alternative zu Schrumpfschlauch gesucht

OP #6146112
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Hallo,

ich suche eine alternative zu Schrumpfschlauch.

Ich möchte innerhalb von Kunststoffgebäuden beim Modellbau leitungen 
verlöten und die Lötstellen mit Schrumpfschlauch isolieren. Querschnitt 
im Bereich von 0,14mm² bzw. 0,05mm². Mit Schrumpfschlauch geht es 
relativ gut. Das Problem ist da sich an einigen Stellen nicht mit dem 
Heissluftgebläse hin komme ohne Gefahr zu laufen den Kunststoff zu 
verformen. Kennt jemand eine gute alternative? Bei Isolierband habe ich 
die Befürchtung das sich das im Laufe der Jahre löst und dann 
Kurzschlüsse zwischen benachbarten Leitungen die verlötet sind entstehen 
können. Die ganzen Leitungen liegen später in "Freiluftverdrahtung" im 
Modellgebäude.

Tipps zum Schrumpfen des Schrumpfschlauchs ohne das ganze Gebäude zu 
erhitzen sind ebenfalls Willkommen, wobei mir der Klassiker mit der 
Lötspitze nicht zusagt.

Ich habe keine so richtig passende Kategorie gefunden, ich hoffe 
"Platinen" ist in Ordnung. Da wird ja auch gelötet.
#6146117
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Das wundert mich. Ich schrumpfe den Schrumpfschlauch üblicherweise mit 
der Heißluft-Entlötstation, weil ich zu faul bin, die Heißluftpistole 
aus dem Schrank zu holen. Bei 160°C schrumpft der Schrumpfschlauch sehr 
zuverlässig, während sich noch alle anderen Kunststoffkomponenten 
unbeeindruckt zeigen.
Gast #6146119
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dafür gibt es Kaptontape Feuer fest bis über 500°C löst sich ohne 
Rückstände (keine Klebereste auch nach Jahren).
Kabel einfach damit umwickeln  fertig.
gibt auch selbstverschweißendes tape Kapton ist mir aber bei Kabel 
lieber.

z.b.
Schübeler-jets.de
oder ebay
RS Farnell
Gast #6146125
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man kann den Schrumpfschlauch auch mit dem Lötkolben schrumpfen. Nicht 
ganz so schön, aber für die paar Kabel in den Häuschen sollte das doch 
reichen.
Oder mal nach 'sleeving' suchen, so Überzieher für Kabel verwenden und 
mit einem Tropfen Kleber fixieren?
Gast #6146126
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R. F. schrieb:
> Das Problem ist da sich an einigen Stellen nicht mit dem
> Heissluftgebläse hin komme ohne Gefahr zu laufen den Kunststoff zu
> verformen.

Die eingetragene Wärmemenge ist eine Frage des Volumenstromes. Setzt 
eine passende Reduzierdüse vor das Gebläse und richte den Luftstrom 
gezielt auf den zu schrumpfenden Schlauch.
Du solltest keinen Typ mit 175°C Schrumpftemperatur nehmen, wenn das 
nicht erforderlich ist und du drumherum hitzeempfindliche Teile hast.
Gast #6146255
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Es gibt feine Heißluftdüsen und da dran ein Blech welches den Luftstrom 
in Blasrichtung begrenzt. Auf der Arbeit hatte ich eine Weller mit einem 
Griffteil nicht größer als en Lötkolben mit 50 Watt und regelbar.Damit 
war sehr selektives schrumpfen möglich.
Gast #6146328
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Hannes J. schrieb:
> Bei so etwas hole ich den Gaslötkolben aus dem Schrank.

Gas ist viel zu heiß.Selbst eine sehr kleine Flamme ist brutal 
überdosiert was die Wärme anbelangt. Man könnte höchstens in einem 
Versuch das Blech erhitzen ,den Brenner ausmachen und die 
Strahlungswärme des Bleches nutzen.
Versuch macht kluch...
Gast #6149027
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Hi

>Auf 0,05², in nem Gehäuse wo evtl. nur ein paar Finger rein passen...
>Das kriegst du da niemals hingefummelt.

Wieso funktioniert da bei Buddelschiffen? Da kommt man auch nicht mit 
den Fingern rein.

MfG Spess
OP #6149066
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Hallo,

nach so vielen Antworten möchte ich mich mal wieder melden.

ein Heißluftlötkolben steht mit nicht zur Verfügung
Aufsatz für das Gebläse scheidet aus, da das ein 1600W Gebläse ist und 
selbst mit Aufsatz viel zu groß um da vernünftig ran zu kommen
Mit Gas im Keller hantieren ist so ne Sache, außerdem auch nicht 
vorhanden.

Die Idee mit dem Kleber gefällt mir eigentlich ganz gut. Einfach den 
Schrumpfschlauch mit einem Tupfer Sekundenkleber sichern. Das werde ich 
mal ausprobieren. Zusätzlich besorge ich mir auch mal ein Stück von dem 
selbstverschweißenden Band und schaue einfach mal wie das funktioniert. 
"Normales" Isolierband würde ich da mit meinen Fingern ohne Probleme 
rein bekommen. Bei dem selbstverschweißenden Band muss ich mal schauen. 
Ich werde das dann nicht umwickeln sondern als "Fähnchen" über die 
Lötstelle kleben.
#6149085
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R. F. schrieb:
> Zusätzlich besorge ich mir auch mal ein Stück von dem
> selbstverschweißenden Band und schaue einfach mal wie das funktioniert.

Warum nicht, das ist für vieles gut.
Ist wie ne Gummitülle zum drüber wickeln. Also kein Kleber oä.
Ein ~1mm starkes Gummiband, das man aufs mehrfache seiner Länge strecken 
muss und unter dieser Spannung, min. eine sich zur Hälfte überlappende 
Schicht benötigt.
Gast #6149098
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R. F. schrieb:
> ein Heißluftlötkolben steht mit nicht zur Verfügung
> Aufsatz für das Gebläse scheidet aus, da das ein 1600W Gebläse ist

damit bekommen die Häuschen schnell einen Vintage Look :)
Die einfachen Atten Heissluftstationen kosten auf eBay ca. 60€, ist auf 
jeden Fall ein Werkzeug was sehr nützlich ist.

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