Was machen diese Widerstände?

(Firma: Funkenflug Industries) #6055868
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Die RS232 läuft normalerweise mit +-10V, mit den Dioden und den 
Widerständen bügelt man das ultra-billig auf 0-5V runter. Funktioniert 
meistens, aber nicht immer, also manche RS232-Ports erkennen dann vor 
allem den Low-Pegel nicht richtig. Ein MAX232 wäre die bessere Wahl.
#6055912
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Wenn Du irgend etwas ansteckst, weist Du nicht welches Potential das 
Teil hat.
Es kann also nicht schaden, denn der "Einschaltstrom" bzw. die 
"-spannung" im Zaume gehalten wird.
Selbst zwei Geräte, die die gleichen Spannungen verwenden, können beim 
Anschluss richtig große Potentialunterschiede haben.
Gast #6056343
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Karl K. schrieb:
>
> Du programmierst ja mit dem PC den Controller und nicht mit dem
> Controller den PC.

Ok, dann macht das Sinn.
Noch einfacher wäre es, wenn man statt 7 Dioden nur 3 Dioden verwenden 
würde:

Für D2, D3 und D4 eine 4,7 Volt Zenerdiode und alle anderen Dioden 
könnten doch dann weggelassen werden!?
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6056412
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dick und doof in einer Person schrieb:
> Für D2, D3 und D4 eine 4,7 Volt Zenerdiode und alle anderen Dioden
> könnten doch dann weggelassen werden!?
Solche Z-Dioden haben eine deutlich höhere Vorwärtsspannung als die 
Schottky-Dioden. Bei verpoltem Eingang hättest du dann also statt -300mV 
deutlich mehr auf dem Pin. Kann also gut sein, dass dann bereits 
unvorhergesehenerweise die Absolute Maximum Ratings verletzt werden und 
die Diode im Controller zu leiten beginnt.
#6056454
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Lothar M. schrieb:
> Kann also gut sein, dass dann bereits
> unvorhergesehenerweise die Absolute Maximum Ratings verletzt werden und
> die Diode im Controller zu leiten beginnt.

Was die Diode im Controller abkann.

Man kann auch die Dioden weglassen und auf die Controller-Dioden 
vertrauen. Man kann auch die Widerstände weglassen und drauf vertrauen, 
dass die RS232 normgerecht den Strom begrenzt.

Man kann auch aufhören rumzugeizen und die Schaltung so aufbauen wie auf 
dem Bild, und sich nicht über rumvagabundierende Fremdspannungen in der 
Schaltung wundern.

Oder man investiert mal 20 Eur in einen ordentlichen Programmer und muss 
sich nie wieder mit fehlenden RS232-Schnittstellen, langsamen oder nicht 
funktionierenden USB-seriell-Wandlern rumärgern.

Ja, ich hab früher auch mit PonyProg und der RS232 gebrannt. Ich hab 
aber auch viel Zeit an Fehlersuche gesetzt, weil Reset nicht richtig 
getimed war, der USB-seriell-Wandler das Timing versaut hat, ein anderer 
Wandler die Handshake-Leitungen gar nicht bedient hat, der Pegel zu 
niedrig war...

Mit dem AVR-ISP kann ich von jedem PC mit USB, vom Raspberry, selbst vom 
Handy brennen und meist funktioniert es auf Anhieb.

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