PWM mit 5khz. Warum?

Gast #6010945
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Hallo. Hab mal eine theoretische Frage: Kann mir jemand erklären, warum 
wurde/wird bei der Erzeugung von PWM Signalen so häufig 5khz verwenden? 
Mir wollte dies zwar schon mal ein 70 jähriger Elektro-Ingenieur 
erklären, aber die Erklärungen waren nur rein analog begründet und so 
richtig überzeugend war dies auch nicht. (Natürlich auf die aktuelle 
Welt bezogen!) vielleicht gehen auch meine analogen Kenntnisse nicht 
tief genug.
Vielen Dank schon mal. Pepe.
Gast #6011368
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Anwendungen bei denen mir die 5kHz aufgefallen sind:
Bei diversen Motortreibern sowohl im DC als auch Servo-Bereich.
Bei Ventilansteuerungen. Aber auch bei SPS Ausgängen (was vielleicht 
auch zusammenhängt mit obigen Lasten).
Oder beim L293. Da wird in den Datenblättern die 5kHz angegeben.

Was ich mich dann auch immer noch frage: Warum setze ich die PWM 
Frequenz so, dass ich sie hören kann? Das Pfeifen ist doch nervig.
Gast #6011619
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Dergute W. schrieb:
> Mittelweg zwischen hoeheren Schaltverlusten bei hoeheren Frequenzen als
> 5kHz und hoeherem Stromripple bei niedrigeren Frequenzen als 5kHz...

Diese Erklärung hatte ich auch schon bekommen. Wenn ich mir aber 
aktuelle Treiber für z.B. DC Motoren von Maxon (>50kHz PWM) oder Sanyo 
(5kHZ) vergleiche: Beide haben aktuelle Controller&Mosfets, ähnliche 
Leistungsklasse und trotzdem "pfeift" der Sanyo im Stillstand wie wild.
Gast #6011904
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Also bei Motortreibern findet man hörbare Frequenzen regelmäßig. (Hab 
jetzt nur bei Sanyo nachgeschlagen, aber der Treiber von Hiwin pfeift 
genauso.)
Oder bei der Ventilansteuerung des Dispensers von MARTIN (CD04 bzw 
CD05).

@Joachim: Prozentual einstellen??? Die Frequenz bleibt doch gleich, nur 
das ON/OFF Verhältnis ändert sich doch.
Gast #6012048
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Mit ein wenig Logik ist doch klar:

5 kHz sind grauenhaft für's Ohr, also gibt (gab) es wichtige Gründe,
sie trotzdem einzusetzen. Und da ist die Schaltgeschwindigkeit
(damals) aktueller erschwinglicher Bauelemente die einfachste Erklärung.
Höhere Frequenzen hätten durch Umschaltverluste nicht den Vorteil
des Aufwands für PWM gegen Energieersparnis

Wenn deine Beobachtungen 70er-Jahre-Technik betreffen ist das die
simple und schlüssige Erklärung.

Später erstellte Technik (unwahrscheinlich!) dürfte nur aus einer 
Hörbehinderten-Werkstatt kommen.

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