Hallo
Ich frage mich gerade wie man einen Trafo neu bewertet, wenn eine neue
Version kommt.
Gibt es da einen Vorgang?
Ganz salopp hätte ich gesagt, dass man einfach prüft, ob die
Induktivität gleich ist, dieser nicht sättigt und das Verhalten in der
Schaltung damit gleich geblieben ist.
Jan schrieb:> Ich frage mich gerade wie man einen Trafo neu bewertet, wenn eine neue> Version kommt.
Kommt drauf an, was das für ein Trafo ist. Einer für ein
Sperrwandler-SNT wird anders qualifiziert als ein Netztrafo...
Was für neuer Trafo??
Übertrager:
Datenblatt vergleichen
DC R Messung der Wicklungen
Induktivität Messung der Wicklungen
Streuinduktivität Messung
Frequenzgang
Sättigungsverhalten vergleichen
Schaltung aufbauen und Verhalten vergleichen
Trafo 50Hz:
Datenblatt vergleichen
Schaltung aufbauen und Verhalten vergleichen
Flyback-Übertrager:
wie Übertragen
Effizienz der Schaltung vergleichen
Temperaturen der Schaltung vergleichen
mfg mf
Lothar M. schrieb:> Jan schrieb:> Ich frage mich gerade wie man einen Trafo neu bewertet, wenn eine neue> Version kommt.>> Kommt drauf an, was das für ein Trafo ist. Einer für ein> Sperrwandler-SNT wird anders qualifiziert als ein Netztrafo...
Es ist ein Flyback Trafo. Darf ich interessehalber fragen, warum das
eine Rolle spielt? Ich hatte jetzt nicht gedacht, dass das nun wichtig
sein könnte.
minifloat schrieb:> Was für neuer Trafo??>> Übertrager:> Datenblatt vergleichen> DC R Messung der Wicklungen> Induktivität Messung der Wicklungen> Streuinduktivität Messung> Frequenzgang> Sättigungsverhalten vergleichen> Schaltung aufbauen und Verhalten vergleichen>> Trafo 50Hz:> Datenblatt vergleichen> Schaltung aufbauen und Verhalten vergleichen>> Flyback-Übertrager:> wie Übertragen> Effizienz der Schaltung vergleichen> Temperaturen der Schaltung vergleichen>> mfg mf
Vielen Dank für die Antworten.
Es ist ein speziell gefertigter Trafo, es gibt daher kein Datenblatt
Die Streuinduktivität, kann man sie überhaupt mit normalen Mitteln
messen, dass das Ergennis hinterher auch brauchbar ist?
Ust dein Vorschlag also
DC R Messung der Wicklungen
Induktivität Messung der Wicklungen
Streuinduktivität Messung
Frequenzgang
Sättigungsverhalten vergleichen
Schaltung aufbauen und Verhalten vergleichen?
Effizienz der Schaltung vergleichen
Temperaturen der Schaltung vergleichen
Also wenn ein Original des vorhergehenden Modells noch vorhanden sein
sollte, dann kann man auch mit den Beiden quasi sowas wie eine
"Wheatstonsche Messbrücke" bauen und direkt vergleichen.
Ansonsten erlaube ich mir die Gegenfrage, ob zur Durchführung der
Messungen, wie minifloat vorgeschlagen, alles klar ist.
Dieter schrieb:> Also wenn ein Original des vorhergehenden Modells noch vorhanden> sein sollte, dann kann man auch mit den Beiden quasi sowas wie eine> "Wheatstonsche Messbrücke" bauen und direkt vergleichen.> Ansonsten erlaube ich mir die Gegenfrage, ob zur Durchführung der> Messungen, wie minifloat vorgeschlagen, alles klar ist.
Könntest du das mal näher erklären mit der Whaetstoneschen Brücke oder
vllt sogar skizzieren?
Hätte R und L hätte ich über ein LRC Messgerät gemessen.
Ansonsten durch L einen Strom durchgeschickt und über die Änderung des
Stroms L berechnet.
Wie ich R sonst ermittle weiss ich gerade nicht, ohne dass es komplex
wird. Oder einfach einen Kondensator nehmen, laden und mittels Schalter
über L entladen. dUC/dI wäre dann R. Bei der
Streuinduktivität habe ich keine Idee.
Neim Frewuenzgang hätte ich einen Sinus beaufschlagt und f hichgedreht
bus aud det Sekunderseite nichts mehr ankommt.
Sättigungsstrom hätte ich es auch mit Laden eines Cs versucht und diesen
mit relativ grossem Strom entladen und geschaut bei welchem Strom der
Trafi sättigt.
Effizienz hätte ich über die Ausgangsleistung und Eingangsleistung
gerechnet. U und I also am Ausgang und Eingang bei Vollast gemessen und
die
Temperatur mittels Sensor.
Das Verhalten in der Schaltung ist einfach nach dem was in der Spek
definiert ist prüfen.
Ist das sinnvoll?
Jan schrieb:> Bei der> Streuinduktivität habe ich keine Idee.
Da kannst du Wicklungen einzeln testen. Dazu alle Wicklungen, die nicht
die zu messende sind, kurzschließen. Voila, Streuinduktivität der
gemessenen Spule.
Jan schrieb:> Neim Frewuenzgang hätte ich einen Sinus beaufschlagt und f hichgedreht> bus aud det Sekunderseite nichts mehr ankommt.
Bodediagramm bei kleinen Signalen hätte ich mir angesehen.
Jan schrieb:> Sättigungsstrom hätte ich es auch mit Laden eines Cs versucht und diesen> mit relativ grossem Strom entladen und geschaut bei welchem Strom der> Trafi sättigt.
a) Impedanz im Zeitbereich - Sinus auf eine Wicklung und mit der
Stromaufnahme vergleichen.
b) "Transduktor-Methode" - Gleichstrom auf eine Wicklung geben.
Stromregelung wäre gut. Bodediagramm der Impedanz einer anderen Wicklung
bei kleinen Signalen ansehen. Das dann bei verschieden großen
Gleichströmen. Darf aber nicht lang dauern, sonst droht thermische
Zersetzung...
mfg mf
Jan schrieb:> Ist das sinnvoll?
Hm, wir kennen deine Applikation nicht... musst du selber wissen.
Dieter schrieb:> Also wenn ein Original des vorhergehenden Modells noch vorhanden sein> sollte, dann kann man auch mit den Beiden quasi sowas wie eine> "Wheatstonsche Messbrücke" bauen und direkt vergleichen.
Sehr gute Idee, weil sofort Vergleichsmessungen vorliegen.
mfg mf
minifloat schrieb:> Jan schrieb:> Bei der> Streuinduktivität habe ich keine Idee.>> Da kannst du Wicklungen einzeln testen. Dazu alle Wicklungen, die nicht> die zu messende sind, kurzschließen. Voila, Streuinduktivität der> gemessenen Spule.
Verstehe ich nicht so ganz.
minifloat schrieb:> Jan schrieb:> Ist das sinnvoll?>> Hm, wir kennen deine Applikation nicht... musst du selber wissen.>> Dieter schrieb:> Also wenn ein Original des vorhergehenden Modells noch vorhanden sein> sollte, dann kann man auch mit den Beiden quasi sowas wie eine> "Wheatstonsche Messbrücke" bauen und direkt vergleichen.>> Sehr gute Idee, weil sofort Vergleichsmessungen vorliegen.>> mfg mf
Ich verstehe da nicht was ich in Bezug auf die obigen Messungen mit der
Brücke messen soll. Könnte mir jemand auf die Sprünge helfen? Da messe
ich ja nur die Spannung zwischen 2 Spannungsteilern.
Jan schrieb:> Ich verstehe da nicht
... was Du beurteilen willst.
Entweder ist die Frage perfekt getrollt oder Du bist mit der Aufgabe
komplett am falschen Platz.
Ein Tafo fuer eine Anwendung kann gleiche Werte haben, wuerd ich aber
nicht annehmen. Sonst gaeb's ja keinen Neuen. Der Neue ist
moeglicherweise guenstiger, ob vom Besteller so gewollt, oder vom
Hersteller optimiert.
Also mal einbauen und in allen Betriebszustaenden messen. Bei welcher
Ueberlast wird er warm, bei welcher Ueberlast bricht er wieviel ein.
Wie gross ist der Rippel.
Allenfalls kann/muss der Betriebszustand angepasst werden. Andere
Frequenz, andere Caps.
Und dann sind die Unterschiede zu gewichten. Schliesslich laeuft's auf
akzeptabel oder nicht raus. Das koennen wir dir aber nicht abnehmen.
Jan schrieb:> Ich frage mich gerade wie man einen Trafo neu bewertet, wenn eine neue> Version kommt.
Da ja offenbar die Schaltung existiert:
> Es ist ein Flyback Trafo
Schaltung laufen lassen, Effizientz prüfen: Weniger effizient mit dem
neuen Trafo -> Schlechter.
Jan schrieb:> Es ist ein Flyback Trafo. Darf ich interessehalber fragen, warum das> eine Rolle spielt? Ich hatte jetzt nicht gedacht, dass das nun wichtig> sein könnte.
Du glaubst doch aber selbst nicht dran, dass deine Frage ernst gemeint
ist?
In welcher Lage bist du, dass du einen neue Trafo-Version berwerten
sollst?