Abstimmung: Torx vs. Inbus

Gast #6037014
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Moin,

grad in der Firma wieder ne Inbusschraube ausgenudelt..
Privat verwende ich nur noch Torx seit der vorherigen Firma. Darum diese 
Abstimmung und aus Neugier.

Regeln:
* Strichliste kopieren
* eigenen Strich setzen
* zu 5-er Gruppen gruppieren, Bsp.: ||||| ||||| usw.


Privat:
* Torx:  |
* Imbus:

.
Beruflich:
* Torx:

* Imbus: |
Gast #6037078
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Marek N. schrieb:
> grad in der Firma wieder ne Inbusschraube ausgenudelt..

Wer diese Schraube konstruiert hat, gehört erschossen, richtig?!

Dich würde ich gern mal an ner Schlitzschraube sehen, die wirklich 
festgezogen werden muss. Sowas könntest du allenfalls als 
Briefbeschwerer nutzen, da zwei linke Pfoten.


Marek N. schrieb:
> ausgenudelt
> Imbus

Mit der Rächtschreipunk hakt es auch. Und so einer will

> Regeln:

aufstellen.

Für so blöd halte ich selbst hier niemanden.
Gast #6037193
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Einfache Regel:

Torx - wann immer möglich!

Insbesondere bei "Holzschrauben", (z.B. Spanplattenschrauben) die man 
auch mal zu Tausenden verballert eine ungeheure Erleichterung.

Wenn man natürlich mit Werkzeugen mit automatischer Schraubennachführung 
arbeitet, braucht man wieder den prinzipimmanenten Nachteil z.B. vom 
PZ-Antrieb bei dem durch die Kegelform der Bit ausklinken kann.
#6037202
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● J-A V. schrieb:

>> Bits
>
> wenn was wirklich wichtig wird, kommst Du mit Bits eh nicht ran.

Es gibt auch ganz normale Schraubenzieher für Inbus und Torx.

> Die Dinger bekommen alle eine Schlitz gedremelt,

Das mache ich höchstens mit Sicherheitsschrauben. Seitdem ich
in einem ganz normalen Schlitzschraubenzieher vorn einen Schlitz
"reingedremelt" habe, brauche ich auch das nicht mehr unbedingt.
Gast #6037893
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Eigentlich hat doch jede Schraube ihre Anwendung. Im Maschinen- und 
Anlagenbau benutzt man für Maschienschrauben meistens Inbus, dagegen 
Torx fast nie. Für massivere Sachen dann den Außensechskant. Vermutlich 
liegts an der Möglichkeit, einen runden Inbus-Kopf winklig anzusetzen. 
Auch ist Torx nach meiner Erfahrung recht empfindlich, was Winkelfehler 
anbelangt, dann reissen die Zähne aus oder es bricht gar der Kopf ab. 
Einem Inbus tut das auch nicht gut, ist aber nicht ganz so empfindlich.

Torx nimmt man bei Massenware, wo es auf Geschwindigkeit und nur auf 
Geschwindigkeit ankommt. Sowohl in der Fertigung als auch im Handwerk. 
Torx lässt sich besser einführen im Vergleich zum Inbus. Im Vergleich zu 
Kreuzschlitz hält sich Torx besser auf dem Schrauber.

Holzschrauben sind vom Material her weicher wie Maschinenschrauben, da 
ist die höhere Momentenübertragung entscheidender.

Privat bin ich bei Holzschrauben ganz von Torx und Inbus weggekommen und 
kauf nur noch solche in der Kreuzschlitz-PZ-Ausführung. Kreuzschlitz und 
Schlitz-Schrauben sind sowieso überall im Haus verteilt, da braucht man 
nicht noch ein weiteres System. Zumal bei Torx noch jede Schraube ihre 
eigene Torx-Größe hat. Im Hausgebrauch deckt man mit PZ2 schon das 
meiste ab und es passt auch ein PH-Schraubenzieher, den man ja am 
ehesten rumliegen hat.

Schlitzschrauben sind da wichtig, wo es gut aussehen muss. In Verbindung 
mit Holz auch gerne aus Messing.
Gast #6038051
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Ich nagel am liebsten meine Frau. (Einer MUSS es ja machen. Und
wenn ich es nicht mache, machts ein anderer.)

SCNR :)

Zum Thema: Welcher Schraubenkopf generell besser ist, lässt sich 
pauschal sicher nicht sagen. Ja, Für Holz verwende ich auch gerne Torx, 
oder Schlitz. Aber Inbus nehme ich auch gerne bei Zylinderkopfschrauben.
Achja, ein T10 kann auch schon mal ausnudeln...
#6038142
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Maxe schrieb:
> Privat bin ich bei Holzschrauben ganz von Torx und Inbus weggekommen und
> kauf nur noch solche in der Kreuzschlitz-PZ-Ausführung. Kreuzschlitz und
> Schlitz-Schrauben sind sowieso überall im Haus verteilt, da braucht man
> nicht noch ein weiteres System.

Wenns gut ist, wieso nicht? Dann würde ich eher den Rest ersetzen wollen 
;)

> Zumal bei Torx noch jede Schraube ihre
> eigene Torx-Größe hat.

Nö. Kommt, wie bei Kreuz, immer drauf an. Mit TX20 erschlägt man schon 
seeehr viel.

> Im Hausgebrauch deckt man mit PZ2 schon das
> meiste ab und es passt auch ein PH-Schraubenzieher, den man ja am
> ehesten rumliegen hat.

Manchmal wäre PH1 halt auch praktisch...

> Schlitzschrauben sind da wichtig, wo es gut aussehen muss. In Verbindung
> mit Holz auch gerne aus Messing.

Naja, im Retrobereich vielleicht. Und nicht ausgenuddelt. Ansonsten 
wirkt Torx auf mich moderner.
Moderator Persönliche Seite #6038176
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Udo S. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> wenn was wirklich wichtig wird, kommst Du mit Bits eh nicht ran.
>> Die Dinger bekommen alle eine Schlitz gedremelt,
>> damit man auch per Hand und nem langen Schraubendreher ran kommt.
>
> Wie machst du das, wenn du da nicht mal mit einem Bit rankommst?

Er meint wohl reine Schlitzschraubendreher.

Aber solche gibt es auch für Torx und die sind vom Schaft her noch 
deutlich schmaler als Schlitzschraubendreher, die ja üblicherweise den 
Schraubendurchmesser haben müssen, um den Schlitz nicht zu überlasten.

Mit den Schraubendrehern vom Foto komme ich wirklich an engste Stellen.

Ich selbst nutze im technischen Bereich fast nur Innensechskant - am/im 
Haus dann meist Torx (Holzschrauben). Beide Typen haben Vor- und 
Nachteile.
Angehängte Dateien:
Gast #6038177
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Reinhard S. schrieb:
> Maxe schrieb:
>> Kreuzschlitz und
>> Schlitz-Schrauben sind sowieso überall im Haus verteilt, da braucht man
>> nicht noch ein weiteres System.
> Wenns gut ist, wieso nicht? Dann würde ich eher den Rest ersetzen wollen
Ich nehme an, du hast auch Elektriker-Torx-Schraubenzieher
> ;)


Ich schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Mit TX20 erschlägt man schon seeehr viel.
> TX25 würde ich noch empfehlen. Habe ich zumindest häufiger im Einsatz
> als TX20.
Da faengts schon an. Und dann variiert die Groesse bei gleicher 
Schraubengroesse auch noch nach den Schraubenherstellern.
#6038190
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Chris D. schrieb:
> Er meint wohl reine Schlitzschraubendreher.

Nein, wie dremelt er einen Schlitz in eine Schraube die so tief in einem 
Gehäuse versenkt ist dass man nicht mit einem Bit drankommt.

Er wird wohl kaum in irgendwelche exotischen Sicherheitsschrauben einen 
Schlitz dremeln, nachdem er sie heraus hat. Da würde ich eher dann eine 
Schraube mit ordentlichem Kopf einbauen.

By the way, es gibt auch Bits mit langem Schaft.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6038194
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Udo S. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> wenn was wirklich wichtig wird, kommst Du mit Bits eh nicht ran.
>> Die Dinger bekommen alle eine Schlitz gedremelt,
>> damit man auch per Hand und nem langen Schraubendreher ran kommt.
>
> Wie machst du das, wenn du da nicht mal mit einem Bit rankommst?

in dem Falle gibts entweder bereits passende Dreher
oder ich feile mir einen Alt-Dreher zurecht.

Ich hatte aber schon genügend Schraublöcher an Geräten,
die zwar weit genug für einen Bit waren,
aber viel zu tief. Beim Bithalter ist dann spätestens finito.
Die Aufnahme ist dann fast immer viel zu breit.
Dür diese Fälle bekommen Bits dann den Schlitz hinten rein damit ich
die Bits dann mit nem normalen Schraubendreher drehen kann.

Ausserdem kann man mit solch angepassten Bits
auch etwas versetzt schrauben, was dann z.B. bei Torx nicht geht
Persönliche Seite #6038215
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Schlitzschrauben, aber nur die mit Halbrundkopf

Damit man sie ihrem Erfinder sonstwo reindrehen kann
aber ohne Bohrmaschine nie wieder rausgedreht bekommt!

"Wer heutzutage noch Schlitzschrauben herstellt oder besitzt um sie in 
den Verkehr zu bringen wird mit nicht unter 500 Peitschenhieben 
bestraft!"

Entsprechendes gilt für Plastikschrauben mit Inbus.
Die sitzen einmal fester als vom Erfinder erwartet und schon haste das 
Gegnubbel, rennste wieder zum Torxkasten um was passendes in die 
Schraube reinzuhämmern.


Torx, für mich geht nix über Torx.
(wobei mein Anwendungsbereich recht überschaubar ist)
Gast #6038258
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Reinhard S. schrieb:
> Was ist der Sinn von Sicherheits-Torx? Das Werkzeug dazu kann man doch
> auch ganz normal kaufen und ist sogar kompatibel zu normalem Torx.

Vorschriftenerfüllung.

Was, jemand hat den Kasten geöffnet?
Ok, waren offiziell Sicherheitsschrauben dran --> sein Problem.
Was, waren keine Sicherheitsschrauben dran? --> Herstellerproblem.
Gast #6038319
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> Was ist der Sinn von Sicherheits-Torx? Das Werkzeug dazu kann man doch
> auch ganz normal kaufen

Dann hat es den Sinn ja schon erfüllt. Nächstes Jahr kommt dann ein 
neuer Sicherheits-Kopf raus, dann heißte es wieder für alle "neu 
kaufen".
#6038438
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Maxe schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Maxe schrieb:
>>> Kreuzschlitz und
>>> Schlitz-Schrauben sind sowieso überall im Haus verteilt, da braucht man
>>> nicht noch ein weiteres System.
>> Wenns gut ist, wieso nicht? Dann würde ich eher den Rest ersetzen wollen
> Ich nehme an, du hast auch Elektriker-Torx-Schraubenzieher

Nein, aber gibts zu kaufen.

Lüsterklemmen mit Torx fehlen mir noch ;)

>> TX25 würde ich noch empfehlen. Habe ich zumindest häufiger im Einsatz
>> als TX20.
> Da faengts schon an. Und dann variiert die Groesse bei gleicher
> Schraubengroesse auch noch nach den Schraubenherstellern.

Naja, verschiedene Größen gibts auch bei Schlitz und Kreuz. Das die 
gleiche Schraubengröße bei verschiedenen Herstellern verschiedene 
TX-Größen haben ist natürlich blöd.
Beitrag #6038450 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6038634
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Im Automobilbereich sind Torx oft eine Plage. Weil nur halb so tief wie 
nötig, dünner Schraubenkopf spart Geld, und dann z.B. Größe 33, in die 
nur 30 reinpaßt.

Die Idee hinter Torx ist gut, die reale Ausführung mit ihren konischen 
Flanken aber oft ein schlechter Kreuzschlitz, der sich selbst aus der 
Schraube hebelt.

Kennt jemand Torxschlüssel, die wie Inbus-Winkelschlüssel aus einem 
"Strangprofil" sind?

Wäre manchmal für enge Stellen praktisch, wenn man sich dann einen 
gekürzten Schlüssel nach Maß feilen könnte.
#6038666
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Maxe schrieb:
> Im Maschinen- und
> Anlagenbau benutzt man für Maschienschrauben meistens Inbus, dagegen
> Torx fast nie. Für massivere Sachen dann den Außensechskant. Vermutlich
> liegts an der Möglichkeit, einen runden Inbus-Kopf winklig anzusetzen.
> Auch ist Torx nach meiner Erfahrung recht empfindlich, was Winkelfehler
> anbelangt, dann reissen die Zähne aus oder es bricht gar der Kopf ab.

"Ball End" gibt es auch für Torx:
https://shop.vessel-europe.com/ro/product/143970
KA wie haltbar das ist.
Angehängte Dateien:
Gast #6038887
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Maxe schrieb:
> Im Maschinen- und Anlagenbau benutzt man für Maschienschrauben
> meistens Inbus, dagegen Torx fast nie.

Es gibt nichts besseres als hochwertige Inbusschrauben. Zur Montage 
benötigt man dann allerdings auch hochwertiges Werkzeug. Wenn 
Inbuskopf und Werkzeug maßhaltig ist, "dudelt" da auch nichts aus.

Da aber der Markt längst mit Müll und Ramsch aus Fernost überschwemmt 
wird, ist der Vergleich zwischen Torx und Inbus nichtssagend. Beides ist 
in guter Qualität gut und als Ramsch totaler Schrott.
Gast #6038895
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Maxe schrieb:
> Im Maschinen- und
> Anlagenbau benutzt man für Maschienschrauben meistens Inbus, dagegen
> Torx fast nie.

Ab gewissen Größen und Drehmomenten kriegst du Torx und andere nicht 
mehr eingedreht, weil der Druck, den man in die Achse pressen muss die 
Verspannung der Schraube erhöht oder der Druck muss so groß werden, dass 
es mit dem Arm nicht mehr zu erzeugen ist. Bei etwa 30Kg geht es los und 
die Monteure rutschen ab.

Inbus braucht nur wenig Druck um drin zu bleiben.
Dafür kriegst Du die nicht schlüssig versenkt und es kriecht Wasser 
drunter, das die Korrosion fördert. Eine Senkkopfschraube drückt sich 
bei entsprechender Vorbehandlung von alleine oberflächlich glatt ins 
Metall und ist schlüssig.

>* Imbus: |

"Im Bus" sind auch of In-Bus zu finden und zwar sind die Sitze damit am 
Boden verschraubt!

Dem TE täte etwas mehr Bodenhaftung auch ganz gut :-)
#6038912
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Markus W. schrieb:
> Ab gewissen Größen und Drehmomenten kriegst du Torx
> ....
> Inbus braucht nur wenig Druck um drin zu bleiben.

Wie kommt man nur auf so ein schmales Brett?
Beide brauchen kaum Druck!
"Inzwischen gibt es Schraubenantriebssysteme, die im Vergleich zum 
Innensechskant eine bessere Übertragung des Anzugsmomentes auf die 
Schraube gestatten und höhere Drehmomente zulassen, zum Beispiel Torx 
aus den USA oder Vielzahn"
(https://de.wikipedia.org/wiki/Innensechskant)

Falls du noch mehr wissen willst:
https://de.wikipedia.org/wiki/Torx


Nur die Herstellung von Torx-Schrauben kostet halt eine winzige 
Kleinigkeit mehr...
#6039855
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Markus W. schrieb:

> Ab gewissen Größen und Drehmomenten kriegst du Torx und andere nicht
> mehr eingedreht, weil der Druck, den man in die Achse pressen muss die
> Verspannung der Schraube erhöht

Wieso muss man zum Anziehen von Torx-Schrauben Druck ausüben?
Das Problem kenn ich nur von Kreuzschlitzschrauben.

> Dafür kriegst Du die nicht schlüssig versenkt und es kriecht Wasser
> drunter, das die Korrosion fördert. Eine Senkkopfschraube drückt sich
> bei entsprechender Vorbehandlung von alleine oberflächlich glatt ins
> Metall und ist schlüssig.

Und wieso schaffst Du das mit Inbus-Senkschrauben nicht?
#6039870
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Harald W. schrieb:
> Wieso muss man zum Anziehen von Torx-Schrauben Druck ausüben?
> Das Problem kenn ich nur von Kreuzschlitzschrauben.

Druck.... naja, das Werkzeug sollte halt nicht runter fallen. ;)
Torx sitzt auch stabiler im Werkzeug. Die fallen nicht runter, wenn man 
da im hintersten Eck, mit ausgestrecktem Arm und ohne direkter Sicht, 
rumfummeln muss. Inbus ist zwar auch nicht schlecht, kann da aber nicht 
mithalten.
#6040000
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Teo D. schrieb:

> Druck.... naja, das Werkzeug sollte halt nicht runter fallen. ;)
> Torx sitzt auch stabiler im Werkzeug. Die fallen nicht runter, wenn man
> da im hintersten Eck, mit ausgestrecktem Arm und ohne direkter Sicht,
> rumfummeln muss. Inbus ist zwar auch nicht schlecht, kann da aber nicht
> mithalten.

Im täglichen Gebrauch sehe ich eigentlich keinen Unterschied zwischen
Inbus und Torx. Nur das mit Torx eine weitere Norm erschaffen wurde
für die man neues Wekzeug kaufen musste. Eine "Falle" bei Inbus sind
Zoll-Inbusschrauben. Da passen dann die metrischen Schlüssel nicht.
Gast #6040161
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Harald W. schrieb:
> Im täglichen Gebrauch sehe ich eigentlich keinen Unterschied zwischen
> Inbus und Torx.

Kommt auf Kraft und Größe an. Einen 10er Inbusschlüssel habe ich schon 
öfter mit einem passenden Ringschlüssel "verlängert" um ausreichend 
Kraft zum lösen einer recht festen Schraube zu haben. Bei T40 
Schraubendreher hätte ich Angst um den Griff und vor Zahnausfall.
Gast #6040198
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Markus W. schrieb:
> Solche Sachen sind aber genauestens untersucht und bekannt.
> Es ist auch anschaulich.
> Schau dir einfach mal die Steigungen der Werkzeugspitzen an.

Inbus verklemmt sich quasi in den Ecken (warum gutes Werkzeug da so 
wichtig ist), Torx nicht, und Pozidriv noch weniger.
#6040199
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A. S. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Nur die Herstellung von Torx-Schrauben kostet halt eine winzige
>> Kleinigkeit mehr...
>
> Das Profil wird da einfach reingedrückt. Egal welches. Der ganze Kopf
> wird ja geformt.

Die Form ist komplexer, hat spitzere Winkel. Da her denke ich, so aus 
meiner Praktischen u. Theoretischen Erfahrung heraus, da gibts etwas 
mehr Ausschuss.
Gast #6040200
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Ich weiß nicht, was der TO macht, aber eine Imbusschraube kann man 
eigentlich nicht rund ausnudeln, es sei denn der Schlüssel passt nicht. 
Entweder der Schlüssel oder die Schraube schert ab. Torx ist bei 
Verschmutzung wesentlich empfindlicher.
Gast #6040220
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A. S. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Nur die Herstellung von Torx-Schrauben kostet halt eine winzige
>> Kleinigkeit mehr...
>
> Das Profil wird da einfach reingedrückt. Egal welches. Der ganze Kopf
> wird ja geformt.

Korrekt, ich vermute aber das der Werkzeugverschleiss durch die dünnen 
Spitzen vom Torx höher ist bei der Herstellung von Torx Schrauben.

Zum eigentlichen Thema:

Ich bevorzuge Torx wenn ich die Wahl zwischen Torx und Innensechskant 
habe. Ich bin aber nicht so irre das ich nur mit Torx arbeite. Wenn ich 
irgendwas an Wänden montiere ist es nie Torx, immer Philips oder 
Pozidriv, das Bit ist immer beim Akkuschrauber, muss ich mir also nicht 
erst das passende Bit + Bithalter heraussuchen. Mit einem normalen 
Schraubendreher der gerade rumfliegt kann man das ganze auch wieder 
rausdrehen beim renovieren ohne Probleme, beim renovieren habe ich 
häufig auch nen Lügenstift bei mir, mit dem geht es dann auch ;) 
Spannungsprüfer wird nur herausgeholt wenn das Ergebnis nicht eindeutig 
ist.


Es gibt nichts schlimmeres als in ner verwinkelten Stelle in einer 
Anlage ne Schraube rausdrehen zu müssen, die ein „Experte“ “handfest“* 
nach seiner Definition angezogen hat und dann der Schraubenkopf 
ausnudelt weil man doch nicht richtig mim Schlüssel drinnen war. Bei 
Torx passiert das nicht so schnell.

*handfest bedeutet bei diesen Experten so fest das man sie niemals nur 
mit der Hand und einem Schlüssel oder Schraubendreher lösen kann. Durfte 
erst letztens wieder eine Anlage einer Fremdfirma umrüsten und die TX30 
Schrauben waren so fest angezogen das ich beim lösen mit der Ratsche 
schon Angst hatte den Kopf abzureißen. Mit dem Schraubendreher keine 
Chance...



Aber sagen wir es so, egal ob Innensechskant, Torx, Philips, Pozidriv 
etc..., alles ist besser als eine Schlitzschraube.
#6040237
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oszi40 schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Im täglichen Gebrauch sehe ich eigentlich keinen Unterschied zwischen
>> Inbus und Torx.
>
> Kommt auf Kraft und Größe an. Einen 10er Inbusschlüssel habe ich schon
> öfter mit einem passenden Ringschlüssel "verlängert" um ausreichend
> Kraft zum lösen einer recht festen Schraube zu haben. Bei T40
> Schraubendreher hätte ich Angst um den Griff und vor Zahnausfall.

Ja, deshalb verstehe ich auch nicht, warum man nicht einfach bei
dem lange bekannten Inbussystem geblieben ist, sondern unbedingt
was neues erfinden musste.
Gast #6040238
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René F. schrieb:
> sagen wir es so, egal ob Innensechskant, Torx, Philips, Pozidriv
> etc..., alles ist besser als eine Schlitzschraube.

...wen sie noch neu sind und eine schöne formschlüssige Verbindung zum 
Werkzeug haben. Eine total verrostete Schlitzschraube bekommt mit der 
Säge schnell einen sauberen Schlitz, Bei einer verschmutzten,gehärteten 
Torx...?

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