Glasbausteine anbohren zum dübeln

OP #6147555
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Hallo,
mein bisheriger Briefkasten ist in der Glasbauwand integriert. Ein neuer 
größerer soll an der Stelle über den alten eingemauerten Briefkasten 
drüber gebaut werden.
Hat schon mal jemand Glasbausteine zum dübeln angebohrt?
Grundsätzlich würde ich die Fugen vorziehen, allerdings passt das 
Lochschema nicht zu den Steinfugen.
Falls jemand eine Idee hat wie man ihn dort befestigen kann...
Vielen Dank im Voraus
#6147574
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Dirk L. schrieb:

> Hat schon mal jemand Glasbausteine zum dübeln angebohrt?
Sicherlich hat das schon mal jemand gemacht.
Die meissten bohren die Dinger für Deko (Led Lichterkette reinpropfen) 
an. Bei Youtube findet sich da was.

Glasbohrer, gut kühlen, viel Geduld und wenig Andruck.
Danach bekommst du Kondens im Klotz. Irgendwann vielleicht auch Algen 
Insekten und Spinnen.
Mechanisch wird das “eher zweifelhaft”.
Chemisch (Kleben) ist eher verspechender.
oder halt ein paar Klötze rausschneiden.
oder das Lochschema vom Kasten anpassen.
#6147796
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Dirk L. schrieb:
> Falls jemand eine Idee hat wie man ihn dort befestigen kann...

Die Glasbausteine bohrst Du wg. der bereits gen. Gefahr der 
Kondenswasserbildung am besten gar nicht an.

Beim Anbohren der Fugen kannst Du voll "auf die Schnauze fallen".
Denn, wenn Glasbausteine ordentlich "vermauert" sind, befinden sich in 
den Fugen Eisenstäbe, welche dafür sorgen, daß die Glasbausteinwand 
überhaupt hält. ;)

Wenn Du locker-flockig mit einer Schlagbohrmaschine in die Fugen bohrst, 
kann der Bohrer auf so einen Eisenstab laufen, durch ihn abgelenkt 
werden und dadurch einen Glasstein evtl. sprengen oder partielle 
Abplatzungen verursachen.

Glücklicherweise bestehen aber i.d.R. die Fugen aus reinem und 
"strammem" Zementmörtel (mindestens 1:3).

Was die Möglichkeit eröffnet, eine kombinierte Befestigungs-Lösung zu 
realisieren, die darauf basiert, die dominant vertikale Belastung(1) 
mechanisch sicher aufnehmen zu können.
Und die geringere Belastung(2), die dann eigentlich nur noch ein 
geringes Kippmoment ist, durch Verklebung.

Zu 1):
Du bohrst in die Fugen 2 Löcher (ohne Schlagwerk) so, daß Du in sie 
VA-Konterstifte einsetzen kannst, um den Briefkasten auf die 
Konterstifte aufsetzen zu können.
Wenn Du ohne Schlagwerk bohrst, kannst Du ruhig aber vorsichtig so tief 
reinbohren, bis Du entweder auf ein Eisen aufläufst oder die Bohrtiefe 
(ca.  2-3cm) ausreichend ist.
Zum Kontern reicht ein Überstand von ca. 1cm völlig aus.

Zu 2):
3M Montage-Klebeband o.ä. Doppelklebeband "schluckt" das Kippmoment 
sicher.
Das Klebeband muß für den Außenbereich geeignet sein.
Das von 3M gabs kürzlich bei norma.
Gast #6147819
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Dirk L. schrieb:
> Ein neuer
> größerer soll an der Stelle über den alten eingemauerten Briefkasten
> drüber gebaut werden.

> Falls jemand eine Idee hat wie man ihn dort befestigen kann...

den alten Briefkasten mit Beton füllen und ein paar Verankerungen für 
eine Adapterplatte mit einbetonieren.
OP #6147950
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Danke für die Hinweise, an Armierungsstahl in den Fugen hatte ich 
überhaupt nicht gedacht.
Mir ist heute Nacht noch die Idee gekommen das ich den neuen Briefkasten 
einfach mit dem alten Kasten verschraube.
Der alte ist ja komplett eingemauert und das Gewicht vom neuen wird der 
schon aushalten.

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