Kann man eigentlich mit dem Schlitzfräser schlitzen, wenn darunter eine Stegleitung verlegt ist?

Gast #6088714
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Die Stegleitung ist natürlich stromlos geschaltet.
Aber ist das Kupfer in der Stegleitung nicht ein Problem für die 
Maschine?


Wie geht man hier also am besten vor?
Nur bis zu einer gewissen Tiefe vor der Stegleitung freifräsen und den 
Rest dann mit Meisel freiklopfen oder alles per Hand mit Meisel 
freiklopfen?
Gast #6088728
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Das Kupfer ist für deine Maschine butterweich...und beim Durchtrennen 
der Stegleitung wird dir sehr wahrscheinlich der Fi fliegen, wodurch die 
Schlitzmaschine sogleich zum Stillstand kommt...auch bei abgeschaltetem 
Strom auf der Stegleitung.

Nano schrieb:
> Wie geht man hier also am besten vor?
> Nur bis zu einer gewissen Tiefe vor der Stegleitung freifräsen und den
> Rest dann mit Meisel freiklopfen oder alles per Hand mit Meisel
> freiklopfen?

Soweit du sicher bist nicht die Stegleitung zu treffen, kannst du die 
Maschine nehmen, den Rest musst du manuell machen.
Gast #6088734
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Also mein Schlitzfräser hat auch ein Kupferrohr der stillgelegten 
zentralen Ölversorgung zertrennt ohne zu mucken. Habe es erst beim 
Entfernen des Mittelstegs entdeckt. Eisen und Stahl sind da schon was 
härter. Da fliegen Funken, wenn man durch fräst. Auf die Dauer wird wohl 
auch die Schärfe der Fräse leiden. Was zum Glück nie passiert ist, dass 
was von der Fräse gepackt und aus der Wand gerissen wurde. Schutzbrille 
beim Fräsen ist natürlich trotzdem Pflicht.
Gast #6088754
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Phasenschieber S. schrieb:
> und beim Durchtrennen
> der Stegleitung wird dir sehr wahrscheinlich der Fi fliegen,

Warum sollte er?
Der löst nichmal sicher aus, wenn die Leitung nicht freigeschaltet ist.
So sauber schneidet der nicht, daß da ein guter Kontakt mit den Ader 
entsteht. Ich hab schon einige Schnitte gesehen, die man erst beim 
freikloppen gefunden hat.
Gast #6088772
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Horst schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> und beim Durchtrennen
>> der Stegleitung wird dir sehr wahrscheinlich der Fi fliegen,
>
> Warum sollte er?
> Der löst nichmal sicher aus, wenn die Leitung nicht freigeschaltet ist.
> So sauber schneidet der nicht, daß da ein guter Kontakt mit den Ader
> entsteht. Ich hab schon einige Schnitte gesehen, die man erst beim
> freikloppen gefunden hat.

Also meine Mauernutfräse macht exakt scharf begrenzte saubere Schnitte. 
Und aufgrund des gegebenen Durchmesser der Scheiben kommt da ein Kontakt 
zustande der gut genug ist.

Mit der 'richtigen' Scheibe schreckt die Fräse auch vor der Armierung im 
Beton nicht zurück... kostet halt mehr Scheibe.
Gast #6088779
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Rick SΛnchez .. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Stegleitung [...] Wie geht man hier also am besten vor?
>
> Reiß den scheiß gleich aus der Wand.

Ja, so ist es geplant.
Deswegen werde ich unweigerlich in vielen Fällen da Schlitze fräsen, wo 
auch die Stegleitungen liegen.


> Und nein, Kupfer sollte der Maschine nix machen, da hätte ich eher vor
> Beton/Backsteinen Angst.

Gut zu wissen. Danke.
Gast #6088784
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Phasenschieber S. schrieb:
> Das Kupfer ist für deine Maschine butterweich...und beim
> Durchtrennen
> der Stegleitung wird dir sehr wahrscheinlich der Fi fliegen, wodurch die
> Schlitzmaschine sogleich zum Stillstand kommt...auch bei abgeschaltetem
> Strom auf der Stegleitung.
>
> Nano schrieb:
>> Wie geht man hier also am besten vor?
>> Nur bis zu einer gewissen Tiefe vor der Stegleitung freifräsen und den
>> Rest dann mit Meisel freiklopfen oder alles per Hand mit Meisel
>> freiklopfen?
>
> Soweit du sicher bist nicht die Stegleitung zu treffen, kannst du die
> Maschine nehmen, den Rest musst du manuell machen.

Danke, das wollte ich wissen. Dann werde ich das so machen muss mir aber 
keine großen Sorgen machen, wenn ich dann doch zu tief reinfräse.
Gast #6088976
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Sven L. schrieb:
> Vielleicht sollte man mal ganz vorher klären: wird die Stegleitung
> noch
> benötigt oder nicht?

Die kommt raus.


> Wenn nicht, dann kann man auch durchfräßen, das juckt die Maschine
> nicht, die packt auch NYM-Leitungen, HT-Rohre, Kopferrohre usw.

Gut zu wissen. Danke.
Gast #6089324
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Horst schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> und beim Durchtrennen
>> der Stegleitung wird dir sehr wahrscheinlich der Fi fliegen,
>
> Warum sollte er?

Weil Neutralleiter mit Schutzerde gebrückt werden könnte.
Im Falle, dass ein Verbraucher aktiv ist, was ja durch die Fräse gegeben 
ist,  wird dann der Fi fallen.

Klaus R. schrieb:
> Lass den Quatsch unbenötigte Leitungen raus zu reissen
> Sieht keiner, stört keinen, und wenn Du sie raus reisst darfst danach
> ewig spachteln oder gar neu verputzen

Jupp, sehe ich auch so.
Gast #6089372
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Klaus R. schrieb:
> Lass den Quatsch unbenötigte Leitungen raus zu reissen
> Sieht keiner, stört keinen, und wenn Du sie raus reisst darfst danach
> ewig spachteln oder gar neu verputzen

Da wo die alten Stegleitungen liegen müssen die neuen rein. Um die 
Arbeit kommt man also eh nicht rum.
Außerdem liegen die neuen tiefer in der Wand, während Stegleitungen 
früher nur außen angebracht und dann vergipst wurden.

Und da regelmäßig hier die Sicherungen fliegen und die Stegleitungen 
sicher mürbe sind, wird's höchste Zeit die Elektrik auf einen modernen 
Stand zu bringen.

Das Kupfer der alten Stegleitungen kann man sammeln und dann für ein 
paar Euro verschrotten lassen. Warum sollte man die also in der Wand 
drin lassen?
Gast #6089416
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Klaus R. schrieb:
> Lass den Quatsch unbenötigte Leitungen raus zu reissen
> Sieht keiner, stört keinen, und wenn Du sie raus reisst darfst danach
> ewig spachteln oder gar neu verputzen

Lass den Quatsch unbenötigte Leitungen drin zu lassen, die führen später 
zu Irritationen. Raus und neu zuputzen macht Sinn.

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