Zwangslinux installiert [Endet: 02.12.2019]

Gast #6058254
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Schönen Sonntag,

darf mein Arbeitgeber einem einfach Linux installieren und einen dann 
auch noch dafür bezahlen lassen?

Die Geschichte fängt Montag an. Ich komme auf die Arbeit und habe einen 
neuen PC. Endlich! Der alte war auch ungefähr aus der Steinzeit. Ich 
freue mich massig auch auf das neue Windows 10, denn die Firma hat mich 
zuletzt zu Windows 8 gezwungen.

Kaum ist der PC an, scrollt weißer Text über schwarzen Bildschirm. Ich 
ahne schon das schlimmste. Dann kommt die Oberfläche und es ist ein 
Linux (Debian)!
Unmöglich zu bedienen... die Oberfläche ein Verschnitt aus OSX, den 
schlimmsten Zeiten von Windows und den Programmierversuchen von jemandem 
der das erste mal überhaupt programmiert hat und dazu noch ständig 
MS-DOS Fenster (Shell, schon klar). Typisches Linux eben. Und statt 
Chrome ist Firefox und nichts anderes installierbar. Wie soll man da 
vernünftig programmieren bzw. arbeiten?

Nachdem ich auch noch festgestellt habe, dass ich dort keine Software 
installieren kann (nicht, dass es seine Software für Linux gäbe), habe 
ich im EFI geguckt und siehe da, der Windowskey ist hinterlegt! Mein 
Chef war also ganz umsonst geizig, denn es ist sogar ein Pro-Key den er 
dort nicht gesehen hat.

Gut, überhaupt kein Problem. Ich habe eine Win10 Pro Version auf 
USB-Stick mitgebracht und kurzerhand am Dienstag installiert. Lief alles 
wunderbar und ich konnte auch meine Programme (AVR-Compiler, IDE, ...) 
installieren.

Am Mittwoch steht plötzlich ein Kollege aus der IT an meinem 
Schreibtisch und fragt was das ist. Ich sage es ist halt ein 
Arbeitsrechner. Fängt der Mann an zu streiten, warum da kein Linux drauf 
ist!

Ich habe gesagt ich bin Windowsuser und bleibe das auch und ich habe das 
Windows auch selber installiert das ist alles kein Problem. Der 
IT-Kollege faselt über Raubkopien, während ich ihm noch versuche zu 
erklären, dass der Key mit dem PC gekoppelt ist.

Nachdem ich ihn hab abblitzen lassen, kommt am Ende des Tages mein Chef 
vorbei und sagt, dass ich suspendiert bin bis zum Ende der Woche! 
Ernsthaft, darf der das?

Donnerstag Morgen kam eine E-Mail, dass die IT auf den PC wieder Linux 
installieren wird und ich die Kosten dafür bezahlen soll!!! Ich habe 
sofort geantwortet, dass ich kein Linux will und dass ich nichts 
bezahlen werde, weil Linux sowieso kostenlos ist. Die Antwort war nur, 
dass wir da Montag drüber sprechen, wenn ich wieder auf der Arbeit bin.

Jetzt meine Fragen an euch:
- Darf der Chef mir einfach Linux installieren, wenn ich immer mit 
Windows gearbeitet habe?
- Habe ich keinen Anspruch darauf meine Software zu verwenden, auch wenn 
die Windows braucht?
- Darf der Chef mich für Linux bezahlen lassen, obwohl das kostenlos 
ist?!

Soll ich mir einen Anwalt nehmen? Aber ich will keinen Ärger mit meinem 
Chef, ich will einfach nur effektiv arbeiten können, statt aus Geiz so 
ein Bastelsystem nutzen zu sollen. Leider hört mir ja keiner zu, wenn 
ich sage dass der Windowskey zum PC gehört und ganz legal ist.

Habt ihr ähnliches erlebt?

Ich bin bespannt auf das Gespräch morgen.

Grüße

Dirk
Gast #6058258
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Dirk schrieb:
> Jetzt meine Fragen an euch:
> - Darf der Chef mir einfach Linux installieren, wenn ich immer mit
> Windows gearbeitet habe?

Nein

> - Habe ich keinen Anspruch darauf meine Software zu verwenden, auch wenn
> die Windows braucht?

Ja

> - Darf der Chef mich für Linux bezahlen lassen, obwohl das kostenlos
> ist?!

Nein!!11!

> Soll ich mir einen Anwalt nehmen?

Ja

> Aber ich will keinen Ärger mit meinem
> Chef, ich will einfach nur effektiv arbeiten können

Trollen funktioniert auch mit Firefox.
#6058261
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Er lässt dich für die Arbeitszeit bezahlen da nochmal Linux zu 
installieren. Und ja, der kann dir vorschreiben was du benutzen musst. 
Vielleicht haben die ja aus administrierbarkeitsgründen oder 
Sicherheitsgründen Linux installiert. Welche Software brauchst du denn 
für die Arbeit die es nur für Windows gibt? Das wäre ein Punkt gewesen 
über den du mit deinem Chef oder der IT hättest reden können. Aber 
einfach Windows auf einem Rechner installieren der dir nicht mal gehört 
geht nicht. Aus meiner Sicht klar ein Kündigungsgrund.
#6058265
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Dirk schrieb:
> - Darf der Chef mir einfach Linux installieren, wenn ich immer mit
> Windows gearbeitet habe?

Im Büro gibt der Chef die Arbeitsumgebung vor, somit ist er 
Berechtigungen bei Firmeneigentum fest zu legen was wie wo läuft. 
(Anders sieht es bei mit gebrachten Privatgeräten aus)
Hier kann der Chef nur das Mitbringen verbieten oder die Nutzung auf 
bestimmte Bereiche vorgeben, Änderungen am Gerät dürfen nicht 
vorgenommen werden.

Dirk schrieb:
> - Habe ich keinen Anspruch darauf meine Software zu verwenden, auch wenn
> die Windows braucht?

Gleiches wie beim ersten Punkt.

Dirk schrieb:
> - Darf der Chef mich für Linux bezahlen lassen, obwohl das kostenlos
> ist?!

Der Chef lässt dich nicht für Linux zahlen, sondern für den Aufwand das 
mutwillig veränderte Gerät wieder in den vorgesehen Zustand zurück zu 
führen.
Gast #6058280
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Bill G. schrieb:
> Dirk schrieb:
>> Jetzt meine Fragen an euch:
>> - Darf der Chef mir einfach Linux installieren, wenn ich immer mit
>> Windows gearbeitet habe?
>
> Nein
Doch, darf er/sie.

>> - Habe ich keinen Anspruch darauf meine Software zu verwenden, auch wenn
>> die Windows braucht?
>
> Ja.
Nein, Anspruch is nix solange man nicht sein eigener Chef is.

>> - Darf der Chef mich für Linux bezahlen lassen, obwohl das kostenlos
>> ist?!
>
> Nein!!11!
Schlecht getrollt.

>
>> Soll ich mir einen Anwalt nehmen?
>
> Ja
Nicht nur nen Anwalt, demnächst bekommst du noch nen Vormund, weil du 
offensichtlich nix gescheites mit deinen Resourcen anzufangen weisst.

>> Aber ich will keinen Ärger mit meinem
>> Chef, ich will einfach nur effektiv arbeiten können
>
> Trollen funktioniert auch mit Firefox.
Trollen funktioniert auch im Kindesalter, hat sich offensichtlich in der 
Vergangenheit für den TO bewährt. Hat wohl immer einen Keks bekommen, 
damit er Mami nicht mit seinen Gespinne den letzten Nerv raubt.
Gast #6058285
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Gustl B. schrieb:
> Er lässt dich für die Arbeitszeit bezahlen da nochmal Linux zu
> installieren.

Das ist unzulässig.

> Und ja, der kann dir vorschreiben was du benutzen musst.

Ja, kann er.

> Vielleicht haben die ja aus administrierbarkeitsgründen oder
> Sicherheitsgründen Linux installiert.

Möglich. Können aber auch andere Gründe sein (z.B. Vorlieben).

> Welche Software brauchst du denn
> für die Arbeit die es nur für Windows gibt? Das wäre ein Punkt gewesen
> über den du mit deinem Chef oder der IT hättest reden können.

Das sollte man so früh wie möglich machen und nicht erst wenn das Kind 
in den Brunnen gefallen ist. Ohne die richtigen Arbeitsmittel kann die 
Produktivität leiden. Das sollte keinem Chef egal sein. Kann aber auch 
sein, dass er gar keinen Einfluss auf die SW hat, die zu benutzen ist 
(z.B. wenn die Order aus USA kommt, weil der Konzern den Amis gehört).

> Aber
> einfach Windows auf einem Rechner installieren der dir nicht mal gehört
> geht nicht. Aus meiner Sicht klar ein Kündigungsgrund.

Nö, maximal ein Grund zur Abmahnung. Er hat schließlich im Sinne SEINER 
Produktivität gehandelt. Das berechtigt nicht zur Kündigung. Die Lizenz 
Geschichten sind allerdings nicht ohne. Ein Unternehmen kann und darf 
keine "Raubkopien" dulden (oder einen Zustand der zunächst danach 
aussieht, auch wenn dem bei genauerem Hinschauen nicht so ist).

Das Wichtigste bei allem was versäumt wurde ist aber wie so oft, REDEN, 
REDEN, REDEN (und zwar vorher).
Gast #6058360
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Dirk schrieb:
> darf mein Arbeitgeber einem einfach Linux installieren

Darf er, denn er bestimmt womit Du Deine Arbeit zu erledigen hast.

Dirk schrieb:
> Am Mittwoch steht plötzlich ein Kollege aus der IT an meinem
> Schreibtisch und fragt was das ist.

Zu recht, Er ist dafür verantwortlich die IT Firmenrichtlinien 
umzusetzen. Du hast ohne nach zu fragen Dein eigenes Betriebssystem 
installiert. hinzu kommt, das das aus Sicht Deiner Firma eine Raubkopie 
ist (die SW ist auf Dich lizensiert). Außerdem hast auch Du gegen die 
Lizensbestimmungen von Windows verstoßen, da Du das System sehr 
wahrscheinlich auf zwei Systemen installiert hast.
In meiner Firma hätte so ein Verhalten mindestens zu eine Abmahnung 
geführt. Wenn es bei Dir keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen hatte, 
dann hast Du diesbezüglich offenbar einen sehr toleranten Chef.

Dirk schrieb:
> Ich habe gesagt ich bin Windowsuser und bleibe das auch und ich habe das
> Windows auch selber installiert das ist alles kein Problem.
Dch es ist ein Problem, denn Du hast Deine Kompetenzen überschritten. 
Noch einmal Dein Chef bestimmt mit welchen Arbeitsmitteln Du zu arbeiten 
hast. Wenn der Meinung bist, das Du mit den bereitgestellten 
Arbeitsmittel Deine Arbeitsaufgaben nicht erfüllen kannst, dann mußt Du 
mit Deinem Chef halt darüber sprechen und nach einer Lösung suchen.
Ob Du Windowsuser bist ist in diesem Fall völlig irrelevant. Ich muß 
auch in der Firma mit Windows10 arbeiten und mich an die IT-Richtlinien 
unserer Firma halten, obwohl das teilweise meinen Arbeitsfluß an einigen 
Stellen eher behindert.


Dirk schrieb:
> Donnerstag Morgen kam eine E-Mail, dass die IT auf den PC wieder Linux
> installieren wird und ich die Kosten dafür bezahlen soll!!! Ich habe
> sofort geantwortet, dass ich kein Linux will und dass ich nichts
> bezahlen werde, weil Linux sowieso kostenlos ist. Die Antwort war nur,
> dass wir da Montag drüber sprechen, wenn ich wieder auf der Arbeit bin.
Du hast durch Dein eigenmächtiges Handeln einen Schaden verursacht und 
mußt nun dafür gerade stehen. Ob Linux kostenlos ist oder nicht spielt 
hierbei keine Rolle. Die (Intallations-)Leistung der IT ist definitiv 
nicht kostenlos und da kann er Schadenersatz von Dir fordern. Du hast 
verdammtes Glück wenn es nur dabei bleibt.

Dirk schrieb:
> - Darf der Chef mir einfach Linux installieren, wenn ich immer mit
> Windows gearbeitet habe?
> - Habe ich keinen Anspruch darauf meine Software zu verwenden, auch wenn
> die Windows braucht?
> - Darf der Chef mich für Linux bezahlen lassen, obwohl das kostenlos
> ist?!
>
> Soll ich mir einen Anwalt nehmen? Aber ich will keinen Ärger mit meinem
> Chef, ich will einfach nur effektiv arbeiten können, statt aus Geiz so
> ein Bastelsystem nutzen zu sollen. Leider hört mir ja keiner zu, wenn
> ich sage dass der Windowskey zum PC gehört und ganz legal ist.

Du hast keinen Anspruch auf bestimmte Arbeitsmittel. Es interessiert 
auch niemanden ob Du mit Windows arbeiten willst oder nicht. Es gibt 
eigentlich nur 2 Wege:
 - entweder Du fügst Dich und befleißigst Dich mit den vorhandenen 
Mitteln zu arbeiten (AVR kann man auch mit Linux programmieren) bzw. Du 
redest mit Deinem Chef ob eine Sonderlösung für Dich möglich ist
 - oder Du suchst Dir einen anderen Arbeitgeber
#6058421
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Zeno schrieb:
> hinzu kommt, das das aus Sicht Deiner Firma eine Raubkopie
> ist (die SW ist auf Dich lizensiert). Außerdem hast auch Du gegen die
> Lizensbestimmungen von Windows verstoßen, da Du das System sehr
> wahrscheinlich auf zwei Systemen installiert hast.

Nein. Wenn der Windows Lizenzschlüssel im EFI des Rechners schon 
vorhanden ist, dann wird also für dieses Windows eine Lizenz verwendet, 
die von der Firma erworben wurde. Das ist schon OK. Aber er verstößt 
eben gegen die Richtlinien der Firmen IT.

Ich fände ja immer noch die Software interessant die es nicht für Linux 
gibt. Und ja, da gibt es wirklich Software die mich auch zu Windows 
zwingen würde (Adobe Zeugs, 3ds Max, Cinema 4D, ...). Aber eben nicht 
eigenmächtig, sondern mit Absprache.
Gast #6058629
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Gustl B. schrieb:
> Aber eben nicht
> eigenmächtig, sondern mit Absprache.

Die Betonung liegt halt auf Absprache.

Das Problem des TO ist halt das er nicht will und auf Windows beharrt. 
Er möchte sich auch nicht umgewöhnen müssen und neue Software kennen 
lernen.
Wenn das für ihn so schwierig ist bleibt eigentlich nichts anderes als 
sich einen anderen Job zu suchen.
Gast #6058680
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> Das Problem des TO ist halt

Nein, der TO hat kein Problem, er trollt einfach nur. Auf jegliche 
Sachbezogene Frage antwortet er nicht und das was er da über Linux 
schreibt zeugt entweder davon, dass er ein Linux aus den Neunzigern hat 
oder einfach nur eine Linux vs. Windows-Diskussion haben will 
(Trollerei).

Warum das nicht gelöscht oder wenigstens geschlossen wird, verstehe ich 
nicht.
#6058705
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Tja schuutschuut, dir mangelt es völlig an Einfühlungsvermögen oder?

Es gibt nicht gerade wenig Leute die bisher nur Windows bedient haben 
und sich dort sehr an manche Programme wie Outlook gewöhnt haben. Ein 
Gnome3 mit Thunderbird stellt für die eine Herausforderung dar und ist 
mit großem Aufwand zur Umgewöhnung verbunden.
Persönliche Seite #6058718
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Mutig mutig, sich gegen die Weisungen des Chefs und den neuen Vorgaben 
der IT hinwegzusetzen und dem BüroPC selbst Windows10 drüber zu 
bügeln...

Und dann noch motzen wenn der Chef dich zurückpfeift.
mutig mutig

Kannst von Glück reden, dass du nicht die fristlose bekommen hast...

Wie alt bist du? Frischgebackener Study mit zuviel Selbstvertrauen? "Ich 
will aber..." ^^
Gast #6059067
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Ich vermisse allerdings noch die Information, daß der TE ein FH-Ing ist, 
während der Chef ein Uni-Studium hat. Oder umgedreht.

Und daß der Hausmeister dem TE Kressesamen in die Tastatur gestreut hat, 
so daß lustige Grünpflanzen rauswachsen - dies aber erst nach der 
Umstellung auf Linux.
Gast #6059349
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Naja, lasst mal die Kirche im Dorf. Besch...er AG würd ich sagen, könnte 
ein (Möchtegern)Konzern sein. Nur Du kennst eure Richtlinien.

Bei uns sind zB Arbeitsrechner in einem eigenen Netz und hier darf ich 
machen was ich will, solange es begründet ist. Manche Kollegen arbeiten 
mit Windows, manche mit Linux - weil es eben das Tooling usw erfordern.
Die Schnüffelrechner sind dann WIN-Rechner, werden aber idR nur zum 
Surfen benutzt.

Nutz doch einfach eine Virtualbox und hau Dir das WINdoof einfach in 
eine VM? Das wäre vll. klüger gewesen.
#6059400
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Joachim B. schrieb:
> gibts denn wUSB von Anderen

wlan USB Dongles gibts wie Sand am Meer und die meisten gehen mit Linux, 
USB-Ethernet gibts ebenfalls.

Die Maxivista-Software ist wohl was ziemlich spezielles mit nur wenig 
Nachfrage, nicht mein Gebiet daher keine Ahnung was es da alles 
vergleichbares gibt, da müsste man evtl irgendwas anderes 
zusammenfrickeln um einen gleichwertigen Effekt zu haben
#6059416
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Bernd K. schrieb:
> "Augen auf beim Hardwarekauf!" -- Redensart, Ende 20. Jahrhundert

Was ist das denn für bein sinnloser Kommentar? Er hatte Windows benutzt, 
wusste nichts von einer Umstellung und hatte Hardware gekauft die zum 
Betriebsystem passte. Also alles richtig gemacht.

Entweder ist die jetzt mit Linux nicht verwendbare Hardware nicht für 
den Job relevant. Könnte ja Privatzeug sein. Oder der Arbeitgeber hat 
sich vorher nicht erkundigt was wo verwendet wird. Aber auch da hätte 
ich das mit dem Linux schon so hingenommen. Wenn dann das Arbeiten nicht 
mehr möglich ist, wird das eben nach oben weitergemeldet samt Ursache 
oder man schreibt einen neuen Hardwarewunschzettel, ebenfalls mit 
Hinweis auf die Ursache. Das kann man ja auch so formulieren, dass klar 
wird es wäre am Einfachsten da wieder Windows zu installieren.
#6059427
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Gustl B. schrieb:
> Was ist das denn für bein sinnloser Kommentar? Er hatte Windows benutzt,
> wusste nichts von einer Umstellung und hatte Hardware gekauft

Er hat keine Hardware gekauft sondern sein Boss hat das getan. Und sein 
Boss hat auch die Umstellung auf Linux beschlossen. Vermutlich tat er 
das weil er ein guter Boss ist und bereits vor Jahren beim Hardwarekauf 
die Augen aufgemacht hat.

Es gibt also im vorliegenden Fall überhaupt kein Problem denn um alle 
Probleme kümmert sich dort anscheinend sehr zeitnah die IT-Abteilung, 
die haben das Problem erkannt [den Threaderöffner] und umgehend 
beseitigt. So muss das sein, so hält man seine Systeme stets produktiv 
und sicher. Ursache der Störung finden und fachgerecht und nachhaltig 
direkt an der Wurzel beseitigen. Mein volltes Lob geht an die 
Verantwortlichen.
Moderator #6059479
Lesenswert?

Bernd K. schrieb:
> Die Maxivista-Software ist wohl was ziemlich spezielles mit nur wenig
> Nachfrage, nicht mein Gebiet daher keine Ahnung was es da alles
> vergleichbares gibt, da müsste man evtl irgendwas anderes
> zusammenfrickeln um einen gleichwertigen Effekt zu haben

  https://maxivista-multi-monitor-software.soft112.com/

Etwas Vergleichbares gibt es für Linux als separates Softwarepaket nur
deswegen nicht, weil zwei (und mehr) Bildschirme – auch an verschiedenen
Rechnern – in X11 schon von Hause aus unterstützt werden, und das sogar
schon zu Zeiten, wo Linux noch gar nicht existierte.

Es mag für den typischen Windows-User natürlich etwas ungewohnt sein,
dass solche (und andere) Komfortfunktionen ohne zusätzliche Installation
von (z.T. kostenpflichtiger) Software von Drittherstellern auskommen.
#6059485
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Yalu X. schrieb:
> Etwas Vergleichbares gibt es für Linux als separates Softwarepaket nur
> deswegen nicht, weil zwei (und mehr) Bildschirme – auch an verschiedenen
> Rechnern – in X11 schon von Hause aus unterstützt werden,

fein

Yalu X. schrieb:
> Es mag für den typischen Windows-User natürlich etwas ungewohnt sein,
> dass solche (und andere) Komfortfunktionen ohne zusätzliche Installation
> von (z.T. kostenpflichtiger) Software von Drittherstellern auskommen.

wo ist dann der Windows Grafiktreiber um einen raspi als erweitertes 
Desktop zu nutzen
Gast #6060029
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Lass mich dich kurz unterbrechen. Was du als Linux bezeichnest, ist in 
Wirklichkeit GNU/Linux, oder, wie ich es in letzter Zeit nenne, GNU plus 
Linux. Linux ist in sich selbst kein Betriebssystem, sondern eine 
weitere, freie Komponente eines voll funktionellen GNU-Systems, das erst 
durch die GNU Kernbibs, Muschel-Betriebsmittel sowie vitale 
Systemkomponenten, die ein volles BS nach PBSSX - Standard ausmachen, 
nützlich gemacht wird.

Viele Rechner -Nutzer verwenden eine modifizierte Version des 
GNU-Systems jeden Tag, ohne es zu merken. Durch eine seltsame Wendung 
wird die GNU-Version, die größte Verbreitung findet, oft Linux genannt, 
und vielen Nutzern ist nicht bewusst, dass es grundsätzlich das 
GNU-System, entwickelt vom GNU-Projekt, ist.

Es gibt wirklich ein Linux, und diese Leute verwenden es, aber es ist 
nur ein Teil des Systems, das sie nutzen. Linux ist der Kern: Das 
Programm im System, das die Reichtümer der Maschine den anderen 
laufenden Programmen zuweist. Der Kern ist ein essenzieller Teil eines 
Betriebssystems, aber alleine ist er nutzlos; er kann nur im Kontext 
eines kompletten Betriebssystems funktionieren. Linux wird normalerweise 
in Kombination mit dem GNU-Betriebssystem verwendet: Das ganze System 
ist im Wesentlichen GNU, zu dem Linux hinzugefügt wurde, oder GNU/Linux. 
All die sogenannten Linux-Distributionen sind tatsächlich 
GNU/Linux-Distributionen!
Persönliche Seite #6060165
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Jay schrieb:

> Es gibt wirklich ein Linux, und diese Leute verwenden es, aber es ist
> nur ein Teil des Systems, das sie nutzen. Linux ist der Kern: Das
> Programm im System, das die Reichtümer der Maschine den anderen
> laufenden Programmen zuweist. Der Kern ist ein essenzieller Teil eines
> Betriebssystems, aber alleine ist er nutzlos; er kann nur im Kontext
> eines kompletten Betriebssystems funktionieren. Linux wird normalerweise
> in Kombination mit dem GNU-Betriebssystem verwendet: Das ganze System
> ist im Wesentlichen GNU, zu dem Linux hinzugefügt wurde, oder GNU/Linux.
> All die sogenannten Linux-Distributionen sind tatsächlich
> GNU/Linux-Distributionen!

Boah, hast du das aus Linus Thorvalds eigener Linux-Bibel abgeschrieben?
"die Reichtümer der Maschine" klingt ein wenig zu fett aufgetragen ...
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