Transformator Wicklung

Gast #6190374
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Hallo,

ich habe einen RM6 Trafo und frage mich was das Optimum bezüglich 
Wicklung wäre.
Im Bild (Draufsicht nur Sekundärseite) gibt es Variante Links und 
Variante Rechts.
Entpsrechen beide Varianten 1 Turn und welche Varinate wäre warum zu 
bevorzugen?
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Gast #6190380
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Mit dem gezeigten Aufbau gibt es nur ganzzahlige Windungszahlen.
Punkt!
Beide Skizzen zeigen also exakt 1 Windung.
Ansonsten könnte die unterschiedliche Parallelkapazität von Interesse 
sein. Das wars aber auch schon.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6190619
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Mark S. schrieb:
> Der Stromfluß umschließt den durchfluteten RM6-Kern exakt 1,000000 mal.
Schon ein einziger Draht, der "geradeaus" durch einen Ringkern geführt 
wird, ist exakt 1 Windung. Man muss sich nur einfach mal das ganze 
"Drumrum" bis hin und zurück zur jeweiligen Stromquelle aufzeichnen, 
dass wird das schnell klar.

Wenn das nicht so wäre, würden die ganzen Klappferrite nicht 
funktionieren, und Würth hätte ein ernsthaftes Problem...  ;-)
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6190648
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Elektrofurz schrieb:
> Und wenn ich den Draht dann genau einmal um den Klappferrit wickle, sind
> das dann zwei Windungen?
Wenn durch diese Wickeltechnik 2 Leiter durch den Kern gehen, dann 
schon.

Aber es bleibt bei 1 Windung, wenn du außen hin noch einen Knoten oder 
eine romatische Schleife oder sonstwas knüpfst und nur 1 Draht durch 
den Kern geht.
Gast #6190920
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Lothar M. schrieb:
> Wenn durch diese Wickeltechnik 2 Leiter durch den Kern gehen, dann
> schon.

Автомат К. schrieb:
> Einfach eine Stromzange nehmen und ausprobieren.

Ich habe es tatsächlich mit einer 1,5 Ampere Konstantstromquelle und 
einer Stromzange ausprobiert:

1. Gerader Draht = 1,5A
2. Schleife außen = 1,5A
3. Schleife innen = 3A (2,9A)
4. fünf Windungen = 7,5A

Es ist also genau so, wie Lothar gesagt hat!
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Gast #6192162
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Bei großem µr geht nahezu der ganze Fluss durch den Magnetkern. Wie der 
äußere Teil des Stroms geführt wirkt sich da nur wenig aus.

Bei geringem µr (bei Ferriten mit <10) würde allerdings die 
Streuinduktivität beinflusst werden, schießlich geht dann nicht das 
gesamte Feld der Stromschleife durch den Kern.

Gerade bei hohen Frequenzen gäbe es dann Unterschiede.

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