Guten Tag,
ich hätte gern in der wissenschaftlichen Darstellung die Exponenten
von zehn in Dreiergruppen zusammengefaßt, so daß ich z. B. "Milli,
Mikro, Kilo ..." usw. direkt ablesen kann, ohne im Kopf die Umrechnung
vornehmen zu müssen. Ist das in dem Programm überhaupt einstellbar? Ich
habe es bisher nicht geschafft. Es handelt sich um Open Office org 2.0.
Vielleicht weiß jemand Rat?
L.G.
Bernd K. schrieb:> Das schon probiert? (ungetestet)>> https://wiki.openoffice.org/wiki/Engineering_and_SI_Number_Format_in_Calc>> In LibreOffice gibts ne Checkbox im Format-Dialog dafür, siehe> screenshot
Danke für die schnelle Antwort.
Das Bild ist sehr aufschlußreich, aber diese vielen
Einstellmöglichkeiten habe ich bei meinem Programm nicht.
Mit Mikrosoft Exel scheint es wohl zu gehen. Aber ich habe ein solches
Progrtamm nicht. Zudem möchte ich bei OOo.org bleiben. Mit
Tabellenkalkulation kenne ich mich leider nicht gut aus. Ich versuche
zur Zeit, ein paar kleine Formeln (z. B. für Schwingkeisberechnung)
einzugeben. Da stört mich die Zahlendarstellung im Moment sehr.
Vielleicht gibt es aber einen Trick, das übersichtlicher darzustellen.
Ich wundere mich nur, daß bei so vielen Funktionen, die das Programm
bietet, keine geordnete wissenschaftliche Zahlendarstellung möglich sein
soll.
L. G. Jürgen
Probier doch einfach mal den Formatstring mit ## wie bei Libreoffice
oder mit ### wie auf der Webseite beschrieben (wie es auch bei Excel der
Fall zu sein scheint) aus.
Andernfalls würd ich halt mal langsam den Sprung zu LibreOffice machen
denn dorthin ist die ganze Karawane gezogen, wird OOo denn überhaupt
noch gepflegt?
Bernd K. schrieb:> Andernfalls würd ich halt mal langsam den Sprung zu LibreOffice machen> denn dorthin ist die ganze Karawane gezogen, wird OOo denn überhaupt> noch gepflegt?
Vielleicht würde es schon reichen, die 14 Jahre alte OpenOffice-Version
mal upzudaten. Die 4.1.7 ist noch keine zwei Monate alt.
Yalu X. schrieb:> Bernd K. schrieb:>> Andernfalls würd ich halt mal langsam den Sprung zu LibreOffice machen>> denn dorthin ist die ganze Karawane gezogen, wird OOo denn überhaupt>> noch gepflegt?>> Vielleicht würde es schon reichen, die 14 Jahre alte OpenOffice-Version> mal upzudaten. Die 4.1.7 ist noch keine zwei Monate alt.
Ja, das Programm ist alt. Aber ich habe XP und 10 Jahre alte, langsame
Hardware...ob sich das miteinander verträgt??? ...und ob es dann nicht
irgendwo "hakt"? Da sind dann noch die vielen Dokumente vom Writer...und
der Zeitaufwand für die Einrichtung.
Die Einarbeitung auf das alte OOorg war schon mühselig. Ich bin kein
Computerfreak.
Ich glaube, ich werde das so lassen wie es ist und mich damit abfinden.
Anbei noch das Tabellenblatt.
Man sieht keinerlei Einstellmöglichkeiten für gruppenweise Darstellung.
Schade.
Vielen Dank für die Antworten
juergen schrieb:> Die Einarbeitung auf das alte OOorg war schon mühselig. Ich bin kein> Computerfreak.
LibreOffice ist das gleiche Programm, nur ne aktuellere Version davon
mit Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Einarbeitung gleich null da die
Bedienung gleich geblieben ist. Ressourcenverbrauch vermutlich
identisch.
Hast du denn schon ausprobiert, was passiert, wenn du im Dialog "Zellen
formatieren" in das Feld "Format-Code" einen der beiden folgenden
Formatcodes einträgst:
1
##0,00E+000
oder
1
###,00E+000
(s. Beitrag von Bernd K.)
Die in deiner Version fehlende Checkbox "Engineering notation" tut auch
nichts anderes als dem Formatcode die #-Zeichen voranzustellen.
Yalu X. schrieb:> Hast du denn schon ausprobiert, was passiert, wenn du im Dialog> "Zellen> formatieren" in das Feld "Format-Code" einen der beiden folgenden> Formatcodes einträgst:>> ##0,00E+000>> oder...
Danke, ich probiere es morgen gleich aus. Wäre schön, wenn das
funktionieren würde.
Noch eine Frage: Die Rechenleiste ist so klein (niedrig), daß ich
Schwierigkeiten habe, Punkt und Komma zu unterscheiden.
Ich konnte da auch nichts weiter einstellen.
Sind die Zeichen bei Libre Offic oder bei anderen, neueren Programmen an
der Stelle besser zu erkennen, vielleicht sogar die Zifferngröße
einstellbar? Welche Version dann? Für mich eventuell mit ein Grund
umzustellen.
L. G.
juergen schrieb:> Man sieht keinerlei Einstellmöglichkeiten für gruppenweise Darstellung.> Schade.
Bei Excel ist das bei "Zahl". Nachkommastellen und Vorkommagruppen mit
Punkt getrennt.
juergen schrieb:> Noch eine Frage: Die Rechenleiste ist so klein (niedrig), daß ich> Schwierigkeiten habe, Punkt und Komma zu unterscheiden.
Das ist die Standardschriftgröße für Menü, Dialoge, etc. In den
Einstellungen von Windows kann man die einstellen. LibreOffice 6 und
höher reagiert sowohl auf die Änderung Standardschrift(größe) als auch
auf die Änderung der globalen DPI-Einstellungen.
Versionen vor Version 6 hatten wohl noch eine separate Einstellung um
das UI zu skalieren aber der korrekte Weg ist es global für den ganzen
Desktop eine lesbare Schrift (oder die korrekten DPI) einzustellen, das
wirkt dann überall.
Wenn Dein Bildschirm generell zu klein ist für die hohe Auflösung die er
hat solltest Du in Windows (oder KDE, Gnome, Whatever) die
DPI-Einstellung höher setzen, dann wird alles gleichmäßig größer.
> Bei Excel ist das bei "Zahl". Nachkommastellen und Vorkommagruppen mit> Punkt getrennt.
Nein, bei Excel hängt das von den gewählten Spracheinstellungen ab.
Bernd K. schrieb:> juergen schrieb:>> Die Einarbeitung auf das alte OOorg war schon mühselig. Ich bin kein>> Computerfreak.>> LibreOffice ist das gleiche Programm, nur ne aktuellere Version davon> mit Verbesserungen und Fehlerbehebungen. Einarbeitung gleich null da die> Bedienung gleich geblieben ist. Ressourcenverbrauch vermutlich> identisch.
Nur leider läßt es sich nicht auf mein XP-System installieren.
Dafür wäre mindestens Windows 7 erforderlich.
Aber auch mit OOorg 4.1.3 lassen sich Zahlen mit Exponenten in
Tausenderabschnitten geordnet darstellen, wie ich soeben festgestellt
habe. Ein kleiner Umweg ist erforderlich, aber es funktioniert.
Über "Zellen formatieren/Zahlen" und kurzer Rechenanweisung in den
Zellen mit: "* 1000 bzw. * 1/1000" klappt es ganz gut.
Das erleichtert vieles. Mit der ständigen Umrechnerei bin ich immer
wieder ins Schleudern gekommen. (Bildschirmfoto s. unten)