Ich besitze insgesamt 4 Funkuhren der Marken Technoline und Hama, also
keine China-Billigware, die allesamt ein DCF77 Signal decodieren können,
also Funkuhren sind.
Trotzdem kommt es oft vor dass JEDE davon über Nacht oder während des
Tages das DCF77 Signal verliert, ohne dass der Standort der Geräte
verändert wurde. Also kann es nur an der Signalqualität liegen, denn ich
glaube kaum dass über Nacht 4 (!) Funkuhren allesamt defekt werden und
kein Zeitsignal empfangen können. Also meine Beobachtung ist dass die
Signalstärke des DCF77 Senders sehr unterschiedlich ist, auch bei
gleichen Wetterlagen.
In Wien ist das Signal sehr schwach. Es lässt sich mit einem digitalen
Oszilloskop (8 Bit) kaum messen. Sind dann noch Störer vorhanden, dann
wird es für die Uhren sehr schwer das Signal auszuwerten.
Es benötigt Uhren, die bei Wegfall des Signal mit einem Quarz
weiterlaufen.
Auch die Ausrichtung ist wichtig.
Sind die 4 Uhren baugleich und werden diese mit Batterie betrieben?
Funkuhren Wien schrieb:> Ich besitze insgesamt 4 Funkuhren der Marken Technoline und Hama
Stromversorgung Batterie oder Netzbertrieb?
> Trotzdem kommt es oft vor dass JEDE davon über Nacht oder während des> Tages das DCF77 Signal verliert...
Wie beurteilst Du dass die Uhren das Signal verlieren? Bei
Batteriebetrieb werden die Uhren vermutlich nur einmal in 24 Std. in der
Nacht synchronisiert. Zeigen die Uhren irgendwie an das DCF-Empfang
vorhanden ist?
> Also kann es nur an der Signalqualität liegen, denn ich> glaube kaum dass über Nacht 4 (!) Funkuhren allesamt defekt...
Nein, nur daran kann es nicht liegen. Störquellen gibt es viele. Die
können auch aus der Nachbarschaft kommen.
Funkuhren Wien schrieb:> Also meine Beobachtung ist dass die> Signalstärke des DCF77 Senders sehr unterschiedlich ist
Zeigen die Uhren das an? Oder woher stammt deine Info?
Generell muss die Ursache nicht unbedingt ein Senderausfall des DCF
sein.
Sehr wahrscheinlich sind Störungen aus dem direkten Umfeld des
Aufstellortes, sprich deinem Haus/Haushalt, dem deiner Nachbarn usw.
Z.B. Schaltnetzteile in irgendwelchen Geräten, früher gerne (heute nicht
mehr so häufig) Röhrenferneseher (Stichwort: Vielfaches der
Zeilenfrequenz), aber auch (eigene Erfahrung) Oszilloskop, nämlich
dessen Bildröhren-Ansteuerung.
Natürlich zählen auch Laptops usw. mit den entsprechenden Netzteilen
dazu sowie viele viele andere Kleingeräte wie USB-Lader etc.
Bei batteriebetriebenen Uhren wird der Empfangsteil typischerweise
einmal am Tag eingeschaltet um die Batterien zu schonen. Die restliche
Zeit läuft die Quarzuhr. Unterchätze nicht die Störungen, die von
heutigen LED-Leuchtmitteln ausgehen - das ist die Pest!
Funkuhren Wien schrieb:> Also kann es nur an der Signalqualität liegen
Richtig. Das Übel sind Störer in Deiner Nähe. Nimm Deine Uhren mit in
Urlaub und teste dort. Es gibt Leute, die haben in Afrika und in Moskau
noch DCF-Uhren betrieben.
Es kommt bei mir (einer Wetterstadion aus China g) zu ein ähnlichen
Problem. In den Fall ist es die Position (Höhe vom Boden) die zu
Empfangsproblemen führt.
Die meisten Teile machen genau das was mein Vorschreiber sagte. Sie
sync. einmal am Tag. Meist um Mitternacht weil da die Funkstörungen am
wenigsten sind. Dieser Vorgang dauert fast immer max. 5 Minuten.
Schaffen sie es in der Zeit nicht, dann wird es erst beim nächsten
Zyklus wieder versucht (nac 23:45 Stunden).
Und eine 2032 reicht in der Regel mehrere Jahre als Stützbatterie.
Deshalb verbauen die viele Hersteller für ihre Funkteile. Sogar meine 1
Euro DCF-77Funkmodule für ein 1 Euro.haben so eine ;)
Gruß
Pucki
Jörg R. schrieb:> Die Verfügbarkeit wird mit 99,7% zugesagt,> Ausfälle durch höhere Gewalt werden dabei nicht mitgezählt.
0,3% sind gut 26 Stunden pro Jahr.
Wenn meine DCF Error anzeigt, gucke ich bei https://dcf77logs.de/live.
Der sitzt rund 300 km von mir entfernt, zeigt der auch Störung, muß ich
mir keine Gedanken über eine lokale Störquelle machen.
Analoge Wanduhren oder Funkwecker synchronisieren nur einmal pro Tag
(eine habe ich, die es viermal tut, Ausnahme), da würde ich einen
DCF-Ausfall über längere Zeit garnicht bemerken.
Im Mikrominidisplay meiner analogen Arbanduhr blinkt im Fehlerfall der
Sendeturm, auch da gucke ich praktisch nie drauf und würde es über Tage
auch nicht erkennen.
Andreas M. schrieb:> Schaltnetzteile in der Nähe der Uhren sind der Tod für DCF.
So ist das! Ich hatte hier im Haus einen DCF-Ausfall, den ich bemerkt
habe, weil meine Eigenbau-DCF mit Netzbetrieb ständig synchronisiert und
Störungen sofort anzeigt. Zwei Tage ohne DCF ist nicht normal, ein
Rundgang zeigte dann, dass alle acht analogen DCF-Wanduhren ein paar
Sekunden Versatz hatten und auch die zwei digitalen Funkwecker Ausfall
zeigten.
Ich bin dann auf Suche nach dem Störer gegangen: Im Schaltnetzteil vom
SAT-Multiswitch war der Netzelko tot, das bläst dann kräftig über die
Netzzuleitung.
Manfred schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Die Verfügbarkeit wird mit 99,7% zugesagt,>> Ausfälle durch höhere Gewalt werden dabei nicht mitgezählt.>> 0,3% sind gut 26 Stunden pro Jahr.
Das stimmt und klingt viel. 99,7% sind aber 8734 Stunden in denen
gesendet wird. Die „Ausfälle“ des Senders sind nicht das Problem des TO.
Manfred schrieb:> Analoge Wanduhren oder Funkwecker synchronisieren nur einmal pro Tag...
Meines Wissens nach i.d.R. in der Nacht gegen 2 oder 3 Uhr. Ich überlege
gerade wie es am besten ist, Stichwort Zeitumstellung.
Jörg R. schrieb:>> Analoge Wanduhren oder Funkwecker synchronisieren nur einmal pro Tag...>> Meines Wissens nach i.d.R. in der Nacht gegen 2 oder 3 Uhr. Ich überlege> gerade wie es am besten ist, Stichwort Zeitumstellung.
Es gab Denkansätze, zu welcher Uhrzeit die Decodierung möglichst einfach
zu realisieren ist, in Hardware. Seit Erfindung der billigen
Mikrocontroller sollte das kein Thema mehr sein.
Die Zeitumstellung wird angekündigt, die könnte die Uhr sogar, wenn zu
der gegebenen Uhrzeit der Empfang gestört ist.
Was die Dinger wirklich tun, kann wohl nur der Entwickler beantworten -
vermutlich in Schriftzeichen, die wir beide nicht lesen können.
Jörg R. schrieb:>Ich überlege gerade wie es am besten ist, Stichwort Zeitumstellung
Da ein Zeitumstellungsbit gestzt wird: 2 Uhr.
Meine beste Funkuhr, ein fast 20 Jahre alter Tempic Wecker (Frühere
Karstadt Hausmarke) Synchronisiert mehrmals täglich. Läuft aber auch an
Orten mit schlechtem Empfang, also mit Quarz genau. Der zeigt sogar an
wenn ein Minuten-Sync gefunden wurde.
Die schlechteste war eine Mebus Wetterstation. Die synchronisierte sich
1x nachts und ging am Abend mehrere Sekunden falsch (2 stellig). Wurde
nach 2 Tagen der Bildung wegen geschlachtet.
Jörg R. schrieb:> i.d.R. in der Nacht gegen 2 oder 3 Uhr
... oder nach Spannungsausfall. In der Nacht sind die Reichweiten
allgemein besser, weshalb man üblicherweise in der Nacht (möglichst nach
der Zeitumstellung) synchronisieren sollte. Wichtig ist jedoch, dass man
das Datentelegramm jetzt nie ungeprüft verwendet. Sonst hat man kuriose
Zeiten wie 26:75 Uhr bei Störungen.
oszi40 schrieb:> Sonst hat man kuriose Zeiten wie 26:75 Uhr bei Störungen.
Aber auch nur wenn man garnichts prüft. Pulslängen und Parität reichen
eigentlich schon um so grobe Fehler zu vermeiden. Plausibilitat ist
natürlich auch nicht verkehrt. Übereinstimmung mit der aktuellen RTC
Zeit schon fast wieder eine philosophische Frage.
Jörg R. schrieb:> Meines Wissens nach i.d.R. in der Nacht gegen 2 oder 3 Uhr. Ich überlege> gerade wie es am besten ist, Stichwort Zeitumstellung.
Die frühen Morgenstunden sind tatsächlich am störungsärmsten.
Ich hatte mal einen Funkwecker, der sich stündlich (!) synchronisierte
und im LCD eine kleine Zusatzanzeige 00 bis 99 hatte, auf der er
anzeigte, seit wievielen Stunden er auf Quarzreserve lief, sich also
nicht synchronisieren konnte.
Diese Teil hatte im Urlaub in die Türkei in die Nähe von Alanya
mitgenommen, und morgens konnte ich dann fast immer sehen, dass die
letzte Synchronisation um 3 oder 4 Uhr MESZ erfolgte.
Tagsüber oder abends war kein Empfang über diese 2400km möglich.
P.S.
1992 war allerdings noch nicht alles durch Energiesparlampen und
Schaltnetzteile gestört. Im Sommer sind tagsüber aber fast immer
irgendwo Gewitter, die den Langwellenempfang stören.
Funkuhren Wien schrieb:> Also meine Beobachtung ist dass die> Signalstärke des DCF77 Senders sehr unterschiedlich ist, auch bei> gleichen Wetterlagen.
Während der Dämmerung ist das in deiner Entfernung normal, weil sich da
die konstante Bodenwelle und die veränderliche Raumwelle überlagern und
das zu Fading (=Auslöschung oder Verstärkung) führt.
Tagsüber solltest du aber nur die Bodenwelle mit konstanter Stärke
empfangen.
Hp M. schrieb:> Ich hatte mal einen Funkwecker, der sich stündlich (!) synchronisierte> und im LCD eine kleine Zusatzanzeige 00 bis 99 hatte, auf der er> anzeigte, seit wievielen Stunden er auf Quarzreserve lief, sich also> nicht synchronisieren konnte.
Einen ähnlichen Wecker hatte ich auch. Der synchronisierte
auch auf den kanarischen Inseln.
Hp M. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Meines Wissens nach i.d.R. in der Nacht gegen 2 oder 3 Uhr. Ich überlege>> gerade wie es am besten ist, Stichwort Zeitumstellung.>> Die frühen Morgenstunden sind tatsächlich am störungsärmsten.
Ich bin bisher davon ausgegangen dass die Synchronisation wegen der
Zeitumstellung in der Nacht stattfindet. Angenommen die Synchronisation
würde irgendwann am Tag stattfinden...würde die Uhr in der Nacht der
Zeitumstellung bis dahin falsch laufen, mit 1 Stunde Unterschied.
> Ich hatte mal einen Funkwecker, der sich stündlich (!) synchronisierte> und im LCD eine kleine Zusatzanzeige 00 bis 99 hatte,
D.h. die Uhr hat in der Zusatzanzeige Fehlversuche beim Sync angezeigt?
Hier noch ein Youtube-Link für eine DCF-Uhr:
https://youtu.be/ZadSU_DT-Ks
Jörg R. schrieb:> D.h. die Uhr hat in der Zusatzanzeige Fehlversuche beim Sync angezeigt?
Ja.
War ein Reisewecker aus deutscher Fertigung, den ich so 1987 oder 88 im
Zigarrengeschäft für iirc ca 70 DM gekauft hatte. Das Teil brauchte nur
eine AA-Zelle.
Leider ist es beim Umzug vor ein paar Jahren verschollen.
Hp M. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> D.h. die Uhr hat in der Zusatzanzeige Fehlversuche beim Sync angezeigt?>> Ja.> War ein Reisewecker aus deutscher Fertigung, den ich so 1987 oder 88 im> Zigarrengeschäft für iirc ca 70 DM gekauft hatte. Das Teil brauchte nur> eine AA-Zelle.> Leider ist es beim Umzug vor ein paar Jahren verschollen.
Jetzt dämmert es auch bei mir, so eine Uhr hatte ich auch mal. Es war
meines Wissens die erste (oder eine der ersten) Funkuhren die man kaufen
konnte, eine Junghans Mega. Die hatte auch solch eine Anzeige.
Kostenpunkt um die 130,- DM.
https://uhrforum.de/threads/frage-zu-junghans-mega-alarm-1-rc-alarm-1.210160/
Hp M. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> D.h. die Uhr hat in der Zusatzanzeige Fehlversuche beim Sync angezeigt?>> Ja.> War ein Reisewecker aus deutscher Fertigung, den ich so 1987 oder 88 im> Zigarrengeschäft für iirc ca 70 DM gekauft hatte. Das Teil brauchte nur> eine AA-Zelle.> Leider ist es beim Umzug vor ein paar Jahren verschollen.
Ich habe so einen im Büro stehen, den ein Kollege vor Jahren mal
entsorgen wollte. Wegen der vielen Störer dort zeigt der praktisch immer
99 an und wird von mir 2 mal im Jahr auf das letzte Ende der Fensterbank
gestellt, damit er die Zeitumstellung mitbekommen.
Immerhin hab ich hier was dazugelernt, denn diese Zusatzanzeige hab ich
bis gerade eben nie verstanden, aber auch nicht wirklich untersucht.
Jörg R. schrieb:> Angenommen die Synchronisation würde irgendwann am Tag stattfinden
Wenn die Uhr über einen MC gesteuert wird, dann könnte dieser extra
nach 3 Uhr eine Synchroniesierung durch führen.
Eine intelligente Steuerung könnte als Synchronisationszeitpunkt jene
Zeit auswählen zu der die größte Feldstärke herrscht.
Hp M. schrieb:> Tagsüber solltest du aber nur die Bodenwelle mit konstanter Stärke> empfangen.
Dann sollte man, wenn die Uhr nicht synchronisiert, die Batterien
tagsüber neu einlegen und so eine Synchronisierung auslösen.
Namechanger schrieb:> Die synchronisierte sich 1x nachts> und ging am Abend mehrere Sekunden falsch (2 stellig).
Mein Digitalwecker von Pearl läuft über den Tag 'nur' 2..4 Sekunden weg.
Namechanger schrieb:> Aber auch nur wenn man garnichts prüft.> Pulslängen und Parität reichen> eigentlich schon um so grobe Fehler zu vermeiden.
Da habe ich mit meinem ersten TTL-Grab deutlich andere Erfahrungen
genacht. Die Paritätsbits taugen wenig, da Doppelfehler nicht erkannt
werden. Einen zuverlässiger Betrieb ohne Plausibilitätsprüfung ist nicht
machbar.
Jörg R. schrieb:> Ich bin bisher davon ausgegangen dass die Synchronisation wegen der> Zeitumstellung in der Nacht stattfindet. Angenommen die Synchronisation> würde irgendwann am Tag stattfinden...würde die Uhr in der Nacht der> Zeitumstellung bis dahin falsch laufen, mit 1 Stunde Unterschied.
Ich habe heute um kurz nach 00:00 und 01:00 geschaut: Der Pearlwecker
hat sich um 01:00 synchronisiert.
Die Zeitumstellung braucht keinen Empfang, weil diese per
Ankündigungsbit rechtzeitig bekannt wird und man am Sommerzeitbit sehen
kann, in welche Richtung. Wenn natürlich zufällig gerade die
Synchronisation kurz vorher schief gegangen ist, gibt es eine falsche
Uhrzeit.
Gerald K. schrieb:> Eine intelligente Steuerung könnte als Synchronisationszeitpunkt> jene Zeit auswählen zu der die größte Feldstärke herrscht.
Entfällt wegen Bodennebel: Um das zu tun, müsste der Empfänger ständig
laufen. Genau das will man nicht, weil er der größte Stromverbaucher
ist.
--------
Ich bekam neulich eine nette url, eigener DCF-Sender mit GPS-Empfang auf
Basis Raspberry:
https://hackaday.com/2018/09/10/no-signal-for-your-radio-controlled-watch-just-make-your-own-transmitter/
Manfred schrieb:> Die Zeitumstellung braucht keinen Empfang, weil diese per> Ankündigungsbit rechtzeitig bekannt wird und man am Sommerzeitbit sehen> kann, in welche Richtung. Wenn natürlich zufällig gerade die> Synchronisation kurz vorher schief gegangen ist, gibt es eine falsche> Uhrzeit.
Dann müssen dieses Bits aber auch ausgewertet werden. Ob dass alle
DCF-Empfänger machen??
Das Thema Zeitumstellung hat sich ja eh bald erledigt.
Mal sehen was die PTB mit den Bits dann macht. Vermutlich bleiben sie
aber für den Zweck reserviert, falls die Zeitumstellung doch wieder
eingeführt wird.
Manfred schrieb:> Die Zeitumstellung braucht keinen Empfang, weil diese per> Ankündigungsbit rechtzeitig bekannt wird und man am Sommerzeitbit sehen> kann, in welche Richtung. Wenn natürlich zufällig gerade die> Synchronisation kurz vorher schief gegangen ist, gibt es eine falsche> Uhrzeit.
Ich habe mehrere DCF-Uhren, die die Änderung der Stundenanzeige erst
am zweiten Tag schaffen (oder mit "Zwangssynchronisierung").
Ich habe so eine komische Funkuhr (gab es billig), die die Sommerzeit
nicht richtig begriffen hat: die verstellt sich immer um 2 Stunden und
wenn alle anderen ihre Uhren eine Stunde vor stellen muss ich bei der 1
Stunde zurück.
Bei den älteren Uhren waren falsche Werte gar nicht so selten. Meinen
ersten Funkwecker habe ich aus dem Grund ausgemustert - einfach nicht
zuverlässig. Irgendwas mit 26 Uhr hatte ich da auch schon.
Die Ausrichtung zum Sender und lokale Störer können schon einen
deutlichen Unterschied machen.
Wenn es mit dem Empfang zwischen 2 und 3 Uhr nicht klappt könnten sie es
ja noch mal um 4 versuchen.
Manfred schrieb:> Gerald K. schrieb:>> Eine intelligente Steuerung könnte als Synchronisationszeitpunkt>> jene Zeit auswählen zu der die größte Feldstärke herrscht.>> Entfällt wegen Bodennebel: Um das zu tun, müsste der Empfänger ständig> laufen. Genau das will man nicht, weil er der größte Stromverbaucher> ist.
Größte Feldstärke auswählen heißt auch den schönsten STÖRER auswählen?
Sinnvoller wäre auf gesundE ImpulstelegrammE warten.
Namechanger schrieb:> ... und ging am Abend mehrere Sekunden falsch (2 stellig).
Das ist ja noch schlimmer als der 20:00-Gong im Livestream der
Tagesschau ;-)
Jörg R. schrieb:> Mal sehen was die PTB mit den Bits dann macht.
In Zeiten in denen ein Rundfunksender nach dem anderen abgeschaltet wird
und DVB-T und DAB Geräte nach wenigen Jahren Elektroschrott sind, muss
man sich ja fragen: Was macht die PTB wenn der Sender ausgemustert wird?
31010400 Bits im Jahr. Wohin damit?
Momentan ist es noch die einzige Gesetzliche Zeit. Aber das kann sich
ändern. Womöglich mit Galileo?
> Was macht die PTB wenn der Sender ausgemustert wird?> Momentan ist es noch die einzige Gesetzliche Zeit. Aber das kann sich> ändern. Womöglich mit Galileo?
In absehbarer Zeit wird der Sender aus den unterschiedlichsten
Gründen wohl kaum abgeschaltet. Beispielsweise lassen sich
Satelliten durch starke Störsignale funktionsunfähig machen
oder mittels EMP zerstören.
Ein Ausfall von DCF 77 ist eher unwahrscheinlich. Denn am Standort
Mainflingen steht ein kompletter Ersatzsender zur Verfügung, der
obendrein eine Reserveantenne speisen kann. Zusätzliche Betriebs-
sicherheit bietet eine USV.
Jörg R. schrieb:> Mal sehen was die PTB mit den Bits dann macht. Vermutlich bleiben sie> aber für den Zweck reserviert, falls die Zeitumstellung doch wieder> eingeführt wird.
Es bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als sie als Reserved zu
betrachten und nicht weiter zu verwenden. Alles andere könnte zu
Fehlfunktionen in aktuellen Uhren führen.
Funkuhren Wien schrieb:> Also kann es nur an der Signalqualität liegen, denn ich> glaube kaum dass über Nacht 4 (!) Funkuhren allesamt defekt werden und> kein Zeitsignal empfangen können. Also meine Beobachtung ist dass die> Signalstärke des DCF77 Senders sehr unterschiedlich ist, auch bei> gleichen Wetterlagen.
Der Empfang ist tatsächlich teilweise gestört. Gewitter in der Nähe
können solche Probleme versuchen. Auch schon die erwähnten
Schaltnetzteile. Der Sender selbst scheint auch teilweise auszufallen,
wenn auch nur kurz. Einen Ausfall sollten die allermeisten Uhren aber
ohne große Probleme abkönnen. Die internen Quarze sind genau genug dass
es nicht stören sollte. Kritischere Systeme haben dann gerne noch
anständige Antennen für GPS etc. auf dem Hausdach, dann gibt es noch
einen Kanal und auch bessere Genauigkeit. Das kostet dann aber "etwas"
mehr als der normale Funkwecker.
Jörg R. schrieb:> Das Thema Zeitumstellung hat sich ja eh bald erledigt.
Nö, denn es soll ja eine einheitliche Einigung mit den EU-Mitgliedern
werden.
Also kein Flickenteppich der Zeitzonen mit/ohne Umstellung.
Lurchi schrieb:> Ich habe so eine komische Funkuhr (gab es billig), die die Sommerzeit> nicht richtig begriffen hat: die verstellt sich immer um 2 Stunden und> wenn alle anderen ihre Uhren eine Stunde vor stellen muss ich bei der 1> Stunde zurück.
Hat die evtl. eine Zeitzoneneinstellung?
Manche Funkwecker haben auch einen zusätzlichen Empfänger für MSF60KHz.
Wenn der DCF77 ausfällt dann kann es sein das der Wecker sich die Zeit
von MSF holt und schon geht der 1 Std vor.
In der Schweiz gab es auch mal einen Zeitzeichen Sender.
Auf welcher Frequenz hatte der Gesendet?
Michael M. schrieb:> Manche Funkwecker haben auch einen zusätzlichen Empfänger für MSF60KHz.
Braucht man da wirklich einen extra-Empfänger oder wird ein
Emfänger nur passend umgeschaltet?
Harald W. schrieb:> Braucht man da wirklich einen extra-Empfänger oder wird ein> Emfänger nur passend umgeschaltet?
Meine Casio hat einen Weltempfänger (soweit ich weiß D, US, GB, JP) aber
nur eine Antenne.
Da wird wohl die Resonanz über die Caps angepasst.
Jens M. schrieb:> Harald W. schrieb:>> Braucht man da wirklich einen extra-Empfänger oder wird ein>> Emfänger nur passend umgeschaltet?>> Meine Casio hat einen Weltempfänger (soweit ich weiß D, US, GB, JP) aber> nur eine Antenne.> Da wird wohl die Resonanz über die Caps angepasst.
So vielleicht:
https://www.hkw-shop.de/out/media/UE6015_DIT_DE.pdf
Hp M. schrieb:> Carl D. schrieb:>> So vielleicht:>> https://www.hkw-shop.de/out/media/UE6015_DIT_DE.pdf>> Interessant, dass in dem verlinkten Datenblatt von 2014 erwähnt wird,> dass man damit den HBG75 empfangen kann.> Schon 2012 wurde dessen Betrieb eingestellt und die Sendemasten> gesprengt.> Vielleicht kann er auch den Geist von OMA50 noch einfangen?
Es ging mir eigentlich um ein Beispiel für einen Chip, der
Frequenumschaltung für verschiedene Zeitsender beherrscht/unterstützt.