Holger schrieb:
> Und wie kommt man auf die 3,5V? Außer nachmessen (muß man doch auch
> rechnerisch lösen können oder)
Wenn ich den Satz richtig verstehe, heißt das nicht mehr und nicht
weniger, dass der OPA eben nur bis max. UB-3.5V mit seinem Ausgang
hochkommen kann. Je nach Last könnten das auch 4V sein oder eben nur 3V
bei geringer Last bzw. typisch noch weniger. Das ist nicht berechenbar
sondern eine Angabe (versteckt) im Datenblatt: Bei z.B. einer Versorgung
des OPA mit 30V ist bei 2k Last die maximale Ausgangsspannung mindestens
26V, bei 10k typisch 28V. Daraus ist diese Differenz von rund 3.5V
abgleitet.
Das träfe jedoch nur zu, wenn nicht nur eine LED, sondern mehrere in
Reihe liegen würden. Du brauchst halt eine Versorgungsspannung von
mindestens 1.6V + n*LED1-Spannung + 4V, dann bist du für alle Fälle
gerüstet.
Holger schrieb:
> Mit dem LM358 klappt es wunderbar.
Ja, für den 358 passen die Randbedingungen.
> Auch mit einer 1N400x statt der LED2
Ich weiß jetzt nicht auswendig, wie unterschiedlich der Temperaturgang
beider Elemente ist. Jedenfalls hat eine Siliziumdiode etwa -2mV/K
Temperaturgang. Und du hast damit keine maximal 1.6V mehr, sondern nur
noch ≈0.7V. Macht auch nichts, das kann man durch den R1 anpassen, um
den selben Bereich abzudecken.
Die rote LED2 bzw. die 1N400x und der linke OPA können auch durch einen
TL431 ersetzt werden. Dann ist die Referenzspannung zumindest
temperaturstabil.