Hallo, ich möchte die Zellenspannungen eines Akkupacks messen. Das Erschwernis ist m.E., dass die Masse einer Messeinrichtung (µC,ADC) ein anderen Potential hat, als der Akku selbst. Der Grund ist einfach, dass der Spannungsabfall durch den Laststrom im Massezweig die Masse der Messeinrichtung auf ein höhereres, schwankendes Potential bringt. Daher meine Idee, die Zellenspannung in einen proportionalen Strom umzuwandeln, und damit den Spannungsabfall an einem Widerstand bezogen auf die Masses des Messmoduls zu messen. Dazu könnte man z.B. einen ZXCT110x einsetzen (eingentlch highside Strommessung) oder einen anderen Wandler mit hoher common-mode Unterdrückung. Frage: ist die Idee plausibel? Bessere Ideen? Oder bessere Spannungs/Strom-Wandler für den Zweck? Danke!
Raoul D. schrieb: > as Erschwernis > ist m.E., dass die Masse einer Messeinrichtung (µC,ADC) ein anderen > Potential hat, als der Akku selbst. Der Grund ist einfach, dass der > Spannungsabfall durch den Laststrom im Massezweig die Masse der > Messeinrichtung auf ein höhereres, schwankendes Potential bringt. Deswegen hat man schon vor Ewigkeiten die Vierleitermessung erfunden. Andere Kompensationsmethoden sind natürlich auch möglich.
Hp M. schrieb: > Deswegen hat man schon vor Ewigkeiten die Vierleitermessung erfunden. > Andere Kompensationsmethoden sind natürlich auch möglich. Das funktioniert hier aber nicht, da die Messeinrichtung wie oben geschrieben nicht schwebend ist. Sie hat durch den unbekannten Spannungsabfall einfach ein um mehrere 100mV höheres Potential. Im Grunde wäre ein INA148 o.ä. am einfachsten, aber leider auch sehr teuer für 4-6 Zellen Akkus (LiFePo4).
Raoul D. schrieb: > Im Grunde wäre ein INA148 o.ä. am einfachsten, aber leider auch sehr > teuer für 4-6 Zellen Akkus (LiFePo4). Es muss ja nicht gleich der INA148 sein, der +/-200V an den Eingängen verträgt. Bei dir sollte ein normaler Instrumentenverstärker ausreichen, der 20...30V kann.
Habe das jetzt mit je einem tiny412 für jede Zelle gelöst. Jeder tiny gibt seinen Messwert an den nächst-höheren weiter, der letzte gibt alles per uart (Optokoppler).
Gast
#6244522
Raoul D. schrieb: > Bessere Ideen? Die AVR atxmega messen auch einige mV unterhalb von GND.
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