nerd schrieb:
> danke! Nun kenne ich den Begriff, wonach ich genauer suchen kann...
>
> Der Elementabstand sollte ja kleiner oder gleich Lambda/2 sein. Mein
> Abstand beträgt genau gleich Lambda/2...Daher habe ich mich gewundert,
> anscheinend wirken äußere Patches am Array (die keinen Nachbar haben)
> als Resonator.
Das Einzelpatch, das du behandelt, ist eine rechteckige Metallfläche,
die durch ein Substrat von einer Massefläche getrennt ist. Bei der
Anregung der Metallfläche bei Resonanzfrequenz ergibt sich ein Strom und
Spannungsverlauf auf dem resonierenden Patch mit lambda/2 Länge, die
konträr zueinander sind.
> Ich habe mich auch gewundert, dass meine Messungen eine ziemlich
> breitbandiges S11 gezeigt haben. In meiner Simulation waren die nämlich
> schmalbandig, wie erwartet..
Du musst darauf achten das du alle Patches mit der gleichen Phase
ansteuerst! Das Schlüsselwort hierzu ist „Beamforming“. Durch einen
Phasenversatz von Element zu Element (hab dir schnell in Matlab die
Berechnung aufgeschrieben)kannst du eine elektronisch geschwenkte
Richtcharakteristik der Antennenzeile erreichen. Jedoch musst du
gewährleisten, dass die Phase deines Signals bei ungeschwenkter
Charakteristik gleich ist.
Des Weiteren kannst du dich noch mit der Nebenkeulenunterdrückung
beschäftigen wie zum Beispiel Homogen, Binomial usw. (siehe Bild)