Ich habe meinen E-Technik Master sehr bald mit guten Noten fertig und
meine MA in einem Konzern geschrieben. Nachdem mir anfangs eine
Übernahme in Aussicht gestellt wurde, klappt das nun leider aufgrund der
wirtschaftlichen Situation nicht (nicht nur wegen Corona -
Einstellungsstopp für Berufseinsteiger längerfristig). Habe mich vor
kurzem beworben und "nur" ein Angebot von einem KMU in einer anderen
Branche mit 230 Mitarbeitern vorliegen. Bezahlung ist nicht schlecht,
aber ich würde doch lieber in den Konzern und befürchte, dass das danach
nichts mehr wird.
Wie sollte ich mich jetzt verhalten, um irgendwann vielleicht noch eine
Chance beim Konzern zu haben? Soll ich das Angebot beim KMU annehmen und
mich somit "brandmarken" oder ein paar Monate pausieren und versuchen
eine bessere Stelle in einem anderen Konzern zu finden, notfalls
deutschlandweit, auch wenn die Chancen gegen null gehen und die Lücke im
Lebenslauf immer größer wird?
Wie lange sollte ich beim KMU bleiben, soll ich mich sofort parallel
weiterbewerben oder erst nach 1-2 Jahren?
Wo ist dein Problem? Mit 250 MA ist der KMU doch hoch interessant. Wenn
die Branche aktuell passt, hast du dort top Möglichkeiten.
Mit dem nächsten Vergrößerungsschritt(und der wird kommen!) werden neue
Stellen in der Teamleitung und dem mittleren Management geschaffen. Und
schon purzelst du die Treppe hinauf.
Besorgter Absolvent schrieb:> Soll ich das Angebot beim KMU annehmen und> mich somit "brandmarken"
Was ein Bullshit. Die wenigsten kommen in einem Konzern unter.
Erstrebenswert ist das arbeiten in einem Konzern auch nicht unbedingt.
Langweilig, prozedurorientiert und wenig abwechslungsreich. Wem das
liegt, bitte schön.
Auch wer sich seiner Fähigkeiten unsicher ist, ist beim Konzern oder in
ÖD besser aufgehoben, da der Kündigungsschutz dort besser ist.
Arbeite erst mal eine Weile und schau wie es sich entwickelt. Da Du ja
keinerlei Berufserfahrung hast, fehlen Dir leider auch alle
Vergleichsmöglichkeiten. Aber in einen kannst Du Dir sicher sein:
Interessanter als in einem KMU ist das arbeiten in einem Konzern nie.
Andreas B. schrieb:> Erstrebenswert ist das arbeiten in einem Konzern auch nicht unbedingt.> Langweilig, prozedurorientiert und wenig abwechslungsreich. Wem das> liegt, bitte schön.
Das müssen sich die Leute in den KMUs immer wieder vorbeten, gehört
offenbar zum Selbstwertgefühl. Beides geht ja nicht: Gute Bezahlung und
interessante Tätigkeit, das DARF nicht sein.
Zum Thema: Ich war nach dem Studium erst mal in einem KMU und habe dann
in den Konzern gewechselt.
Man kann immer nur mit den Möglichkeiten arbeiten, die man im Moment
hat. Später in einen Konzern zu wechseln ist erstrebenswert.
'Später in einen Konzern zu wechseln ist erstrebenswert.'
Kann man so pauschal nicht sagen, da es von der Persönlichkeit des
Einzelnen abhängt ob er sich dort wohlfühlen wird.
Bei mir war es eben umgekehrt. Sowohl ca. 10 Jahre im Konzern als auch
ca. 10 Jahre im öffentlichen D gearbeitet. Jeweils selbst gekündigt weil
es zu öde war.
Lutz S. schrieb:> Kann man so pauschal nicht sagen, da es von der Persönlichkeit des> Einzelnen abhängt ob er sich dort wohlfühlen wird.
Genau das.
MaWin schrieb:> Mit dem nächsten Vergrößerungsschritt(und der wird kommen!) werden neue> Stellen in der Teamleitung und dem mittleren Management geschaffen. Und> schon purzelst du die Treppe hinauf.
Auch gut möglich bei einem KMU, gerade in heutigen Zeiten:
Mit dem nächsten Verkleinerungsschritt (und der wird kommen!) werden
Stellen gestrichen, vor allem bei denen, die erst kurz dabei sind. Und
schon purzelst du mit einer Entlassung hinaus.
Andreas B. schrieb:> Interessanter als in einem KMU ist das arbeiten in einem Konzern nie.
Ersetze "interessanter" mit "chaotischer".
Im Konzern schrieb:> Das müssen sich die Leute in den KMUs immer wieder vorbeten, gehört> offenbar zum Selbstwertgefühl. Beides geht ja nicht: Gute Bezahlung und> interessante Tätigkeit, das DARF nicht sein.
Genauso ist es. Ich kann aber bestätigen, dass beides sehr wohl zusammen
geht.
Qwertz schrieb:> Genauso ist es. Ich kann aber bestätigen, dass beides sehr wohl zusammen> geht.
Für ein KMU kann ich das auch bestätigen.
Kommt halt immer auf den Einzelfall an.
Aber tendenziell halte ich an meiner Aussage fest.
Andreas B. schrieb:> Aber tendenziell halte ich an meiner Aussage fest.
Na gut, du hast ja auch zwei mal ca. 10 Jahre geraucht um festzustellen,
dass es sowohl im Konzern, als auch im ÖD zu langweilig ist, von daher
hattest du lange genug Zeit dir das zu überlegen.
Ich arbeite momentan in einem Konzern. Bin durch einen Dienstleister
dort hingekommen.
Ganz ehrlich: es ist die Hölle dort zu arbeiten. Ganz viele Low
Performer, sehr langsame Prozesse und hierarchische Strukturen.
Es gibt 2 Mann Startups, die produktiver arbeiten.
Also aus meiner Erfahrung:
Habe nach dem Studium im KMU angefangen und viel gelernt.
Wollte nach 4,5 Jahren was anderes sehen und bin (problemlos) in einen
Konzern (Tier 1 Automobil) gekommen.
War zwar vom menschlichen Umfeld ok, die Arbeit hat mich dann aber so
angeödet, dass ich wieder zum gleichen KMU zurück bin.
Mit ordentlichem Gehaltssprung und Geschäftswagen. Dafür hätte ich beim
Konzern einige Überstunden langweiliges Powerpoint Engineering
absolvieren müssen ;-)
Martin schrieb:> War zwar vom menschlichen Umfeld ok, die Arbeit hat mich dann aber so> angeödet, dass ich wieder zum gleichen KMU zurück bin.
Immer diese Märchen, dass die Arbeit im Konzern angeblich öde und
langweilig wäre. Ich habe mich bei meinem Arbeitgeber noch nie
gelangweilt, außer vielleicht mal im einen oder anderen Meeting. Die
Arbeit ist aber immer spannend und teilweise auch herausfordernd, man
lernt fast jeden Tag etwas dazu.
Ben S. schrieb:> Ihr habt Probleme...
Nur der TO.
Und Quertz muß seinen Konzern verteidigen.
Qwertz schrieb:> Die> Arbeit ist aber immer spannend und teilweise auch herausfordernd, man> lernt fast jeden Tag etwas dazu.
Das sieht jeder offensichtlich etwas anders. Einigen wir uns also darauf
daß es vom Einzelnen abhängt, wo er sich wohler fühlt.
Im Konzern schrieb im Beitrag #6200206:
> Kein KMU nimmt einen abtrünnigen zurück und honoriert das auch noch mit> "Gehaltsplus und Firmenwagen".
Wenn er gut war, schon. Mich wollte sie auch mal wiederhaben. Das trifft
eher auf Konzerne zu.
Andreas B. schrieb:> Das sieht jeder offensichtlich etwas anders. Einigen wir uns also darauf> daß es vom Einzelnen abhängt, wo er sich wohler fühlt.
Nein das ist nur wie mit dem Fuchs und den Trauben.
Cyblord -. schrieb:> Andreas B. schrieb:>> Das sieht jeder offensichtlich etwas anders. Einigen wir uns also darauf>> daß es vom Einzelnen abhängt, wo er sich wohler fühlt.>> Nein das ist nur wie mit dem Fuchs und den Trauben.
Ich sagte es ja schon: Du fühlst Dich offensichtlich im Konzern wohler.
Andreas B. schrieb:> Cyblord -. schrieb:>> Andreas B. schrieb:>>> Das sieht jeder offensichtlich etwas anders. Einigen wir uns also darauf>>> daß es vom Einzelnen abhängt, wo er sich wohler fühlt.>>>> Nein das ist nur wie mit dem Fuchs und den Trauben.>> Ich sagte es ja schon: Du fühlst Dich offensichtlich im Konzern wohler.
Ich glaube du hast diese Fabel nicht verstanden. Oder denkst du, dieser
spezielle Fuchs mag wirklich keine Trauben?
Andreas B. schrieb im Beitrag #6200285:
> Neidisch?
Auf was? Wobei, derart schmerzbefreit macht das Leben vielleicht viel
einfacher und dann hält man es sogar im KMU aus.
Mit einem IGM Gehalt konnte ich bisher alle Neu- und Jahreswagen selbst
kaufen und das Geld bar hinlegen. Das Auto bekommt er ja nicht
geschenkt, es gehört ihm nicht und er muss trotzdem monatlich dafür
zahlen. Und er muss Audi fahren.
Cyblord -. schrieb:> Das Auto bekommt er ja nicht> geschenkt, es gehört ihm nicht und er muss trotzdem monatlich dafür> zahlen. Und er muss Audi fahren.
Ich hatte auch >20 J einen Firmenwagen. Und ehrlich, ich möchte keinen
eigenen.
Kaputt? Egal, Firma zahlt. Tank leer? Egal. usw
Monatliche Kosten? Steueranrechnung, das sind vielleicht 100 €.
Ich hätte mir privat auch einen kaufen können, aber wozu? Und ob ich nun
einen Audi oder Passat (wie bei mir) oder sonst was fahre ist mir so
wurscht wie nur irgendwas.
Besorgter Absolvent schrieb:> Soll ich das Angebot beim KMU annehmen und mich somit "brandmarken"
Gebrandmarkt, weil man beim KMU war. :) Zwei Jahr beim KMU schlimmer als
zwei Jahre Arbeitslosigkeit. Was soll man dazu noch sagen? Ist wohl eine
direkte Folge der Beiträge von Qwertz et al. hier im Forum.
Andreas B. schrieb:> Ich hatte auch >20 J einen Firmenwagen. Und ehrlich, ich möchte keinen> eigenen.
Schon wieder die Trauben die du nicht magst?
> Kaputt? Egal, Firma zahlt. Tank leer? Egal. usw> Monatliche Kosten? Steueranrechnung, das sind vielleicht 100 €.
Jaja, 1. nicht jeder Firmenwagenfahrer bekommt den Sprit gestellt, 2. 1%
von Listenneupreis. Und der ist selten unter 40k, also 400 monatlich
Brutto, das sind mehr als 100 Euro netto.
Ich habe lieber so viel Brutto als möglich und kaufe mir dann selbst was
ich haben möchte. Es gehört mir dann, ich kann damit tun was ich will.
Kein Kratzer der zu Schnappatmung führt weil ich die Karre wieder
abgeben muss.
Deshalb könnte mich auch keine Firma mit sowas oder ähnlichem locken.
Ich will keine Dinge und Vergünstigungen von einer Firma haben. Das ist
alles nur dafür da um weniger Gehalt zu kaschieren und der Firma Geld zu
sparen. Darum setzen die KMUs auch darauf. Kein Asche in der Lohntüte
aber nen Audi als Firmenwagen. So kriegt man die doofen.
Aber Geld ist das Tauschmittel der Wahl. Das reicht mir. Und darauf
bestehe ich.
Cyblord -. schrieb:> Mit einem IGM Gehalt konnte ich bisher alle Neu- und Jahreswagen selbst> kaufen und das Geld bar hinlegen.
Nicht jeder hat Interesse an einem dicken Neuwagen. Nie im Leben würde
ich für sowas Geld ausgeben. Aber das müssen sich die Leute in den
IGM-Konzernen immer wieder vorbeten, gehört offenbar zum
Selbstwertgefühl.
Cyblord -. schrieb:> Kein Kratzer der zu Schnappatmung führt weil ich die Karre wieder> abgeben muss.
Das ist keine Autovermietung, da verwechselst Du was. Ich habe auch bei
einen selbstverschuldeten Unfall nichts bezahlt. (war nichts großes,
aber trotzdem)
> Deshalb könnte mich auch keine Firma mit sowas oder ähnlichem locken.> Ich will keine Dinge und vergünstigen von einer Firma haben. Geld ist> das Tauschmittel der Wahl. Das reicht mir.
Kommst Du langsam drauf, daß da jeder anders drüber denkt? Außerdem, wer
sagt denn was vom Tauschen. Das Gehalt war damals auch ok (knapp 70k€
vor 15 Jahren).
Und nochmal zur Erinnerung: Ich war bereits im Konzern und im ÖD und
kann das durchaus vergleichen.
F. B. schrieb:> Nicht jeder hat Interesse an einem dicken Neuwagen.
Na ja, der Firmenwagen war neu und für mich auch dick. Privat würde ich
nie so viel Geld (60k€) für ein Auto ausgeben. Da weiß ich besseres mit
meinem Geld anzufangen. Aber die Fa. wollte es halt repräsentativ. Mein
Privatauto war denen nicht gut genug. O-Zitat Chef: Diese Karre (war ein
alter Suzuki Swift) kannst Du doch nicht auf den Parkplatz des Kunden
stellen. Ich habe mich dann nicht gewehrt. ;-)
Andreas B. schrieb:> Qwertz schrieb:>> Die>> Arbeit ist aber immer spannend und teilweise auch herausfordernd, man>> lernt fast jeden Tag etwas dazu.>> Das sieht jeder offensichtlich etwas anders. Einigen wir uns also darauf> daß es vom Einzelnen abhängt, wo er sich wohler fühlt.
Und evtl. noch von der Stelle oder Konzern/Untergliederung. ;)
Andreas B. schrieb:> O-Zitat Chef: Diese Karre (war ein> alter Suzuki Swift) kannst Du doch nicht auf den Parkplatz des Kunden> stellen. Ich habe mich dann nicht gewehrt. ;-)
Siehst du. Du findest es auch noch toll, wenn der Chef dich bevormundet
welches Auto du fahren sollst. Er kann ja für Dienstfahrten ein Auto
stellen, aber privat entscheide ICH welche Auto ich fahre und nicht mein
Chef.
Aber für nen mickrigen Audi lassen sich manche alles gefallen.
Cyblord -. schrieb:> Siehst du. Du findest es auch noch toll, wenn der Chef dich bevormundet> welches Auto du fahren sollst.
Ja, wenn er dann alles bezahlt, habe ich tatsächlich keine Probleme
damit.
Tausch alten Swift gegen einen neuen Passat. Ich möchte mal den sehen,
der da nein sagt. Ich hätte natürlich auch meinen Swift behalten können
und den Firmenwagen nur für die Firma nutzen, aber warum?
Davon abgesehen war es ja auch kein Tausch. Den Swift habe ich dann
verhökert.
Ah so, ich vergaß: Chefs sind ja alle böse und da steckt irgendwo eine
Falle dahinter. Ich komm nur nicht drauf wo ich da gelinkt wurde. Liegt
vermutlich einfach daran daß ich zu doof bin. Egal: Doof und glücklich.
Andreas B. schrieb:> Ah so, ich vergaß: Chefs sind ja alle böse und da steckt irgendwo eine> Falle dahinter.
Überhaupt keine Falle. Nur die offensichtliche KMU Verarsche, die ihr
euch schönreden müsst.
> Ich komm nur nicht drauf wo ich da gelinkt wurde. Liegt> vermutlich einfach daran daß ich zu doof bin. Egal: Doof und glücklich.
Jaja
Andreas B. schrieb:> Na ja, der Firmenwagen war neu und für mich auch dick. Privat würde ich> nie so viel Geld (60k€) für ein Auto ausgeben. Da weiß ich besseres mit> meinem Geld anzufangen. Aber die Fa. wollte es halt repräsentativ.
Kann man ja verstehen und 60 TEUR sind auch nicht so viel für einen
Firmenwagen.
Wobei da die "Selbstbeteiligung" des Normalangestellten bestenfalls bei
min. 200 EUR pro Monat (netto) liegen dürfte.
Aber zurück zum Thema:
Ich persönlich bevorzuge eindeutig KMU anstatt Konzerne. Man gewinnt
dort eher Einblicke über den Tellerrand und ist generell flexibler. Die
üblichen 10 - 20 % weniger Gehalt etc. brutto sind mir das echt wert.
Bernd G. schrieb:>> Die üblichen 10 - 20 % weniger Gehalt etc. brutto sind mir das echt wert.>> Ich bevorzuge die Kombination aus Ein-Personen-GmbH und dickem Gehalt.
So dick wie IGM? :D
Im Ernst: Respekt dafür, in einer Ein-Mann-Firma den Überblick zu
behalten. Ich bin froh, das ich das nicht machen muss.
Besorgter Absolvent schrieb:> Wie sollte ich mich jetzt verhalten, um irgendwann vielleicht noch eine> Chance beim Konzern zu haben?
Rumsitzen und auf bessere Zeiten warten ist mit Sicherheit die
schlechtetes Alternative.
Geh zum KMU, stoß Dir die Hörner ab, sammel Erfahrung und halte die
Augen offen.
Ich persönlich habe im Konzern gelernt und gearbeit.
Seit dem ziehe ich das windigste KMU jedem Konern vor.
Ist aber eine Typfrage.
Andreas B. schrieb:> M. K. schrieb:>> Seit dem ziehe ich das windigste KMU jedem Konern vor.>> noch so ein Fuchs, der keine Trauben mag. ;-)
Natürlich. Was denkst du warum diese Fabel entstanden ist? Weil Menschen
halt nun mal so sind: Wenn sie etwas nicht bekommen können, dann sind
sie auf einmal "nicht der Typ dafür". So wie sich die Fabel über den
Fuchs lustig macht, mache ich mich über euch lustig.
Andreas B. schrieb:> Kann man umgekehrt exakt genauso sehen.
Kann man nicht, denn der Konzern mit guten Arbeitszeiten und hohem
Gehalt hat 1.) keine Nachteile und 2.) kann jeder vom Konzern jederzeit
in ne Klitsche wechseln. Schlechte Arbeitsbedingungen und wenig Gehalt
kann man jederzeit haben. Es macht keinen Sinn jemandem vorzuhalten er
wolle dies, kriege es aber nicht.
Vergleiche nur mal die Bewerbungszahlen für die Konzerne vs. Klitschen.
Cyblord -. schrieb:> Wenn sie etwas nicht bekommen können, dann sind> sie auf einmal "nicht der Typ dafür".
Ach Du schon wieder.
Nö, mir gefallen einfach die zähen Entscheidungswege und der
undurchdringlich hierachische Aufbau eines Konzerns nicht.
Ausserdem habe ich Live erlebt wie hart Konzerne Geschäftsbereiche
ausbluten von denen sie sich langfristig trennen wollen, den Betriebsrat
'kaufen' und dann fast ohne Abfindung das Groß der Belegschaft
loswerden, um sich schön billig aus den Resten zu bedienen und damit
einen neuen Laden aufzumachen.
Ich habe damals das Übernahmeangebot abgelehnt, weil ich keinen Bock
mehr auf Konzern hatte.
Gehalt ist nicht das einzig glücklich machende und mir macht meine
Arbeit wirklich Spaß.
Nur eben nicht die Rahmenbedingungen eines Konzerns und da war ich gerne
bereit ein geringeres Gehalt bei mehr Entscheidungsfreiheit zu
akzeptieren.
Man darf da natürlich kein arrogantes, egoistisches Arschloch sein, das
jeden anpammpt und sich selbst für den Nabel der Welt hält, weil in KMUs
die Teams zu klein sind um sich hinter der Hierachie zu verstecken.
Da muss man mehr miteinander arbeiten als schlecht übereinander zu
reden.
Ich bin nun schon seit so vielen Jahren Selbstständig, das ich mich auch
nicht mehr kampflos Idioten unterordne die mir für viel zu wenig Geld
dumme Anweisungen geben, um sich dann mit meinen Erfolgen zu schmücken
und mir die Schuld an Ihren Fehlleistungen zuzuschieben.
Message understood?
M. K. schrieb:> Message understood?
Klaro. Ich fasse zusammen:
1.) Du hast es nicht geschafft aktuell überhaupt irgendwo angestellt zu
sein, weder Konzern noch KMU.,
2.)
> das ich mich auch> nicht mehr kampflos Idioten unterordne die mir für viel zu wenig Geld>dumme Anweisungen geben
Das machen jetzt halt die Kunden. Das ist ein Null-Argument vieler
Selbständigen. Malochen 80h fürs Existenzminimum, aber hey "ich hab
keinen Chef GEIL".
Cyblord -. schrieb:> 1.) Du hast es nicht geschafft aktuell überhaupt irgendwo angestellt zu> sein, weder Konzern noch KMU.,
Ich fasse mal zusammen:
Du hast es nicht geschafft irgendwann mal genug Mut zusammenzukratzen,
um Deine unglaubliche Genialität zu Geld zu machen.
Statt dessen hockst Du irgendwo in einem Dreckskaff fest, in dem die
Lebensqualität gegen Null geht, nur um Dich von einem Konzern mit
Kleingeld abspeisen zu lassen.
Du arbeitest streng nach Dienstplan und genehmigten Urlaub, im Rahmen
der Dir ubertragenen Aufgaben ein eng umrissenes Gebiet ab, ohne jemals
über der Tellerand zu schauen.
Deine Kommunikationsskills sind derart unterirdisch, das alleine der
Versuch Kunden zu gewinnen und zu halten nach Wahnsinn aussieht.
Deine eklatante Unzufriedenheit mit Deiner Lebenssituation hat Dich
Verbittert und Du kannst Dir nur Erleichterung verschaffen indem Du in
einem öffentlichen Forum jeden niedermachst und mit beißendem Hohn und
Spott überziehst.
Geld ist zu Deinem Gott geworden und Du hetzt von kurzzeitiger
Befriedigung zu kurzzeitiger befriedigung indem Du Dir Dinge leistest
die Du nicht brauchst, einfach weil Du sie dir Leisten kannst.
Ich hätte ja Mitleid mir Dir, aber Du bist derart unangenehm in Deinem
gesammten Auftritt, das ich noch nicht mal das für Dich übrig habe.
> Bernd G. schrieb:>> Und das wären dann ca. wieviel? Ich bin zu faul, im>> Längenvergleichsthread nachzusehen.> Tja, keine Arme keine Kekse
Oh, der Herr Cyblord wissen nicht, was ihm der AG so überweist. Und ich
dachte immer, dass er neben Qwertz ein repräsentativer Dickverdiener
wäre.
Im Längenthread ist es ja sehr schwer zu unterscheiden, was Wahrheit und
was Dichtung ist.
Also: Wieviel machen UG, WG und LZ aus? Gibt es die LZ auch auf UG und
WG?
Sorry für das Unwissen, ich hatte damit nie etwas zu tun.
Bernd G. schrieb:> Also: Wieviel machen UG, WG und LZ aus? Gibt es die LZ auch auf UG und> WG?> Sorry für das Unwissen, ich hatte damit nie etwas zu tun.
LZ kann bis zu 30% betragen, realistisch sind 10-20%. Gibts nicht auf
UG+WG aber natürlich auf das höhere Gehalt bei 40h.
Grundsätzlich kann man mit IGM Tarif auf 100k Jahresbrutto all-in kommen
und sogar etwas drüber. Ich bin zwar drüber, bin aber auch AT. Oft sind
die höheren Stufen (bei BW 16+17) schwer zu erreichen weil man vorher zu
AT gedrängt wird. Qwertz ist ja drüber und trotzdem nicht AT. So gesehen
hat ers besser erwischt. Das ist keine Frage des Tarifs sondern der
Firma.
> Grundsätzlich kann man mit IGM Tarif auf 100k Jahresbrutto all-in kommen> und sogar etwas drüber.
Dann kann ich mich ja beruhigt zurücklehnen. Dafür muss ich aber nicht
40 Wochenstunden anwesend sein, sondern nur 20. Also tutti paletti.
Danke für die Auskunft.
Bernd G. schrieb:>> Grundsätzlich kann man mit IGM Tarif auf 100k Jahresbrutto all-in kommen>> und sogar etwas drüber.>> Dann kann ich mich ja beruhigt zurücklehnen. Dafür muss ich aber nicht> 40 Wochenstunden anwesend sein, sondern nur 20. Also tutti paletti.> Danke für die Auskunft.
Sehr schön für dich.
Ich gönne jedem sein Gehalt. Wenn du mit deinen verschrobenen
Gehaltsauskünften irgendwie auf Neid hoffst, bist du bei mir an der
falschen Adresse. Von mir aus kannst du 100k in 10 Minuten verdienen.
M. K. schrieb:> Deine eklatante Unzufriedenheit mit Deiner Lebenssituation hat Dich> Verbittert und Du kannst Dir nur Erleichterung verschaffen indem Du in> einem öffentlichen Forum jeden niedermachst und mit beißendem Hohn und> Spott überziehst.
Ja sicher, es muss unmöglich sein, einen guten und interessanten und gut
bezahlten IGM Job zu haben ohne verbittert zu sein. Redet euch das in
euren Butzen nur ein.
Cyblord -. schrieb:> Ja sicher, es muss unmöglich sein, einen guten und interessanten und gut> bezahlten IGM Job zu haben ohne verbittert zu sein.
Er bezog sich speziell auf Dich.