Moin & guten Rutsch!
Ich will im Frühjahr die Elektrik in unserer Garage erneuern. Das
Gebäude ist eine alte Maschinenhalle. Nicht beheizt, aber trocken &
rudimentär gedämmt damit die Finger nicht sofort einfrieren wenn man im
Winter schrauben will.
Hier liegt noch ein Hager Volta Verteilerkasten. Allerdings nur mit
IP30!
Ist der ausreichend?
Falls nicht, welche Schutzart brauche ich in der Halle?
Es wäre super, wenn ihr mir auch einen preiswerten Verteilerkasten
empfehlen könnt! 3-reihig und bisschen hochwertiger als die F-Tronic
Kästen vom Baumarkt. Danke
Offiziell brauchst du Feuchtrauminstallation, wie im Keller. Würde ich
aber nicht so eng sehen, überschwemmt wird es wohl nicht.
Es ist jedoch keine Unterverteilung (mit Zähler und bestimmten
Anforderungen wie 10mm2 Zuleitung), sondern ein Kleinverteiler.
Danke MaWin, das habe ich befürchtet. Leider sind die Feuchtraum Kästen
von Hager 4-5x so teuer.
Kennst du günstige Alternativen? Striebel & John habe ich noch gefunden,
aber deren Katalog ist sehr unübersichtlich was Zubehör (N-Klemmen,
Abfangschiene usw.) angeht.
Die Unterscheidung Kleinverteiler/Unterverteilung kannte ich noch gar
nicht. Aufgebaut wird das fast wie eine Unterverteilung,
Zähler->Neozed->Erdkabel 10²->Verteilerkasten mit Überspannungsschutz,
RCD & LSS.
MaWin schrieb:> Offiziell brauchst du Feuchtrauminstallation, wie im Keller. Würde ich> aber nicht so eng sehen, überschwemmt wird es wohl nicht.>> Es ist jedoch keine Unterverteilung (mit Zähler und bestimmten> Anforderungen wie 10mm2 Zuleitung), sondern ein Kleinverteiler.
Seit wann braucht es im Keller eine Feuchtrauminstallation?
Und seit wann ist eine Garage ein Feuchtraum?
Steckdosen mit Klappdeckel auf 1,1m und gut is.
Manuel X. schrieb:> Seit wann braucht es im Keller eine Feuchtrauminstallation?
Schon seit vielen Jahrzehnten, sofern es sich bei dem Kellerraum um
einem Feuchtraum handelt.
> Und seit wann ist eine Garage ein Feuchtraum?
Ab damals, wo sie als solcher genutzt wurde.
> Steckdosen mit Klappdeckel auf 1,1m und gut is.
Deckel brauchts nur in Feuchträumen.
VDE sagt:
Geforderte Schutzarzt für Einzelgaragen: tropfwassergeschützt oder
mindestens IP21
Geforderte Schutzart für Sammelgaragen = Staub- und
Spritzwassergeschützt oder mindestens IP54
Ich vermute, in die Halle passen mehrere Autos, also IP54. Habe ich auf
Anhieb bei hager nicht gefunden, da sind nur IP65 im Katalog. Aber
vielleicht habe ich auch nicht gut genug gesucht.
Andreas S. schrieb:> Geforderte Schutzarzt für Einzelgaragen: tropfwassergeschützt oder> mindestens IP21
Sicher auch auf den TE zutreffend, es sei denn er vermietet Plätze.
Oft wächst der Bedarf während der Nutzung. Morgen stehen evtl. noch 3
E-Autos herum und wollen geladen werden? Besser etwas größzügig plananen
als 3x den Kasten tauschen.
Spritzwassergeschützte Aufputz Kleinverteiler 2x12 Plätze gibt es von
Bolek schon für 20 Öcken mit Versand. Sind auch nicht schlechter, als
das "Markenprodukt".
Der Hensel sieht gut aus, und
- N trennbar, bis zu 4 unterschiedliche Potenziale
das ist auch wichig. Gerade in der Garage würde ich auch mehrere
getrennte FIs setzen, damit zB Aussensteckdosen nicht das Garagentor
ausser Funktion setzen.
Oder in die oberste Reihe Installationsklemmen setzen, das macht Wartung
und Erweiterung auch angenehmer.
UnterVerteiler schrieb im Beitrag #6091411:
> ...und den Platz vor der Garage mit Platanen oder Bananen bepflanzen.> :)
wenn man darf, sowas ist hier durch Bauvorschriften geregelt und auch im
TV habe ich einen Fall gesehen wo ein Hausbesizter seine sehr schönen
aber exotischen Pflanzen versetzen musste.
oszi40 schrieb:> Oft wächst der Bedarf während der Nutzung. Morgen stehen evtl. noch 3> E-Autos herum und wollen geladen werden? Besser etwas größzügig plananen> als 3x den Kasten tauschen.
Also am besten gleich eine Kompaktstation vor die Garage stellen für die
3 Schnelllader?
Aber Spass bei Seite, für etwas Erweiterbarkeit zu sorgen ist sicher
kein Fehler, aber mal eben so einen Ladeplatz zu schaffen ist was
anderes, wie ein Strahler oder eine Steckdose mehr.
Ich hatte mal mit so einen Fall zu tun, der wollte alles also zumindest
vorbereitet. Als man dann gesehen hat, was der Spass kosten soll, dann
war das auf einmal alles nicht mehr so wichtig.
Und wenn man wirklich mal mit Elektromobilität anfangen will, dann kann
es sein, das man an anderen Stellen im Haus erstmal erweitern muss.