Bandgap References hintereinander schalten um PSR zu reduzieren

Gast #6114829
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>> Macht es Sinn...
Nein!

>> Was wären die Nachteile?
- Unnötiger Mehraufwand
- höherer Spannungsabfall

Richtig:
Man nimmt gleich eine moderne Referenz, die hat auch bei hohen 
Frequenzen
noch hohe PSRR.
Wenn man am Eingang Störfrequenzen hat, kann man die mit R-C sieben.
Oder bei MHz- bis GHz-frequenzen nimmt man L-C aus Ferrit-Beads und 
Kerko.
#6114952
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Enigma123 schrieb:
> Macht es Sinn zwei Bandgap References hintereinander zu schalten
> um die PSR zu reduzieren?

Was zum Teufel meinst du mit "hintereinander schalten"? Parallel 
schalten? In Reihe schalten (zweipolige Referenzen)? Dreipolige 
Referenzen nehmen und die Ausgangsspannung der ersten als Versorgung der 
zweiten?

> Was wären die Nachteile bei so einem Vorgehen?

Daß es entweder sinnlos ist oder zu aufwendig? Selbstverständlich kann 
man die Versorgungsspannung eines Referenzelements vorstabilisieren. 
Oder man kann eine zweipolige Referenz mit einer Konstantstromquelle 
speisen.

Das alles sind Dinge, die man nicht nur machen kann, sondern die auch 
tatsächlich gemacht werden. Schon der Urgroßvater LM723 hat einen JFET 
als Konstantstromquelle verwendet, um eine Z-Diode zu speisen. Von der 
Spannung dieser Z-Diode wurde dann ein Konstantstrom für einen 
Stromspiegel abgeleitet. Und mit dem Konstantstrom aus dem Spiegel wurde 
die eigentliche Referenz (ebenfalls eine Z-Diode) dann gespeist.
Gast #6114956
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Enigma123 schrieb:
> Macht es Sinn zwei Bandgap References hintereinander zu schalten
> um die
> PSR zu reduzieren?
> Was wären die Nachteile bei so einem Vorgehen?
>
> Danke!

Es macht Sinn, eine Referenz nicht direkt aus dem Siebelko, sondern aus 
einer schon geregelten Spannung zu betreiben. Damit sollte Netzbrumm 
ausreichned bedämpft sein. Aber wer wirklich Hochpräzision "24 bit" 
aufbauen will, sollte nachrechnen und nachmessen ob er die nötige 
Präzision mit seiner Schaltung auch erreicht.

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