ich hab hier auf der Werkbank zur Reparatur eine Oberfräse Metabo FME 727 Beim Einschalten ruckelt der Motor kurz an und brummt dann. Die Kohlen wurden schon getauscht, daran liegt es nicht. Verbaut ist ein Motor Typ ??? sowie eine Drehzahl-Steller Platine Es sollte ich doch ausmessen können, ob da ein Windungsschluss vorliegt. Falls die Elektronik defekt ist, wird Ersatz dafür teuer bis gar nicht beschaffbar sein. Daher gegebenenfalls brücken und die Maschine auf volle Drehzahl orgeln lassen FRAGEN: a) Welcher Typ Motor ist da üblicherweise verbaut (7000-27000 rpm) b) Könnte man den Drehzahl-Steller aus der Schaltung "raus werfen" ?
Gast
#6213259
Metabo sagt 8 Jahre. Fragen kost ja nix. https://portal.metabo-service.com/de-DE/ersatzteile/detail/00737000/
Gast
#6213262
ps. Ist die 737. Die 727 taucht nicht mehr auf. Ist vermutlich das Gleiche.
Wegstaben V. schrieb: > Es sollte ich doch ausmessen können, ob da ein Windungsschluss vorliegt. Ja. Kollektoranschluss auftrennen, Multimeter dran, durchdrehen und gucken, ob der Widerstand einbricht oder stark erhöht ist.
Gast
#6213307
Einen Windungsschluß zuverlässig zu erkennen ist nicht so einfach, vor allem die wo es nur bei höherer Spannung zu überschlägen kommt findet man nicht so einfach mit dem Mutimeter. Viele Fehler sieht man auch schon am Kollektor, etwa durch ungleichmäßige Färbung oder unterschiedliche Abstände. Ob man die Elektronik überbrücken kann oder nicht hängt von der Art der Elektronik ab. Bei Oberfräsen ist das oft die Variante mit Drehzahlsensor (i.A. ein Magnet auf der Welle und Spule dazu). Da kann man die Elektronik nicht überbrücken, bzw. bräuchte dann eine reduzierte Spannung von etwa 180 V. Für einen Test kann man den Motor (ohne Elektronik) mit kleinerer Gleichspannung (z.B. 30 V) laufen lassen. Das sollte ausreichen um etwa Lagerschäden und auch grobe Wicklungsfehler auszuschließen.
Antwort schreiben
Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.