Outlook 2019

Moderator #6173718
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Einst bekam ich sogar jede E-Mail gleich 10- bis 20-mal :)

Der Grund war ein zwar gut gemeintes, aber völlig kontraproduktives
E-Mail-Forwarding durch irgendein automatisch agierendes Tool der
IT-Abteilung. Dieses Forwarding bildete zusammen mit einem anderen,
beabsichtigten Forwarding einen Zyklus.

Immerhin hat einer der beteiligte Mail-Server (vermutlich nicht der
Exchange-Server, sondern der andere ;-)) nach jeweils 10 bis 20
sinnlosen Weiterleitungen die Schleife unterbrochen. Mit dem Eintreffen
der nächsten E-Mail ging der Spuk aber wieder von vorne los.

Vielleicht hat dein Problem ja eine ähnliche Ursache.
#6174225
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Frank W. schrieb:
> Ich habe vier Mailadressen mit Pop3 eingerichtet.

Geh in die Einstellung für die POP-Konten von Outlook. Da gibt es eine 
Option "Emails für xx Tage auf dem Server lassen". Die ist standardmäßig 
an.

Die musst Du ausschalten. Denn POP3 bietet protokollseitig keinerlei 
zuverlässige Möglichkeit an, Emails wiederzuerkennen. Was Outlook da 
implementiert ist also nur ein raten. Und bei bestimmten, aber 
vollkommen legitimen, Verhaltensweisen des Servers rät es falsch. Und 
dann kommen die Emails doppelt, dreifach, vierfach,...

Besser wäre es auf IMAP umzustellen. Die Unterstützung dafür ist in 
Outlook seit Outlook 2013 aber derart fehlerhaft, dass man nicht dazu 
raten kann das zu verwenden. Da besteht ein deutliches Risiko dass 
Outlook Emails löscht oder in falsche Ordner verschiebt. Daher bei POP 
bleiben oder auf Thunderbird umsteigen.
#6174600
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Horst schrieb:
> René H. schrieb:
>> Immer diese unqualifizierten Aussagen.
>
> Auch du wirst die Fakten irgendwann erkennen mein Sohn.

Das glaube ich nicht. Solange Thunderbird nicht benutzerdefiniert 
automatisiert werden kann bleibe ich bei Outlook. An die zwei 
Alternativen "GroupWise" und "HCL Notes" (ehemals Lotus Notes) kommt man 
als Privatanwender nicht ran. GroupWise wäre eine Alternative, da es 
ähnlich programmatisch gesteuert werden kann wie Outlook (die Parameter 
sind ähnlich), aber leider nicht zugänglich. Notes ist nicht wirklich 
was für mich, da die Programmierung zu komplex und nicht so leicht wie 
bei Outlook und GroupWise.
#6174627
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Gerd E. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Das glaube ich nicht. Solange Thunderbird nicht benutzerdefiniert
>> automatisiert werden kann bleibe ich bei Outlook.
>
> äh? Warum kann man Thunderbird nicht automatisieren?
>
> Du kannst Addons hinzufügen und Dich darin mit Javascript austoben wie
> Du willst.

API und "CreateObject" mit Javascript? Das will ich sehen. Mal abgesehen 
von der programmatischen Steuerung, die bei Outlook deutlich 
umfangreicher ist als bei Thunderbird. Hier mal zwei Beispiele für 
Outlook, vielleicht kennst Du ja ein paar Internetseiten die sich per JS 
damit befassen.
https://www.rholtz-office.de/vbacodes/FTPUpload.html
https://www.rholtz-office.de/vbacodes/OLTicketSystem.html
#6174642
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René H. schrieb:
> Hier mal zwei Beispiele für
> Outlook, vielleicht kennst Du ja ein paar Internetseiten die sich per JS
> damit befassen.
> https://www.rholtz-office.de/vbacodes/FTPUpload.html
> https://www.rholtz-office.de/vbacodes/OLTicketSystem.html

für sowas ist der Email-Client einfach das falsche Konzept, das macht 
man viel besser auf einem Server. Da hast Du viel mehr Flexibilität und 
bist weniger von den Launen der Emailprogrammanbieter abhängig, hast 
keinen Ärger mit Client-Virenscannern etc.

Der Email-Client ist gut wenn der Nutzer eine ihm bekannte und sowieso 
genutzte GUI braucht in der er mit einem Klick eine Aktion ausführen 
kann. So kram wie ein Ticketsystem oder FTP-Uploads oder so macht man 
besser auf einem Server. Am besten leitet man die Mails gleich auf den 
Server oder dupliziert sie auf dem Mailserver, so daß sie einmal zum 
Application-Server  mit Ticketsystem etc. und zum anderen zum User und 
seinem Emailclient gehen. Oder IMAP mit Verschieben in entsprechende 
Unterordner durch den Application Server.

Aber das weicht jetzt langsam tatsächlich etwas vom Thema ab.
#6174671
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Eventuell könnte man per VBA den Posteingang überwachen. Dabei wird der 
Betreff eingehender Mails mit dem Betreff vorhandener Mails vergleichen 
und entsprechend behandeln. Man könnte auch die Internet-Kopfzeilen 
vergleichen (z.B. den Zeitstempel). Aber das könnte Outlook ausbremsen, 
und ist technisch bedingt auch nicht ganz fehlerfrei. VBA wäre für 
diesen Zweck aber eher "von hinten durch die Brust ins Auge".

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