Die Formeln und die Vorgnagsweise verstehe ich soweit. Das was mir noch 
nicht klar ist, ist wie man schlussendlich die Bauteilwerte ermittelt. 
Denn in der Gleichung habe ich ja insgesamt 4 Unbekannte (R1, R2, C1, 
C2).

Ich hoffe es kann mir jemand helfen!

LG
#6001793
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Moin,


GEKU schrieb:
> Ua/Ue kann mann auf 3dB (0,7) festlegen.

Damit liegt man zwar oft richtig, aber nicht immer. Hier ist so ein 
Fall. Das Dingens daempft immer mehr als 3dB.

Bei den Berechnungen hat man immer noch einen Freiheitsgrad, d.h. man 
kann bei gegebener "Resonanz"freqenz entweder C oder R frei waehlen. Das 
kann man nutzen, um irgendwelchen Randbedingungen gerecht zu werden, wie 
z.b. Innenwiderstaende von Aus/Eingaengen, guenstige Bauteilwerte, etc.

Gruss
WK
#6001819
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Moin,

Michael M. schrieb:
> Soll ein Frequenzband von 10kHz...100kHz durchlassen.

Die Mittenfrequenz eines Bandpasses ist das geometrische Mittel aus den 
beiden Bandgrenzen, also bei dir 31.62kHz.
Ich merk' mal noch ganz allgemein an, dass so ein Bandpass nicht gerade 
besonders gut filtert. Wenn man tatsaechlich etwas steilere Flanken, 
geraderen Durchlass, etc. braucht, faehrt man oft mit einer HP/TP 
Kombination besser.

Gruss
WK
#6001836
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Moin,

Michael M. schrieb:
> Vielleicht verstehe ich das jetzt falsch, aber ist das dann nicht ein
> Bandpass?

Bei dem simplen RC/Wien Beispiel ist das so. Aber allgemein (so mit 
Approximation der Uebertragungsfunktion nach bestimmten 
Geschmacksrichtungen) kann man Filter auch direkt als Bandpass 
entwerfen. Was aber in der Praxis oft mehr Probleme (Toleranzen, 
Rundungsfehler,etc.) macht, als getrennte HP/TP Kombi hintereinander.

Gruss
WK
#6001877
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Michael M. schrieb:
> Joe F. schrieb:
>
>> Äh, ja, und genau danach hattest du ja gefragt.
>> Vielleicht verstehe ich deine Frage ja nicht.
>
> Ja, ich habe nach einem Bandpass gefragt aber ich kann doch bei einem
> Frequenzband wie im Bsp 10kHz...100kHz doch nicht einfach einen Tiefpass
> und Hochpass getrennt rechnen oder? Der erste Tiefpass beeinflusst ja
> den folgenden Hochpass.

Wenn du das rein passiv nur mit Rs und Cs machen willst, dann mach doch 
den zweiten R 10 mal größer als den ersten R. Damit sind Hochpass und 
Tiefpass  zumnindest etwas entkoppelt.

Eingang--C1--o--(10R)--o---Ausgang
             R        C2
Masse----------------------Masse


Alternative

Eingang--R--o--C2--o---Ausgang
           C1    (10R)
Masse------------------Masse


Nachtrag: Zu spät. Ich sehe gerade, dass Joe das bereits im vorherigen 
Beitrag gemacht hat.

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