Hi, auf der angehängten Folie ist die Dimension Msps in DVB-S2 zu lesen, was vermutlich Mega Sample per second entspricht. Frage: Warum nicht Mbps? Jo
Hi, Msps bedeutet MegaSymbolsPerSecond Gruß,
Auf dieser Folie ist auch Mbps zu merken. Wann soll Msps bzw. Mbps angegeben werden?
Moin, Kommt halt drauf an, was ich mit der Angabe ausdruecken will. Wenn mir die Modulationsart voellig wurscht ist und ich einfach nur wissen will, wie "dick" ein Transportstom sein kann, den ich ueber diese Verbindung schicke, dann wirds eher auf MBit/sec rauslaufen. Wenn ich eher die technischen Grenzen meiner Demodulatoren/Modulatoren bzw. die Bandbreite der Uebertragungsstrecke meine, dann wirds Richtung MSymbols/sec gehen. Gruss WK
Gast
#6073055
Jo T. schrieb: > Auf dieser Folie ist auch Mbps zu merken. Wann soll Msps bzw. Mbps > angegeben werden? Msps gibt an, mit welchem Takt da etwas über die Leitung/Sender geschoben wird, Mbps gibt die Datenrate an. Daneben steht auch "16QAM", d.h. du kannst es beliebig ineinander umrechnen. Es kommt also drauf an, was man sagen will.
Früher hätte man es Megabaud genannt, denn die Baudrate ist die Symbolrate. Da aber die meisten fälschlicherweise glauben, die Baudrate sei gleich der Bitrate, hat man sich wohl dazu entschieden, den Begriff nicht zu verwenden.
Anhand der Symbolrate kann man (mit dem Rolloff-Faktor) die Kanalbandbreite bestimmen. Mit Modulation und Fehlerschutz (FEC) kommt in etwa die nutzbare Übertragungsrate raus. "In etwa" deswegen, weil es ja auch Pilot-Symbole, Header, Framingstrukturen, etc. gibt, die davon auch noch weggehen. Das ist aber nur im Prozentbereich. Das kann bei DVB-S2 deutlich komplexer werden, als beim ausser der FEC so gut wie nicht parametrisierbaren DVB-S. Wers genau wissen will, kann einen der diversen Bandbreiten-Rechner nehmen: http://www.satbroadcasts.com/DVB-S_Bitrate_and_Bandwidth_Calculator.html https://roks-tv.com/pages/dvb_s2
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