[V] Universal Bridge TF 2700 Marconi Instruments

#6210047
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Stephan S. schrieb:
> sollte aber funktionieren. Wenn nicht, nehme ich das
> Gerät auf Wunsch wieder zurück

Oder der glückliche Erwerber des Sammlerstücks repariert sich das Gerät:
http://bama.edebris.com/download/marconi/tf2700/TF%202700.pdf

P.S.:
In der Teileliste ist ein einziger Kondensator als "Paper" ausgewiesen.
Den (50nF, 500V=) sollte man erneuern, da wahrscheinlich feucht.
Die Elkos jener Zeit hingegen sind meist noch ok, da sie viel 
Elektrolytvolumen haben.
Ob die Ge-Transistoren noch ok sind, wird man sehen, aber vergleichbare 
Typen sind noch gut erhältlich.
OP #6210418
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Das sind ja echt interessante Zeiten und was ganz neues, dass einem hier 
vorgeworfen wird etwas zu günstig zu verkaufen :-)

Aber ich verstehe die Kritik. Das ist auch der Punkt warum ich es nicht 
zu verschenken angeboten habe. Ich habe dieses Gerät vor einer 
Verschrottung "gerettet", habe aber keine Motivation mich damit 
auseinander zu setzen, möchte trotzdem dass es in geeignete Hände kommt. 
Also keine Angst, ich sehe mir den künftigen Eigentümer gut an und bin 
auch daran interessiert dass es erhalten wird. Teurer möchte ich es 
eigentlich nicht anbieten, da ich mich daran nicht bereichern will und 
ich den tatsächlichen Zustand ja wirklich nicht kenne.

Bisher gab es eine Anfrage die sich für mich vielversprechend anhört, 
aber da müsste ich es ins Ausland verschicken. Falls sich niemand mehr 
meldet der es abholt und bei dem ich auch ein gutes Gefühl hätte, dann 
wird das Gerät vielleicht doch noch nach Österreich verschickt. Aber 
wenn möglich würde ich mir den Aufwand gerne sparen.
#6210474
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Stephan S. schrieb:
> Bisher gab es eine Anfrage

Huch, das war ich.

Stephan S. schrieb:
> vielversprechend anhört

Danke.

Stephan S. schrieb:
> dann
> wird das Gerät vielleicht doch noch nach Österreich verschickt.

Da würde ich mich freuen.

Um Dir aber die Mühe des Verpackens zu ersparen bin ich noch geduldig 
und vielleicht findet sich für das Instrument noch ein 
"vielversprechender" Abholer.
Dann müßte ich weiter den 2nd-Markt beobachten.
;-)

lg Martin
#6211340
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Achim B. schrieb:
> Falls der Österreicher zufällig Martin heißen sollte, dann ist es in
> guten Händen...

Habe jetzt lange darüber gegrübelt:
Ja, ich heiße Martin, bin Ösi, renoviere Vintage Teile und das Gerät 
wäre bei mir zumindest nicht in den schlechtesten Händen.
;-)

Aaaaaber ich bin nicht DER Martin aus Österreich welcher aktiv (?) im 
Wellenkino ist.

Ich habe Stephan, dem Verkäufer,  dies bereits mitgeteilt und er wird 
entscheiden ob er es nun verpacken und zu mir senden will oder lieber 
auf eine persönliche Haus-Abholung wartet.

lg
Martin No.2 aus Österreich
Gast #6212404
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Hp M. schrieb:

> Wie kommst du überhaupt darauf?
>
> Eine .de domain in Österreich??
>
> Gib mal diese url ein: https://www.wellenkino.de/  (oder nur
> wellenkino.de ) und  dann klick auf Impressum!

mikrocontroller.net hat eine amerikanische Domain (.net), im Impressum 
steht eine deutsche Adresse, und trotzdem sind hier Österreicher 
angemeldet. Und sogar Holländer.

Ob das im Wellenkino-Forum wohl auch möglich ist?
#6240198
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Meßbrücke wurde inzwischen erfolgreich getestet.
Muß allerdings noch ein paar Kontaktprobleme beheben.
Im Gerät war eine 9V Varta Special 439/PP9 im Blechgehäuse verbaut, aber 
noch nicht ausgelaufen. Laut Aufschrift dürfte sie aus dem Jahr 1983 
stammen.
Die 9V-Batterie ist etwas exotisch, aber noch vereinzelt lieferbar.

Gruß
fossi
Angehängte Dateien:
#6240247
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Achim B. schrieb:
> Moin Dieter, könntest du ein paar Fotos vom inneren Aufbau machen? Wird
> bestimmt einige interessieren.

Hallo Achim,
kann ich machen, wird aber noch etwas dauern.
Hab aber inzwischen was zur Überholung dieser Meßbrücke gefunden.
Man kann da schon Diverses erkennen.
Hier der Link:
https://www.bartola.co.uk/valves/2014/03/02/refurbishing-an-lcr-bridge/

gruß
fossi
OP #6241298
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Dieter J. schrieb:
> Meßbrücke wurde inzwischen erfolgreich getestet.
> Muß allerdings noch ein paar Kontaktprobleme beheben.

Sehr schön, das klingt als hätte sie den Weg Richtung Süden und einen 
geeigneten neuen Eigentümer gefunden. Viel Erfolg bei der Restauration!

> Im Gerät war eine 9V Varta Special 439/PP9 im Blechgehäuse verbaut, aber
> noch nicht ausgelaufen. Laut Aufschrift dürfte sie aus dem Jahr 1983
> stammen.

Wenn sie es bis jetzt noch nicht ist, dann wäre das wohl auch nicht mehr 
passiert :-) 1983 wundert mich nicht. Als das Teil damals abgegeben 
wurde, wurden auch noch einige andere Dinge mit Inventarnummer aus den 
1970ern abgegeben. Ich hatte sogar das fragwürdige Vergnügen mit 
Testanlagen aus diesen Jahren an einem Standort im Ausland arbeiten zu 
müssen und auf  offenbar handgemalten Leiterplatten Lötstellen 
nachzulöten, die offenbar noch nie Lötzinn gesehen haben und die 
bedrahteten Bauteile in der Bohrung ohne Durchkontaktierung nur seitlich 
anlagen und offenbar weit über 30 Jahre so funktioniert haben... 
Etliches steht auch noch in Regalen herum, was mit Sicherheit nie wieder 
genutzt wird, aber der zuständige Prüfmittelverantwortliche es nicht 
übers Herz bringt zu verschrotten.

> Die 9V-Batterie ist etwas exotisch, aber noch vereinzelt lieferbar.

Da stand ja damals auch schon "Special" drauf, war wohl damals schon 
nicht so geläufig.
#6244463
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Dieter J. schrieb:
> Im Gerät war eine 9V Varta Special 439/PP9 im Blechgehäuse verbaut, aber
> noch nicht ausgelaufen. Laut Aufschrift dürfte sie aus dem Jahr 1983
> stammen.
> Die 9V-Batterie ist etwas exotisch, aber noch vereinzelt lieferbar.

Wahrscheinlich sind da noch keine Alkali-Zellen drin, die eine bessere 
Entladecharachteristik haben.

Dann bietet es sich an, die Kontaktplatte aus der alten Batterie 
auszuschlachten und sie mit ein oder zwei Kontaktplatten von heute 
üblichen (verbrauchten) 9V-Blocks zu vereinen und dort ein oder zwei 
(parallel) moderne 9V-Alkali Blocks vom Aldi der Lidl dranzuklipsen.

Die heutigen E-Blocks haben zwar nur etwa 600mAh pro Stück, während das 
Original 4,3Ah lieferte, aber zwei kosten zusammen nur 1,69EUR iirc und 
sie sind leicht erhältlich ohne zusätzliche Portokosten.
Hinsichtlich der Spannungsstabilität dürfte die bessere 
Entladecharakteristik der Alkali-Zellen die langsamere Entladung des 
dicken Blocks mehr als kompensieren.

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