Hallo, für einen Balun für 2m/70 cm brauche ich ein Kernmaterial. Ich habe Zeilentrafos hier rumliegen, kann man das mit denen machen? Gruss Robert
Gast
#6155193
Kiena duad ma ois. Awa obs as du kosd, des isd anda Frog.
Kernmaterial wird nicht passen. Aber wozu? Für UKW braucht man normalerweise keine Ferrit-Baluns, sondern macht welche aus Koaxkabel.
Gibt es dazu irgendwo ein Beispiel oder Anleitung?
R. F. schrieb: > Gibt es dazu irgendwo ein Beispiel oder Anleitung? Ist Gockel kaputt?
Gast
#6155262
R. F. schrieb: > Gibt es dazu irgendwo ein Beispiel oder Anleitung? Ja
Für 433MHz findet sich nicht allzuviele fertige Anleitungen. Am ehesten in richtung "Choke Balun" oder "Klappferrite". Das Meiste im Netz ist für Kurzwelle. Lies mal den Link znten. Ist zwar für UKW, aber die Anpassung für 2m/70cm ist leicht. http://ham-radio.com/k6sti/balun.htm
Gast
#6155270
R. F. schrieb: > ein Beispiel oder Anleitung? Google ist nicht kaputt. https://dic.academic.ru/dic.nsf/dewiki/137049
Gast
#6155290
R. F. schrieb: > Gibt es dazu irgendwo ein Beispiel oder Anleitung? Dann verrate doch mal, welche Impedanz Ein- und Ausgang haben sollen. Für 50Ω nach 200Ω brauchst du bspw. eine Umwegschleife aus 50Ω Koax-Kabel. http://dg7ybn.de/Symmetrising/Symmetrising.htm#Classic_Balun_for_Folded_Dipoles
Ich vermute mal, dass da auch Sendeleistung drüber gehen soll. Die Ferrite oder auch Eisenpulverkerne müssen die aushalten. Klappferrite sind dann eher ungeeignet, auch Zeilentrafos für 15 kHz sind für 70cm nicht das optimale Material. Ich würde in einer Bauanleitung große Ringkerne, z.B. von Amidon erwarten, hab aber sowas noch nicht selbst gebaut.
Helmut -. schrieb: > Für UKW braucht man normalerweise keine Ferrit-Baluns In einer Zeit, da 3-m-Antennen oft einfache Schleifendipole mit 240-Ω-Flachbandkabel waren, war der Doppellochkern-Balun im UKW-Tuner eigentlich ziemlicher Standard, der die 240 Ω symmetrisch auf 60 Ω unsymmetrisch transformiert hat. Aber nennenswert Leistung musste der Kern natürlich nicht abkönnen, und in der Frequenzskala der Ferritmaterialien rangierte er am anderen Ende im Vergleich zu einem Zeilentrafo.
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