Kann ein Kurzschluss ein AVR kaputt machen?

Gast #6207863
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Kommt auf die Bedingungen an den anderen Pins an. Es gibt 
ESD-Schutzdioden, die dann eventuell bestromt werden, sodass sie 
durchbrennen.....

Waren die anderen Pins solange offen oder was war angeschlossen?
Gast #6207870
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Andreas M. schrieb:
> Wenn du damit die Spannungsversorgung des Atmega meinst, dann nicht.

Je nachdem, ob aber z.B. an einem GPIO-Pin noch eine Spannung angelegen 
hat, könnten die ESD-Schutzdioden an diesem Pin zerstört werden. Im 
Datenblatt ist angegeben, dass die Spannung an einem GPIO-Pin einen 
gewissen Wert - abhängig von VDD und GND - nicht 
übersteigen/unterschreiten darf!
Gast #6207871
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Der Hintergrund ist, der Quarz taktet nicht mehr, habe Quarz umd die 
beiden 18pF Kondis ausgetauscht aıch ohne Erfolg. Nun woltte ich den 
Chip austauschen aber davor möchte ich erst euren Rat holen. Da alles in 
SMD gelötet ist.

Kuzschluss war an der 7805 GND zu Ausgang 5v
Gast #6207878
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Manfred Oelschläger schrieb:
> Hallo,
>
> Kann der ATMEGA328PBU, wenn ich den + und - kurze Zeit kurzschließe
> kaputt gehen?

Ja. Wenn an einem Ausgang eine Kapazität hängt entlädt die sich über die 
Eingangsschutzdiode. Dabei kann Eingang oder Schutzdiode kaputt gehen, 
und wenn die Spannung wieder kommt (oder nie auf 0 absackte) kann latch 
up durch Zünden des parasitären Thyristors stattfinden und das ganze IC 
grillen. Gern dabei auch Flash gelöscht.
Gast #6207891
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Paul schrieb:
> Im Datenblatt ist angegeben, dass die Spannung an einem GPIO-Pin einen
> gewissen Wert - abhängig von VDD und GND - nicht
> übersteigen/unterschreiten darf!

Die Schutzdioden gehen durch Spannung kaputt, sondern durch Strom.
Der im Datenblatt angegebene Spannungsbereich für die GPIO stellt 
sicher, dass die Schutzdioden nicht leitend werden.

In einer AppNote legt Atmel über einen Schutzwiderstand auch 
Netzspannung an einen GPIO an. Der Widerstand sorgt für die 
Strombegrenzung.
Gast #6207954
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Wolfgang schrieb:
> Manfred Oelschläger schrieb:
>> also, an den PINs 4 und 5, sowie an den 18, 20 und 21 liegen jeweils
>> 100nF Kondi.
>
> Was auch immer an diesen Pins liegt - von 100nF stirbt da nichts.

Ja, aber wenn an einem Eingang z.B. ein Sensor angeschlossen ist, der 
von einem anderen Netzteil versorgt wird, dann bleibt dessen Spannung ja 
auch während dem Kurzschluss des 7805 (Versorgung des Mikrocontrollers) 
erhalten. Diese Spannung ist dann über dem von Atmel angegebenen Bereich 
und somit leiten die ESD-Schutzdioden und gehen eventuell kaputt?
Gast #6208365
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Hugo H. schrieb:
> Manfred Oelschläger schrieb:
>> Kann der ATMEGA328PBU, wenn ich den + und - kurze Zeit kurzschließe
>> kaputt gehen?
>
> Nö, wenn die "kurze Zeit" 5 Picosekunden nicht überschreitet bist Du auf
> der sicheren Seite :-)

Ooooch...
Die blöden Sprüche

:((

@TO

Hast Du gemessen, ob jetzt immer noch 5V am Controller anliegen? 
Nicht, daß der 7805 die Prozedur nicht überstanden hat.
Gast #6208449
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Manfred Oelschläger schrieb:
> Hi,
>
> also, an den PINs 4 und 5, sowie an den 18, 20 und 21 liegen jeweils
> 100nF Kondi.

Die Frage bezog sich darauf, was für Spannungen oder Signale an den 
restlichen Pins des AVR anlagen. Das Wort "anliegen" meint nicht, welche 
Bauteile "angeschlossen" sind.


Und wenn Du die Bitte erlaubst: Bitte schreibe nicht "Kondi", sondern 
"Kondensator".

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