Schönen Guten Morgen,
ich benötige Eure Hilfe für folgendes Problem. Ich muss an eine SPS mit
Ethernet Schnittstelle in einem entfernten Netzwerk. Ich kann da jetzt
nicht hin fahren. In diesem Netzwerk gibt es nur einen Laptop auf dem
ich per Team Viewer drauf kann. Auf dem Laptop habe ich aber nicht die
Software die ich brauche um auf der Sps die Änderung zu machen. Also
brauche ich einen einfachen Trick um von Zu Hause über den Laptop ins
Netzwerk zur SPS zu kommen. Das Problem ist ich kann nicht an den Router
um eine Port Forwarding zu machen. Kann man mit Putty oder so irgendwas
zaubern?
Danke für die Hilfe.
Tony schrieb:> Auf dem Laptop habe ich aber nicht die> Software die ich brauche um auf der Sps die Änderung zu machen. Also> brauche ich einen einfachen Trick um von Zu Hause über den Laptop ins> Netzwerk zur SPS zu kommen.
Kannst du bei dir zuhause im Router den SSH Port (22 tcp), auf deinen
eigenen Rechner Forward? Dann könntest du versuchen beim Rechner dort
mit Putty auf deinen Rechner zu gehen, und so über SSH port forwarding
machen, so dass du dann, wenn du local auf den Port auf deinem Rechner
zugreifst, über die SSH Verbindung auf das gerät dort zugreifen kannst.
https://www.akadia.com/services/ssh_putty.html
Ist das eine halbwegs professionelle Umgebung? Wenn ja sprich mit der
Netzwerkadministration, die können dir (hoffentlich) eine vernünftige
VPN Lösung geben.
Also kommt drauf an..
in Putty unter Connections->SSH->Tunnels
Für einen socks5 einfach Dynamic+Source Port setzen das dann zum
Beispiel D2222 steht..
ich gebe dann für einen Tunnel im Firefox den socks Proxy auf
127.0.0.1:2222 an und surfe dann nur über den ssh Tunnel ;)
so kann man auch direkt nur einen Port forwarden..
Gibts auch genügend howtos.
JJ schrieb:> Ist das eine halbwegs professionelle Umgebung? Wenn ja sprich mit der> Netzwerkadministration, die können dir (hoffentlich) eine vernünftige> VPN Lösung geben.
Nein ist keine eine alles andere als professionelle Umgebung.
Schaue mir jetzt die Lösungen mal an und werde dann Fragen und
berichten.
Danke einstweilen
Jein schrieb:> Tony schrieb:>> Kann man mit Putty oder so irgendwas>> zaubern?>> Ja.>> https://linux.die.net/man/1/ssh
Geht das auch mit Windows? Verstehe den Link nicht.
DPA schrieb:> Kannst du bei dir zuhause im Router den SSH Port (22 tcp), auf deinen> eigenen Rechner Forward? Dann könntest du versuchen beim Rechner dort> mit Putty auf deinen Rechner zu gehen, und so über SSH port forwarding> machen, so dass du dann, wenn du local auf den Port auf deinem Rechner> zugreifst, über die SSH Verbindung auf das gerät dort zugreifen kannst.>> https://www.akadia.com/services/ssh_putty.html
Hier bei mir ist alles machbar. Klingt sehr gut der Hacken ist das ich
nicht ganz verstehe wie ich auf die Geräte hinter dem Laptop in der
Ferne komme.
Hast bitte ein paar Informationen mehr?
Danke
Für einen SSH Tunnel wird übrigens zunächst mal eine SSH Verbindung
benötigt.
Tony schrieb:> Hier bei mir ist alles machbar. Klingt sehr gut der Hacken ist das ich> nicht ganz verstehe wie ich auf die Geräte hinter dem Laptop in der> Ferne komme.> Hast bitte ein paar Informationen mehr?> Danke
Du benötigst einen SSH Server auf dem Laptop oder auf deinem eigenen PC
den du vom jeweils anderen System aus erreichen kannst. Trivial ist das
leider gar nicht.
Tony schrieb:> Laptop auf dem ich per Team Viewer drauf kann
Via Teamviewer kannst Du IMHO eine VPN Verbindung aufbauen. Dann sollte
eine Verbindung von deinem Laptop zur SPS möglich sein.
Gruss
Uli
Wahlschweizer schrieb:> Via Teamviewer kannst Du IMHO eine VPN Verbindung aufbauen. Dann sollte> eine Verbindung von deinem Laptop zur SPS möglich sein.
Ha, was es nicht alles gibt... Danke für den Hinweis, kann mal nützlich
werden!
Teamviewer möchte das ich eine Vollversion habe für das VPN.
Was den SSH Tunnel angeht, habe ich da eine Chance mein Problem zu
lösen?
Bin kein Linux Profi sondern ein Windows User der SPS programmiert.
Anydesk als Alternative zu Teamviewer?
https://support.anydesk.com/TCP-Tunneling
Und um das zweite Netz mit der SPS zu erreichen am Laptop eine
Netzwerkbrücke einrichten?
https://www.pc-magazin.de/ratgeber/windows-10-netzwerkbruecke-einrichten-anleitung-tipps-3199667.html
Keine Ahnung, ob das technisch funktionieren kann...
(Zur Rückfrage: Der Laptop sitzt hinter einen Router. Das heißt, von
deinem PC aus kannst du den Laptop nicht direkt über eine IP-Adresse
erreichen, richtig? Es gibt dann noch sowas wie Reverse SSH-Tunnel... )
Edit: SSH nützt dir nur was, wenn du das Ziel (Laptop) direkt übers
Netzwerk/Internet ansprechen kannst. Hinter einem Router sieht es
schlecht aus. In dem Fall eben Reverse SSH-Tunnel.
Ich empfehle da mal OpenVPN. Kann man auf einem kleinen Linuxrechner
einrichten als Server, dann muss man den Port im Router forwarden und
die öffentliche IP kennen. Auf Laptop und bei dir daheim installierst du
dann den OpenVPN Client.
Wenn du dann noch statt tun das tap device verwendest bekommst du sogar
ein echtes Layer 2 Ethernet. Dein Rechner daheim ist dann also im
gleichen Netzwerk wie der Laptop. Mit dem tap Device brauchst du sogar
keinen OpenVPN Client auf dem Laptop weil es ja dann die Netzwerkbrücke
in dessen LAN gibt.
So einen OpenVPN Server habe ich mir vor ein paar Tagen aufgesetzt um
mit Freunden zu zocken. Funktioniert wunderprächtig.
>> Keine Ahnung, ob das technisch funktionieren kann...>> (Zur Rückfrage: Der Laptop sitzt hinter einen Router. Das heißt, von> deinem PC aus kannst du den Laptop nicht direkt über eine IP-Adresse> erreichen, richtig? Es gibt dann noch sowas wie Reverse SSH-Tunnel... )>> Edit: SSH nützt dir nur was, wenn du das Ziel (Laptop) direkt übers> Netzwerk/Internet ansprechen kannst. Hinter einem Router sieht es> schlecht aus. In dem Fall eben Reverse SSH-Tunnel.
Danke ich werde mal sehen ob ich das zum laufen bekomme
> Edit: SSH nützt dir nur was, wenn du das Ziel (Laptop) direkt übers> Netzwerk/Internet ansprechen kannst. Hinter einem Router sieht es> schlecht aus. In dem Fall eben Reverse SSH-Tunnel.
Meinst du sowas
https://vincetocco.com/how-to-setup-a-reverse-tunnel-with-putty/ ?
Wie kommt man bei so einer Config hinter Rechner a an ein Gerät?
Hast Du denn auf dem Laptop Adminrechte, so dass Du da etwas
installieren kannst?
Dann stellt sich mir als erstes mal die Frage, warum Du nicht die SPS
Software per Teamviewer auf dem Windows Laptop installierst.
Eine Internetverbindung hat der Rechner ja, sonst ginge Teamviewer ja
auch nicht. Und notfalls kannst Du die Installationsdateien ja auch per
Dateiübertragung in Teamviewer vornehmen.
-gb- schrieb:> dann muss man den Port im Router forwarden
Du hast gelesen, dass der TO den Router nicht konfigurieren kann?
Deswegen sind die ganzen Standard VPN und SSH Lösungen nicht hilfreich.
Tony schrieb:> Wie kommt man bei so einer Config hinter Rechner a an ein Gerät?
Ja, das meinte ich. Ich hatte mal einen ähnlichen Fall, wo ich ein Gerät
hinter einer Firewall mit dyn. IP im Internet von außen erreichen
wollte. Daher ist mir die Lösung bekannt. Ich habe sie dann aber nicht
umgesetzt. Denn wie in der Skizze zu sehen, brauchst du dafür noch einen
Server im Internet. Dafür kannst du evtl. auch deinen eigenen PC
missbrauchen. Musst dann aber bei dir Portweiterleitungen im Router
einrichten, usw. Und ob du dann an die SPS kommst, weiß ich auch nicht.
An deiner Stelle würde ich mir das Anydesk nochmal anschauen. Und wenn
das nicht geht, ist es wahrscheinlich zielführender, die Software für
die SPS-Programmierung auf dem Laptop über den Teamviewer zu
installieren und darauf zu arbeiten. Alle mal schneller, als das Reverse
SSH einzurichten.
Die SPS hängt aber schon an einem zweiten Netzwerkport am Laptop? Oder
wie genau stehen SPS und Laptop in Verbindung?
Elias K. schrieb:> Die SPS hängt aber schon an einem zweiten Netzwerkport am Laptop? Oder> wie genau stehen SPS und Laptop in Verbindung?
Die Sps hängt am selben switch wie der Laptop der Laptop bekommt sein
Internet über einen Surfstick
Danke
für die Hilfe
Local Area Notwork schrieb:> Windows VOLLSTÄNDIG erlernen.
Niemand auf diesem Planet weiß ALLES über Windows. Nein, auch nicht
irgendein MS Entwickler.
-gb- schrieb:> Ich empfehle da mal OpenVPN. Kann man auf einem kleinen Linuxrechner> einrichten als Server, dann muss man den Port im Router forwarden und> die öffentliche IP kennen. Auf Laptop und bei dir daheim installierst du> dann den OpenVPN Client.
Ich würde das anders herum aufziehen: Zu Hause einen VPN Server
einrichten, (kann der Router zu Hause vielleicht?) und via Teamviewer am
entferten Laptop den VPN Client einrichten und verbinden.
Gruss
Uli
Eine sehr gute Idee! Dann muss er Remote auch nichts am Router ändern.
Aber: Wenn er Remote dann von seinem Laptop noch ins Firmennetz muss,
dann geht das eben vielleicht nicht. Je nach VPN Konfiguration.
Elias K. schrieb:> Du hast gelesen, dass der TO den Router nicht konfigurieren kann?> Deswegen sind die ganzen Standard VPN und SSH Lösungen nicht hilfreich.
Man kommt auch ohne Router-Zugriff mit einem reverse SSH Tunnel nach
draußen. Aber das wird hier natürlich auch nicht viel bringen, da ein
Ende des Tunnels ja auf der SPS liegen müsste.
Tony schrieb:> Die Sps hängt am selben switch wie der Laptop der Laptop bekommt sein> Internet über einen Surfstick
Dann noch die Surfstick Verbindung mit dem Ethernet Port brücken
(Netzwerkbrücke) dann sollte man bis zur SPS "durchkommen".
Bleibt noch die Frage der IP Adresse der SPS, ich denke, die ist fest
vergeben. Dann müsste man den VPN Server so konfigurieren dass die
vergebenen Adressen im gleichen Segment wie die der SPS liegt.
Gruss
Uli
Es gibt dafür auch professionelle Lösungen, z.B. MB Connect, Secomea
oder Phoenix Contact.
Alternativ würde ich einen konfigurierten UMTS Router mit Prepaid SIM
hinschicken, der nach Hause telefoniert, sprich eine ausgehende VPN
Verbindung herstellt.
Router wird direkt an die SPS angeschlossen.
Georg W. schrieb:> Es gibt dafür auch professionelle Lösungen, z.B. MB Connect, Secomea> oder Phoenix Contact.>> Alternativ würde ich einen konfigurierten UMTS Router mit Prepaid SIM> hinschicken, der nach Hause telefoniert, sprich eine ausgehende VPN> Verbindung herstellt.>> Router wird direkt an die SPS angeschlossen.
Ich muss eine kleine Änderung machen und danach brauche ich das nicht
mehr.
Marty schrieb:> Hast Du denn auf dem Laptop Adminrechte, so dass Du da etwas> installieren kannst?>> Dann stellt sich mir als erstes mal die Frage, warum Du nicht die SPS> Software per Teamviewer auf dem Windows Laptop installierst.> Eine Internetverbindung hat der Rechner ja, sonst ginge Teamviewer ja> auch nicht. Und notfalls kannst Du die Installationsdateien ja auch per> Dateiübertragung in Teamviewer vornehmen.
Das internet auf dem Stick ist langsam und ich möchte nicht knapp einen
Giga rüber schieben
Tony schrieb:> Teamviewer möchte das ich eine Vollversion habe für das VPN.> Was den SSH Tunnel angeht, habe ich da eine Chance mein Problem zu> lösen?> Bin kein Linux Profi sondern ein Windows User der SPS programmiert
Ein ssh Server ist auf beiden Seiten möglich da man in beide Richtungen
tunneln kann und man kann auf beiden Seiten aus den Maschinen raus kann
welche den Tunnel aufspannen.
Windows bringt einen sshd mit:
https://devblogs.microsoft.com/powershell/using-the-openssh-beta-in-windows-10-fall-creators-update-and-windows-server-1709/
Eine Suche mit google nach "ssh tunnel" liefert 11.700.000 Ergebnisse,
da sollte was dabei sein um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.
Also nochmal zum Thema SSH-Tunnel: Das könnte evtl. sogar tatsächlich
möglich sein. Du musst auf jeden Fall wissen über welche IP und Port die
SPS im Firmennetz erreichbar ist.
Was du benötigst ist entweder ein SSH-Server auf deinem Rechner zu Hause
oder ein virtueller Server für ein paar Euro bei einem Hoster. Wenn der
SSH-Server auf deinem Rechner zu Hause läuft, musst du an deinem
Router u. U. noch Port-Forwarding aktivieren, damit du "von draußen"
Zugang zu deinem SSH-Server hast. Manche Internet-Anbieter haben aber
nochmal interne Subnetze, sodass auch mit Port-Forwarding die Chancen
schlecht stehen von außen auf den SSH-Server zu kommen. In diesem Fall
bräuchte man dann z.B. den virtuellen Server bei einem Hoster.
Die Vorgehensweise wäre dann folgende:
Mit dem PC in der Arbeit - auf den zu ja Zugriff hast - öffnest du einen
Reverse (!) SSH-Tunnel zum SSH-Server auf deinem Heim-PC (oder eben zum
virtuellen Server beim Hoster). Der Tunnel muss so konfiguriert sein,
dass er den Port für den Remote-Zugriff der SPS zur IP der SPS
"tunnelt".
Wenn der PC in der Arbeit ein Win10-Rechner ist, müsste da sogar schon
ein SSH-Client installiert sein. Ansonsten geht das auch mit Putty.
Der entsprechende Aufruf, um den Tunnel aufzubauen, könnte z. B. so
aussehen:
<Port SSH-Server>: Der Port deines SSH-Servers (default 22)
<IP SSH-Server>: IP des Heim-PCs bzw. des Heim-Routers mit
Port-Forwarding oder eben des virtuellen Servers beim Hoster.
<irgendein freier Port>: Das offene Ende des Tunnels. Der Einfachheit
halber könnte <irgendein freier Port>=<Port SPS> sein.
<IP SPS>: Die interne IP der SPS
<Port SPS>: Der Port der SPS, über den die Konfigurationssoftware die
Verbindung herstellt.
Ich vermute, in der Software für die SPS kann man irgendwo IP und Port
konfigurieren. Wenn der Tunnel zu deinem Heim-PC steht, musst du in der
Software nur noch localhost:<irgendein freier Port> einstellen. Oder
eben <IP des virtuellen Servers>:<irgendein freier Port>, falls der
Tunnel zu einem virtuellen Server bei einem Hoster aufgebaut wurde.
klar ist das möglich...
Ich nutze seit Jahren die Möglichkeit Geräte, die nicht direkt aus dem
Internet erreicht werden können und wo ich auf dem Remoterechner keine
Software aus Lizenzgründen installieren kann über eine SSH-Verbindung zu
warten.
Auf der Seite des zu wartenden Gerätes plink, aus dem Puttypaket, auf
der Serverseite ein Debian mit SHH-Server.
Eine Batch baut die Verbindung zum Server auf und stellt die Verbindung
zum zu wartenden Gerät her.
Ich verbinde mich via Prigrammiersoftware auf den verwendeten Port am
SSH-Server.
Das Gerät was gewartet werden will braucht nur eine IP / Netzmaske im
Netz des Hilfsrechners, kein Defaultgateway, keine Routen, etc.
Ein Portforwarding ist nicht nötig, die Verbindung zum SSH-Server muss
frei sein. Nofalls läuft der SSH dann halt mal auf einem freien Port.
P. S. schrieb:> Also nochmal zum Thema SSH-Tunnel: Das könnte evtl. sogar tatsächlich> möglich sein. Du musst auf jeden Fall wissen über welche IP und Port die> SPS im Firmennetz erreichbar ist.
Danke für deine gute Erklärung. Eine Frage kennst du eine gute Anleitung
wo mit der Putty Gui gearbeitet wird?
Bin eher der Windows Nutzer und kenne die Kommandozeile praktisch gar
nicht.
Sven L. schrieb:> klar ist das möglich...>> Ich nutze seit Jahren die Möglichkeit Geräte, die nicht direkt aus dem> Internet erreicht werden können und wo ich auf dem Remoterechner keine> Software aus Lizenzgründen installieren kann über eine SSH-Verbindung zu> warten.>> Auf der Seite des zu wartenden Gerätes plink, aus dem Puttypaket, auf> der Serverseite ein Debian mit SHH-Server.>> Eine Batch baut die Verbindung zum Server auf und stellt die Verbindung> zum zu wartenden Gerät her.>> Ich verbinde mich via Prigrammiersoftware auf den verwendeten Port am> SSH-Server.>> Das Gerät was gewartet werden will braucht nur eine IP / Netzmaske im> Netz des Hilfsrechners, kein Defaultgateway, keine Routen, etc.>> Ein Portforwarding ist nicht nötig, die Verbindung zum SSH-Server muss> frei sein. Nofalls läuft der SSH dann halt mal auf einem freien Port.
Auch Dir Danke für die Hilfe:)!
"C:\Program Files (x86)\PuTTY\plink.exe" user@server.domain.tld -P 22 -R
\*:<port auf dem server>:<ip vom gerät>:<port vom gerät> -N
beide Ports können gleich sein.
Du gibst dann in deiner Prog. SW die LAN-IP deines SSH-Servers (ggf.
noch den Port an).
Du musst auf der Serverseite den Port 22 zum SSH-Server forwarden!
Tony schrieb:> Danke für deine gute Erklärung. Eine Frage kennst du eine gute Anleitung> wo mit der Putty Gui gearbeitet wird?> Bin eher der Windows Nutzer und kenne die Kommandozeile praktisch gar> nicht.https://duckduckgo.com/?q=ssh+tunnel+site%3Anetzmafia.de&t=ffab&ia=web
Aber in der Kommando-Zeile ist es ja auch nur ein Befehl.
Tony schrieb:> Die Sps hängt am selben switch wie der Laptop der Laptop bekommt sein> Internet über einen Surfstick
Auch das noch. Also eine nicht-öffentliche IP im privaten Netz des
Providers ... na bravo!
Frank E. schrieb:> Auch das noch. Also eine nicht-öffentliche IP im privaten Netz des> Providers ... na bravo!
Wo ist dein Problem?
Laptop hängt mit LAN-Schnittstelle im LAN und über WWAN im
Mobilfunknetz...
Frank E. schrieb:> Auch das noch. Also eine nicht-öffentliche IP im privaten Netz des> Providers ... na bravo!
Was bitte ist daran schlecht? Im Normalfall besteht dieses Netzwerk aus
SPS und zwei Tochdisplays. Das soll im Normalfall isoliert sein. Wenn
ich raus könnte würde ich hin fahren und die Änderung machen Rechnung
stellen und gut;)
Tony schrieb:> Marty schrieb:>> Hast Du denn auf dem Laptop Adminrechte, so dass Du da etwas>> installieren kannst?>>>> Dann stellt sich mir als erstes mal die Frage, warum Du nicht die SPS>> Software per Teamviewer auf dem Windows Laptop installierst.>> Eine Internetverbindung hat der Rechner ja, sonst ginge Teamviewer ja>> auch nicht. Und notfalls kannst Du die Installationsdateien ja auch per>> Dateiübertragung in Teamviewer vornehmen.>> Das internet auf dem Stick ist langsam und ich möchte nicht knapp einen> Giga rüber schieben
Stattdessen lieber drei Tage lang ohne Lösung hier im Forum diskutieren?
Wie langsam kann ein Surfstick heutzutage sein? 72MBit/s? Mit Datenpass
vielleicht 300MBit/s?
1GByte Download ist doch nix...
Ich schließe mich Marty an...
Lade die SPS Software auf den Laptop, trinke währenddessen zwei Schluck
Tee, installiere das ganze via Teamviewer und fertig ist die Suppe.
Selbst wenn der Download 'ne ganze Nacht dauert, ist das doch 10 mal
schneller als das, was Du jetzt machst...
Wendland Indianer schrieb:> Stattdessen lieber drei Tage lang ohne Lösung hier im Forum diskutieren?> Wie langsam kann ein Surfstick heutzutage sein? 72MBit/s? Mit Datenpass> vielleicht 300MBit/s?> 1GByte Download ist doch nix...
Frohe Ostern,
also zum einem habe ich Zeit zum anderen kann ich was lernen.
Der Laptop vor Ort gehört mir nicht und ich finde es nicht so gut wenn
der Code irgendwo rum liegt.
Tony schrieb:> also zum einem habe ich Zeit zum anderen kann ich was lernen.> Der Laptop vor Ort gehört mir nicht und ich finde es nicht so gut wenn> der Code irgendwo rum liegt.
Genau so ist es. Wenn man so eine Lösung in petto hat, dann kann einem
das wiederholt helfen, viel Zeit oder auch mal einen Anfahrt sparen.
Und wenn man soetwas mal an einer nicht ganz so kritischen Anlage vorher
prüfen kann, dann ist das sicher kein Fehler.
Von dem her viel Erfolg!
Hallo,
ich habe mich gerade ans testen begeben für den Reverse SSH Tunnel.
Wollte zunächst
https://vincetocco.com/how-to-setup-a-reverse-tunnel-with-putty/
Das nachbauen.
Leider funktionierte es nicht.
Ich kann zwar auf beiden Seiten die Verbindung zu einem Debian Server
aufmachen. Aber das Vnc funktioniert nicht.
Wie kann ich nun Debugen?
Ich bin Leider was dieses Thema angeht etwas unbeholfen und muss noch
viel lernen.
Schönen Oster Montag
Eine dumme Frage. Aber ich verstehe es nicht besser.
Ich habe den Aufbau so wie im Anhang.
Ich kann den Tunnel mit Putty von Device A zu Device B aufmachen.
Und ich kann den Tunnel von Device C zu Device B aufmachen.
Ich habe die Anleitung
https://vincetocco.com/how-to-setup-a-reverse-tunnel-with-putty/ als
Grundlage verwenden wollen.
Wenn ich probiere mit Vnc von Device C auf Device A auf zu machen dann
geht das nicht.
Wie kann ich den Fehler nun finden? Ich Kenne Leider
Sven L. schrieb:> Tools wie wireshark, netstat oder tcpdump sind deine Freunde.
Diese Tools nicht.
Danke für Eure Geduld aber ich möchte einfach lernen.
Sven L. schrieb:> Wo läuft der VNC? auf dem Rechner A oder in der Steuerung?>> Was für ein System läuft denn nun auf B Betriebssystem eingesetzte> Software
Also Auf A läuft Vnc(Vnc brauche ich eigendlich nicht aber zum testen
ist es praktisch und genau das was im obigen Beispiel gezeit wurde)
Auf B Läuft ein Debian Linux.
Das Ziel sollte sein das ich auf dem Rechner A kein Dyndns und kein Port
Forwarding brauche.
Wenn du am debian
netstat -an eingibst, dann
netstat -an
bekommst dzu sowas
Aktive Internetverbindungen (Server und stehende Verbindungen)
Proto Recv-Q Send-Q Local Address Foreign Address
State
tcp 0 0 0.0.0.0:10005 0.0.0.0:*
LISTEN
In meinem Fall Port 10005, in deinem Fall der Port vom VNC, also 5900
Wenn das passiert, dann steht der Tunnel. Wenn es trotzdem nicht geht,
dann kann es sein, das:
Die Firewall auf A ein Problem damit hat, das VNC auf einer anderen IP
gebunden ist oder das du irgend einen Konfigfehler hast. GUI ist halt
nicht immer die Lösung für alles. Oder läuft auf der Debiankiste auch
ein VNC, dann ist der Port schon vergeben!
Um es noch mals wie weiter oben von mir schon beschrieben mit plink zu
formulieren.
Fall VNC
"C:\Program Files (x86)\PuTTY\plink.exe" user@server.domain.tld -P 22 -R
\*:5900:127.0.0.1:5900 -N
Alternaiv statt 127.0.0.1 auch die IP der LAN-Schnittstelle verwenden.
Fall SPS
"C:\Program Files (x86)\PuTTY\plink.exe" user@server.domain.tld -P 22 -R
\*:<port sps>:192.168.1.200:<port sps> -N
So schwierig ist das alles nicht!
Wenn ich am Rechner A den Tunnel öffne und dann auf der Debian Maschine
mit netstat -an schaue kommt folgendes dabei raus
1
ActiveInternetconnections(serversandestablished)
2
ProtoRecv-QSend-QLocalAddressForeignAddressState
3
tcp000.0.0.0:33060.0.0.0:*LISTEN
4
tcp00127.0.0.1:20000.0.0.0:*LISTEN
5
tcp00127.0.0.1:100010.0.0.0:*LISTEN
6
tcp00127.0.0.53:530.0.0.0:*LISTEN
Habe den Sorceport 10001 auf dem Rechner A verwendet.
Warum steht bei mir 127.0.0.1:10001 und nicht wie bei Dir 0.0.0.0:10001
Wenn ich am Rechner C den Tunnel öffne sehe ich auf der Debian Maschine
nichts.
Stelle mich glaub ich doof an.
Danke für deine Geduld und Hilfe
Also dann hat der SSH-daemon den Port 10001 auf den Loopbackadapter
gebunden.
du könntest jetzt mal zum Spass auf der Debianmaschine probieren telnet
127.0.0.1 10001 ob da grundlegend eine Verbindung zustande kommt.
das mit dem Localhost scheint an dem Radiobutton "local" im Putty zu
liegen.
Ich weiß jetzt nicht welcher Radiobutton richtig ist, einfach mal
probieren.
Wenn es wie bei mir aussieht, dann kannst Du dich direkt und ohne 2.
Tunnel, zu B, also ohne SSH, nur über die Angabe der IP von B und des
Ports 10001 verbinden.
Solange dieser aber nur auf dem Loopback lauscht, wirst Du nur keinen
Erfolg haben.
Damit der SSH-Server am getunnelten Port auch Verbindungen von außen
zulässt, musst du in der /etc/ssh/sshd_config vermutlich noch
"GatewayPorts" auf "yes" stellen.
Dann braucht es den zweiten Tunnel nicht (wenn man ihn nicht aus anderen
Gründen gerne haben möchte).
Also ich würde bei (B) den Port auf loopback lassen. Mann muss dann halt
vom anderen Rechner (C) aus den auch noch forwarden, in die andere
richtung halt. So ist das dann wenigstens nicht einfach so für jeden im
Netz zugänglich. Bei priviliged ports (solche unter 1024) ist noch zu
beachten, dass die nicht jeder nutzer einfach so für eingehende
verbindungen öffnen kann. Und bei VNC ist noch zu beachten, dass dort
bei VNC software oft host:screen verwendet wird, und für ports
host::port, was etwas verwirrend sein kann. Bei solcher software ist
dann port = screen + 5900 und umgekehrt.
P. S. schrieb:> "GatewayPorts" auf "yes" stellen.
Das hat was gebracht:) netstat -an sieht jetzt so wie bei Dir aus!
Sven L. schrieb:> P. S. schrieb:>> "GatewayPorts" auf "yes" stellen.> Sehr sehr guter Hinweis!>> nun muss es dann aber klappen!
Ja jetzt funktioniert es anstandslos!
Danke
P. S. schrieb:> Damit der SSH-Server am getunnelten Port auch Verbindungen von außen> zulässt, musst du in der /etc/ssh/sshd_config vermutlich noch> "GatewayPorts" auf "yes" stellen.> Dann braucht es den zweiten Tunnel nicht (wenn man ihn nicht aus anderen> Gründen gerne haben möchte).
Wie oder was muss man tun wenn man den zweiten Tunnel haben will?
Wer weiß vielleicht bringt es mir ja irgend einen Vorteil.
Danke für die Hilfe
Tony schrieb:> Wie oder was muss man tun wenn man den zweiten Tunnel haben will?
Der geht genau so wie der erste, einfach halt in die andere Richtung.
Von C nach B in ssh -L statt -R, btw. Lokal statt Remote in Putty
auswählen.
DPA schrieb:> Tony schrieb:>> Wie oder was muss man tun wenn man den zweiten Tunnel haben will?>> Der geht genau so wie der erste, einfach halt in die andere Richtung.> Von C nach B in ssh -L statt -R, btw. Lokal statt Remote in Putty> auswählen.
Da ist bei mir noch was Faul. Habe ein Bild meiner Tunneleinstellung von
Device C angehängt.
Vielen Dank für die Entwicklungshilfe
DPA schrieb:> Ich bin mir grad nicht sicher, aber ich glaub du musst noch die Ports> tauschen. Also localhost:10001, und der andere was beliebiges.
Habe es eben auch so probiert aber es will so auch nicht
Tony schrieb:> DPA schrieb:>> Ich bin mir grad nicht sicher, aber ich glaub du musst noch die Ports>> tauschen. Also localhost:10001, und der andere was beliebiges.>> Habe es eben auch so probiert aber es will so auch nicht
Kann ich die C Seite Debuggen?
Soory wenn ich nochmal Frage, ich habe mir jetzt Wireshark besorgt.
Leider blicke ich wie das Schwein in Uhrwerk. Ich möchte den Tunnel von
C zu B debuggen.
Danke für die Hilfe