Mini-Solarzelle: Batterie laden (NiMH, Alkali?), Taschenrechner?

Gast #6004289
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Hallo,

weiß jemand was für Zellen in Taschenrechnern verbaut sind? Dient das 
Solar-Modul nur der Unterstüzung oder lädt es die Zelle auch wieder?

Ich möchte eine Zelle kontinuierlich laden. Der Ladestrom ist minimal 
(<<1mA). Um die Zelle zu schützen würde ich eine Z-Diode, der 
Ladeschlussspannung angepasst, vorschalten. Doch welche Zelle würdet ihr 
verwenden? Das Anwendungsszenario gleich in etwa dem des 
Taschenrechners, d.h. sehr geringer mittlerer Strombedarf. Daher dachte 
ich zuerst an eine Alkali-zelle (wegen der geringen Selbstentladung und 
damit langen LEbensdauer). Diese lasse sich ja in Maßen wieder auflafen, 
das Delta würde mir reichen, nur was ist in 2 Jahren? Ist die Zelle dann 
doch noch fit oder kaputter als wenn ich sie gar nicht geladen hätte. 
Wäre NiMH eine Option? Was sagen die zu kontinuierlicer Ladung mit 
geringem Strom?

Danke
Gast #6004871
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Man verwendet die VL/MT/ML-Reihen
http://www.abcde.de/bc_ang.htm

Denn NiMH sind zwar Dauerladefest, halten aber in Niedrigstromanwendung 
nicht lange (2-5 Jahre). Alkali wird gar nicht geladen. Lithium 
Knopfzellen auch nicht. Es gäbe noch LiIon bzw. LiPoly aber die sind 
auch nach 5 Jahren defekt.
Alternativ also eine Lithium-Knopfzelle wie CR2035 und ihre Spannung und 
die Spannung der Solarzelle über BAV199 zusammenführen. Dann verlängert 
die Solarzelle das Leben der Primärzelle so lange der Rechner im Hellen 
liegt.
#6004906
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Da hast Du ein recht undankbares Geschäft vor Dir.

Wenn Du Dir die Größe mal vor Augen hältst, so siehst Du, dass allzu 
viel Leistung nicht zu erwarten ist.

Die sonstigen Bedingungen sind, um es mal geschönt auszudrücken: Unter 
aller S**.
Also Nix mit Voll-Spektrum Sonnenlicht.
Die pralle Sonne, so wie im Datenblatt verwendet, kannst Du auch 
vergessen.
Bitte nicht das bisschen Licht, zum Feierabend, auch noch abschalten, 
sonst kommst Du nicht auf Deine Ladestunden.
Deine Elektronik sollte möglichst auch fast nichts verbrauchen.
Ein seeeehr guter Akku, mit geringer Selbstentladung, kann auch nicht 
schaden.

Das ganze System sollte mit nur einer Spannung laufen. Also nix mit Step 
rauf oder runter. Um die Akku-Spannung möglichst gut auszunutzen, sollte 
ein µC zur Anwendung kommen, der einen möglichst weiten Bereich vom 
Futter (Spannung) verdauen kann. Der Rest wie z.B. die Anzeige - "Finger 
weg von Leds" - sollte auch nicht außen vor gelassen werden.
#6005276
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Chr. M. schrieb:
> EDIT: SuperCap hast du schon durchgerechnet? reicht nicht?

Hab bei meinem Casio fx-115M, vor ~25J die Batterie gegen einen 
Doppelschicht 1F 5,5V getauscht. Läuft im völlig dunklem ca. 20min. Bei 
ausreichend Licht um das Display lesen zu können, ewig!
Solange die Solarzelle nicht abgedeckt ist, ist der auch voll, auch wenn 
der in nem sehr dunklem Eck lag.
Der Rechner zieht ~10µA.

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