Reflowofen im Eigenbau

OP #6215776
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Über Reflow-Öfen wurde hier schon viel geschrieben - auch über Eigenbau.
Vor einiger Zeit hatte ich mich auch intensiv mit diesem Thema 
beschäftigt.
Rausgekommen ist eine Art Studie, die eigentlich in eine komplette 
Eigenentwicklung münden sollte.
Besondere Umstände haben das dann aber verhindert, so dass es bei dem 
Stand "Studie" geblieben ist:
http://www.ps-blnkd.de/Reflowofen_Eigenbau.pdf

Vielleicht hat ja jemand Interesse sich weiterhin dem Thema "Reflow-Ofen 
im Eigenbau" widmen zu wollen ... der Versuchsaufbau - siehe Bilder im 
Text - mit allem Zubehör und Literaturquellen steht dem Interessenten 
zur Verfügung.

Anfragen bitte nur via eMail (-> Impressum meiner HP).


Grüsse aus Berlin

PSblnkd
Beitrag #6215937 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6217053
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Peter S. schrieb:
> Plan B schrieb:
>> Mit dem Holz nicht sparsam sein.
> Wie bitte? - Soll das eine Frage sein, eine Anmerkung -> verstehe ich
> nicht ...

Wohl eher Zynismus Pur.
Das soll wohl heißen, dass Holz bei so einem Projekt eher fehl
am Platze ist. Bei Radios und Fernsehern mag das ja gerade noch
tolerabel sein, aber bei Geräten, die eine große Hitze entwickeln?
OP #6218401
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;) schrieb:
> Peter S. schrieb:
>> Plan B schrieb:
>>> Mit dem Holz nicht sparsam sein.
>> Wie bitte? - Soll das eine Frage sein, eine Anmerkung -> verstehe ich
>> nicht ...
>
> Wohl eher Zynismus Pur.
> Das soll wohl heißen, dass Holz bei so einem Projekt eher fehl
> am Platze ist. Bei Radios und Fernsehern mag das ja gerade noch
> tolerabel sein, aber bei Geräten, die eine große Hitze entwickeln?
Da hat man wohl den Sinn der doppelten Gehäusekonstruktion nicht 
verstanden ... (siehe Zeichnung im Text: "Luftströmung im Gerät") im 
Zwischenraum zwischen dem Außengehäuse (Holz) und dem Innengehäuse 
(Edelstahl) strömt kalte Luft von außen, die am Innengehäuse vorgewärmt 
wird, bevor sie in das Innere des Reflow-Ofens strömt. Das Holz wird 
dabei nur minimal erwärmt.
Außerdem ist das nur ein 1. Versuchsaufbau ... bis zum fertigen Gerät 
wäre es sicherlich noch ein weiter Weg gewesen ...

Übrigens - erste Versuche mit fertigen Leiterplatten zum "Entlöten" 
waren schon mal erfolgreich, d.h. entsprechende Löttemperaturen konnten 
mit dieser Konstruktion durchaus erzeugt werden - hatte ich vergessen zu 
erwähnen ...

Grüsse aus Berlin

PSblnkd
Gast #6218613
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> Wieso hast du dich dazu entschieden, die Luft im Ofen ständig von außen
> zuzuführen? Braucht man dadurch nicht deutlich mehr Heizleistung, weil
> das ganze quasi ein großes Heißluftgebläse ist?

Das sind eben so die Hirnfürze der ahnungslosen Quereinsteiger.
#6219030
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Das Projekt ist eine schoene Studie. Dabei gingen viele Details 
vergessen.

Ein einwandiges Blech, innen heiss & aussen kalt. Logisch wird's innen 
nicht so schnell warm...

Aus Effizienzgruenden sollte immer dieselbe heisse Luft umgewaetzt 
werden. Und die Bauteile duerfen die Infrarotstrahler nicht "sehen", 
sonst wird schon verkokelt.

Ein Holzgehaeuse geht schon, aber vorher muss das Blech innen dran nicht 
mehr wie handwarm sein.
OP #6223914
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@Andre
Nun ja, das war der erste Versuch. Optimierungen, auch hinsichtlich 
Energieeffizienz, sollten später noch gemacht werden.

@Joggel E.
Was meinst Du mit (Zitat) "Dabei gingen viele Details vergessen." ??
Sicherlich wurden in der Kürze der Zeit noch nicht alle Aspekte einer 
"Reflowofen"-Entwicklung betrachtet.
Wir können gern weiter darüber diskutieren, wenn Dir noch was einfällt 
...

@Ralf
Das Hochladen hier auf µC.net habe ich absichtlich nicht getan, weil 
dann evtl. neuere Versionen (die z.B. jetzt durch die Diskussion 
entstehen) nicht zur Verfügung stehen.
... und mein Server ist das nicht, der da "belastet" wird - noch reicht 
der bezahlbare Webspace ...

@Hugo H.
Wie ich eingangs schrieb, möchte ich den Versuchsaufbau und alle 
Unterlagen dazu an jemanden abgeben, der sich weiterhin diesem Thema 
widmen will - Kontakt via eMail (Impressum meiner HP)

Grüsse aus Berlin - und bleibt gesund!

PSblnkd

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