IRS2092 Versorgungsspannung erhöhen

Gast #6096039
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Hallo zusammen,

ich beschäftige mich mit dem IRS2092 bzw. mit Verstärkern allgemein. Ich 
komme aus der Etechnik - etwas Wissen ist also vorhanden, nur hatte ich 
nie mit Endstufen zu tuen.

Ich würde gerne über den IRS2092 eine Halbbrücke ansteuern und somit 
eine Spannungsverstärkung realisieren. Es wird also kein Lautsprecher 
betrieben, das Ding soll eine Wechselspannung ausgeben, welche ich über 
einen Mikrocontroller mit DA Wandler vorgebe.

Jetzt zum Problem: Laut Datenblatt ist der IRS2092 für +-100V supply 
voltage ausgelegt. Ich bräuchte allerdings ein Ausgangssignal von max. 
+-300V. Der Strom sollte max. 3A betragen.

Ich würde jetzt einfach mal die IRFP460 nehmen, mit TC4420 Treiber. Auch 
wenn überdimensioniert, ich habe von denen aber noch einige von meinen 
Plasmalautsprechern über.

Welche Bauteile sollte ich noch anpassen um die Spannung entsprechend 
erhöhen zu können?

Ich bin auch um eine Quelle dankbar, wo solche Schaltungen bis ins 
Detail erklärt sind.

Vielen Dank und schöne Grüße

Peter
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Gast #6096349
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Die Mosfets muessen 800V aushalten oder Kaskadenschaltung.
Galvanisch getrennte Ansteuerungen (u. deren Versorgung) sind notwendig. 
Die TC442x sind zur AnSteuersignalverbesserung der Mofets gut zu 
gebrauchen.
Gast #6096722
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Dieter schrieb:
> Die Mosfets muessen 800V aushalten oder Kaskadenschaltung.
> Galvanisch getrennte Ansteuerungen (u. deren Versorgung) sind notwendig.
> Die TC442x sind zur AnSteuersignalverbesserung der Mofets gut zu
> gebrauchen.

Gatedrivetransformer dazwischen setzen sollte kein Problem sein, das ist 
ja ähnlich zu den ZVS Schaltungen.

Wie kriege ich aber raus, welche Teile der Schaltung sonst noch geändert 
werden müssen?

Ich würde jetzt mal sagen, die Diode BAV19WS und der Widerstand für die 
Versorgungsspannung...ich weiss aber nicht inwieweit das den Rest der 
Schaltung beeinflusst.
Gast #6096781
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Du willst die Spannungsfestigkeit eines Halbbrückentreibers erhöhen?

Das ist im Grunde völliger Nonsens, da nimmt man schlicht einen mit
höherer Spannungsfestigkeit. Die gibt es doch, wenn auch eher nicht
mit AC-Eingang (normalerweise Audio) und enth. Modulator.

Aber klar, für reines Wechselsignal am Ausgang könnte man natürlich
dieser Leistungsstufe einen Überträger nachschalten. Der jedoch auf
zu übertragende Signalform(en), Frequenz(-bereich), Spannung & Strom
ausgelegt werden müßte.

(Was -sowohl rechnerisch als auch praktisch- sehr viel komplexer ist,
als die Dimensionierung der Filterstufe eines Klasse D Verstärkers.
Evtl. (nur evtl. ...) wäre ein separater Modulator doch einfacher.)

Wenige Infos in der TE, einzig "kein LS Betrieb" + "Wechselspannung".

(Teils gewinnt man aus der Formulierung den Eindruck, die Ratsucher
würden absichtlich so viele Infos wie irgend möglich zurückhalten.)

Weshalb man gesicherte Lösungswege hier gar nicht darbieten kann.
Gast #6096794
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Peter_Lustig schrieb:
> Ich bräuchte allerdings ein Ausgangssignal von max.
> +-300V. Der Strom sollte max. 3A betragen.

Moment mal - Du brauchst am Ausgang 600Vpp? Oder doch 300Vrms?
Was genau davon? Das kann die Lage alles noch mal ändern.

Sofern reine AC, wie gesagt (zum Glück) mit Trafo möglich.
Bitte echt ganz genau beschreiben, was (und/oder wozu) nun.
Gast #6097764
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vdd schrieb:
> Du willst die Spannungsfestigkeit eines Halbbrückentreibers
> erhöhen?

Das war das Wort nach dem ich gesucht habe - ich trottel. Ja natürlich, 
da hast du recht - man sollte lieber einen wählen, der direkt für höhere 
Spannungen geeignet ist...ich mach mich mal auf die Suche.

Natürlich wäre ein Trafo einfacher - ich möchte aber den schwierigeren 
Weg gehen.

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