Gast
#6132861
Letztens bekam ich einen Transistorverstärker zur Reparatur, der knackte und rauschte. Hatte das auch hier diskutiert. Er bestand aus einem separaten Vorverstärker und einer Endstufe mit zwei Kanälen. Es stellte sich heraus, daß die Endstufe kalte Lötstellen hatte und seltsamerweise waren zwei Piher 500Ohm Trimmer klopfempfindlich und gaben ein Rauschen von sich, wenn man gegen sie klopfte. Langer Rede, kurzer Sinn, es geht hier um was anderes, nämlich eine Beurteilung, die jemand vor mir zu einem Detail des Vorverstärkers gemacht hatte (siehe Bild). M.E. ist das eine gain control, weil die Verstärkung des Op-Amps mit dem Poti eingestellt wird. Die Eingangsimpedanz bleibt konstant. Nun schrieb derjenige, der den Amp zuvor begutachtet hatte - ich zitiere: "Grund des Rauschens: Die Topologie des Preamps ist schlicht und einfach ungeeignet ausgelegt. Der Mic hat keinen echten Gain-Regler sondern einen Pre-Volume-Regler. Die Quellimpedanzanpassung geht dabei flöten, es rauscht unnütz. Danach soll ein RC41xx-OpAmp mit festem gain aufholen, was am Anfang verspielt wurde. Es rauscht noch mehr, und zwar konstant, da es kein Master-Volume gibt. Für den Instrument-In sieht es vermutlich gleichartig aus. Danach kommt der EQ." und so geht es weiter... Hat derjenige es sich nur leicht machen wollen und nicht genau hingeguckt und da einfach ein paar Nebelkerzen geworfen, um den Kunden einzuschüchtern, um ihm was anderes zu verkaufen? Ich hänge doch jetzt mal einen Auszug der Schaltung an (den LFO für das Volume-Vibrato) habe ich mal weggelassen. Grüße Christoph

