Gast
#6108764
Schon seit letztem Sommer wollte ich mich mal intensiver mit Airbrush beschäftigen. Da der Keller momentan keine entsprechenden klimatischen Bedingungen hergibt muss das Ganze in der Wohnung erfolgen. Das kommt nur mit Absaugung, am liebsten selbst gebaut, in Frage. Bedenkenträger äußern gerne, dass das angesaugte Luft-Partikel-Lösemittel-Gemisch explodieren könnte und deshalb EX-geschützte Lüfter eingesetzt werden müssten. Seltsam nur, dass nahezu jede käufliche Airbrush-Absaugung günstiger ist als ein solcher Lüfter. Mal folgende Überlegung, und bitte korrigiert mich, wenn ich mich total vertue. Angenommen ich Arbeite länger an etwas Flächigem und schaffe es tatsächlich 3x/min den Inhalt des 5ml Bechers mit sagen wir Ethanol als Lösemittel zu leeren. Verbrecherisch stark vereinfacht ohne Berücksichtigung des Pigmentanteils und der Dichte sagen wir mal ich versprühe also 15g Ethanol/Minute. Die untere Explosionsgrenze liegt bei etwa 60g/m³. Wenn sich die in der Minute versprühte Menge also auf einen Schlag in eine Luftvolumen von 15g/60g/m³ = 0,25m³ sammelt habe ich ein explosionsgefährdetes Gemisch. Wenn ich aber nun einen Rohrlüfter, eine Dunstabzugshaube etc. habe, die mit einem Luftdurchsatz von 0,25m³/min*60 = 15m²/h kontinuierlich absaugt dürfte doch Problem doch erledigt sein, oder? So eine Ikea Lagan für 39,00€ macht auf Kleinster Stufe 115m³/h. Da dürfte sich das Problem doch erledigt haben? Gute Nacht Chris