Hallo zusammen, folgende Situation: Ich habe ein elektronisches Netzteil, das beim Kurzschluss abschaltet und wieder einschaltet, sobald die Fehlerursache, in diesem Fall der Kurzschluss, entfernt wurde. Über dieses Netzteil werden über ein 3x2,5mm² Kabel Sensoren und Motoren versorgt. So weit so gut. Nun wird der Querschnitt dieses Kabels auf 1,5mm² reduziert und eine Vorsicherung geschaltet zwecks Querschnittsverjüngung (B16). Hier wurden nun einige Kurzschlusstests gemacht, um zu verifizieren, dass die Sicherung im Fehlerfall auslöst und nicht das Netzteil abschaltet. in 8 von 10 Fällen war jedoch das Abschalten des Netzteils schneller als das Auslösen der Sicherung. Wie gehe ich hier am besten vor, um eine passende Sicherung auszulegen? Liebe Grüße
Gast
#6152316
Aaron S. schrieb: > Wie gehe ich hier am besten vor, um eine passende Sicherung auszulegen? Gar nicht. Man nimmt keinen B16 für Gleichstromkreise. Man nimmt ein zum Netzteil passendes Kabel. 1.5mm2 bei Kleinspannung bewirkt bei 16A eh erheblichen Spannungsverlust. Scheiss Geiz der Herstellerfirmen.
Gast
#6152471
Die Sicherung braucht nur bei Versagen der Schutzschaltung auszuloesen. Reduzieren des Querschnitts ist Mist. Das hat MaWin schon geschrieben und ist richtig, wie auch zutreffend.
Gast
#6152883
MaWin schrieb: > Aaron S. schrieb: >> Wie gehe ich hier am besten vor, um eine passende Sicherung auszulegen? > > Gar nicht. > > Man nimmt keinen B16 für Gleichstromkreise. > Warum das nicht, wenn es sich um Kleinspannung <48V handelt?
Warum nicht eine klassische Glasrohrsicherung oder welche aus dem KFZ-Bereich?
Aaron S. schrieb: > Wie gehe ich hier am besten vor, um eine passende Sicherung auszulegen? Die Sicherung lassen wie sie ist und am Ende der Leitung die einzelnen Abgänge am Verteiler entsprechend den Verbrauchern passend absichern.
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