Gast
#6132022
Hallo, ich frage mich wie folgendes in der Praxis gehandhabt wird: In einem leistungslektronischen Aufbau (400 V / 60 A) sollen MOSFETs im TO-247-Gehäuse auf ein Kupferblech geschraubt werden. Besagtes Kupfer liegt auf Drainpotenzial und über die Verbindung auf zur Gehäuserückseite fließt der gesamte Strom. Werden solche MOSFETs mit oder ohne Wärmeleitpaste appliziert? Nach meinem Verständnis bringt man für gewöhnlich nur so wenig WLP auf, dass nur die mikroskopischen Oberflächenrauheiten ausgeglechen werden, an denen ohnehin kein metallischer Kontakt bestanden hätte. Ist dennoch eine Verschlechterung des elektrischen Widerstandes der Verbindung zu erwarten? vielen Dank für eure Hinweise, Gruß