Gast
#6002056
Hallo, schönen Sonntag auch, nach einigen Videos zur Funktion von Ligo und der Suche nach Gravitationswellen Frage ich mich,ob ein ähnlicher Nachweis auch mit einer hochgenauen Taktquelle z.B. 10MHz aus einer hochstabilen Uhr, einem Leistungssplitter,zwei langen Armen im 90°-Winkel angeordnet mit Koaxkabel und einem Oszilloskop im x-y-Mode machbar wäre. Die Arme bei Ligo sind je 4km lang und das Licht wird wohl 400mal zwischen den Spiegeln reflektiert,entsprechend bräuchte es zwar ziemlich viel Koaxkabel,dafür kann man auf die aufwendige Aufhängung der Spiegel verzichten,weil man das Signal im Kabel in einer Schleife einfach zurückführt. Demnach sollte doch eine Längenänderung in den Armen mit Koaxkabel nachweisbar sein und man ist nicht so sehr von Vibrationen der Umgebung beeinflusst,da kein Spiegel aufgehängt werden muss. Kann das funktionieren? Wo ist mein Denkfehler,unabhängig von Leitungsverlusten die mit Gain Blocks ausgeglichen werden können? Ich bin gespannt auf euer Feedback.