Hallo,
ich möchte meine Türsprechanlage über den Raspberry Pi und OpenHab
steuern. Dazu möchte ich das Mikrofon der Anlage auf den Mikrofoneingang
des Raspberrys (USB Soundkarte) und den Lautsprecher der Anlage auf den
Lautsprecherausgang des Raspberrys legen.
Am Mikrofoneingang der Anlage habe ich bei aufgelegtem Hörer 17,2V~ und
bei abgenommenem Hörer 0,66V~ gemessen. Der Schalter (zum Hörerabnehmen)
liegt lt. Schaltplan in Reihe zum Mikrofon.
Am Lautsprecher der Anlage habe ich bei aufgelegtem Hörer 13,4V~ und bei
abgenommenem Hörer 0,3V~ gemessen. Der Schalter (zum Hörerabnehmen)
liegt lt. Schaltplan auch in Reihe zum Lautsprecher.
Kann ich das einfach auf die Eingänge legen oder muss ich da noch was
vorschalten?
In einem anderen Beitrag habe ich was von "22k Poti" und "220nF
Kondensator" beim Mikrofon gelesen. Ich habe aber keine Ahnung, ob in
Reihe oder Paralel.
Ich habe zwar mal Elektroniker gelernt, bin aber jetzt seit fast 30
Jahren aus der Materie raus in nur noch dämlicher Programmierer.
Ich hoffe ihr könnt mir mal ein wenig auf die Sprünge helfen, sodass ich
mich langsam wieder in das Thema "Elektronik" reinarbeiten kann.
Gruß
Thomas
Thomas schrieb:> Der Schalter (zum Hörerabnehmen)> liegt lt. Schaltplan auch in Reihe zum Lautsprecher.
Dann zeig den doch mal. Oder den Link dorthin.
> Am Lautsprecher der Anlage habe ich bei aufgelegtem Hörer 13,4V~ ... gemessen.
Das stelle ich mir ziemlich laut vor
Thomas schrieb:> Das Modell ist die Siedle-Anlage. Das Haustelefon heißt HT-611.
Was willst du erreichen?
a) Du willst die im Telefon vorhandenen Dinge an den Raspberry
anschließen. Ich würde dazu die Bedienelemente auf das nötigste
reduzieren und das Telefon innerlich so umbauen, dass es an den
Raspberry passt. D.h. Mikrofon an zwei Klemmen, Hörerlautsprecher an
zwei Klemmen, Gabelschalter auf zwei Klemmen, Wecker an zwei Klemmen, ÖT
ist bereits an zwei Klemmen. Mikrofonkapsel direkt an Mikrofoneingang,
Lautsprecher an Lautsprecherausgang, Gabelschalter an GPIO, Wecker über
Schaltstufe an GPIO. ÖT vielleicht auch an GPIO, wenn der Öffner nicht
direkt, sondern auch über Datenleitung an die Tür gehen soll.
b) Der Raspberry soll eines dieser Wand-Telefone emulieren. Das wird
weit aufwendiger...
Thomas schrieb:> Mikofon einer Türsprechanlage auf Mikrofoneingang des Raspberry Pi
Das klingt mir nicht sinnvoll. Vermutlich möchtest du den
Lautsprecherausgang des RPi aufs Mikro der Türsprechanlage legen und den
LS des Türsprechdings auf den Mikroeingang des RPi.
Im grossen und ganzen ist es nämlich sinnlos, zwei Lautsprecher zu
verbinden - und auch, zwei Mikrofone zu verbinden.
Was meist funktioniert, ist, Mikro und Lautsprecher über zwei
Audioübertrager zu führen und evtl. Taster über Relais. Damit bist du
galvanisch getrennt von der Siedle und musst dich nicht um schwammige
Masseverhältnisse kümmern.
Matthias S. schrieb:> Thomas schrieb:>> Mikofon einer Türsprechanlage auf Mikrofoneingang des Raspberry Pi>> Das klingt mir nicht sinnvoll.
Ich kenne so einen Thomas aus der 4ma, daher habe ich auch gefragt was
der Kerl denn eigentlich erreichen will.
Jener Thomas wollte sich mehrmals...
Thomas schrieb:> wieder in das Thema "Elektronik" reinarbeiten
...was aber aufgrund von solchen Denkfehlern wie hier "Eingang an
Eingang und Ausgang an Ausgang" einfach nicht geklappt hat. Jetzt isser
Qualitäter geworden seufz
Nun ja, ihr Schlauköpfe. Bei einer solchen Anlage gibt es meisten
mindestens 2 Mikrofone und auch 2 Lautsprecher. Ich möchte das Mikrofon
der Außenanlage abhören und nicht mit dem Innentelefon mir was
vorsingen.
Also nochmal:
Was ich machen möchte, ist das Mikrofon der Ausßenanlage, also die
Leitung die zum Lautsprecher bzw. der Hörmuschel des Innentelefons geht,
auf den Mikrofoneingang des Ruspberrys legen.
Den Lautsprecher der Außenanlage, also das Mikro des Innentelefons,
möchte ich auf den Lautsprecher des Ruspberrys legen.
Dazu habe ich mir heute eine USB-Soundkarte besorgt. Somit habe ich also
die Eingänge des Ruspberrys über USB.
Telefon schlecht aufgelegt schrieb:> Thomas schrieb:>> Das Modell ist die Siedle-Anlage. Das Haustelefon heißt HT-611.>> Was willst du erreichen?> a) Du willst die im Telefon vorhandenen Dinge an den Raspberry> anschließen. Ich würde dazu die Bedienelemente auf das nötigste> reduzieren und das Telefon innerlich so umbauen, dass es an den> Raspberry passt. D.h. Mikrofon an zwei Klemmen, Hörerlautsprecher an> zwei Klemmen, Gabelschalter auf zwei Klemmen, Wecker an zwei Klemmen, ÖT> ist bereits an zwei Klemmen. Mikrofonkapsel direkt an Mikrofoneingang,> Lautsprecher an Lautsprecherausgang, Gabelschalter an GPIO, Wecker über> Schaltstufe an GPIO. ÖT vielleicht auch an GPIO, wenn der Öffner nicht> direkt, sondern auch über Datenleitung an die Tür gehen soll.>> b) Der Raspberry soll eines dieser Wand-Telefone emulieren. Das wird> weit aufwendiger...
Wenn ich Die Schaltpläne der Siedle-Anlage richtig verstehe, sind, bis
auf Schalter, Mikro und Lautsprecher in dem Innentelefon keine weiteren
Bauteile verbaut. Somit kann ich doch nichts weiter reduzieren oder habe
ich da einen Denkfehler?
Übrigens Türöffner habe ich über die GPIOs und ein Relais bereits
realisiert. Das funktioniert gut. Nur mit der Alexa habe ich noch ein
paar Schwierigkeiten. Das gehört aber nicht hier her.
Matthias S. schrieb:> Was meist funktioniert, ist, Mikro und Lautsprecher über zwei> Audioübertrager zu führen und evtl. Taster über Relais.
Also, wenn ich das richtig verstehe, ist es, genau das was ich suche.
Bei einem Audioübertrager wird das Signal durch die Spule übertragen,
Spannung und Strom sind auf der einen Seite anders als auf der Anderen
oder können anders sein. Habe ich das so richtig verstanden?
Da es so viele Audioübertrager gibt, worauf muss ich denn da achten?
Thomas S. schrieb:> Nun ja, ihr Schlauköpfe.
Es war gefühlter Freitag und dann wirklicher Freitag.
> Bei einer solchen Anlage gibt es meisten mindestens 2 Mikrofone und auch 2
Lautsprecher.
Das ist nichts ungewöhnliches.
Übrigens ein s fehlt, genaugenommen es ist verrutscht in den nächsten
Absatz.
> Ich möchte das Mikrofon der Außenanlage abhören
Das ist nicht zulässig das Mikrofon der Außenanlage abzuhören. Es muss
sichergestellt sein, dass das Mikrofon nur dann aktiv ist, wenn innnen
die Anlage auch aktiv, d.h. der Hörer abgenommen wurde (also am Hörer
abgreifen).
Wenn es eine der besseren Anlagen ist, dann wird das verstärkte Signal
der Außenanlage (und nur dieses) dem Lautsprecher der Hörmuschel in der
Wohung zugeführt. Also greifst Du dort mit einem Ausgangsübertrager das
Signal ab. Galvanische Trennung mit Kondensatoren funktioniert da sehr
schlecht. Vor allem knallt es sonst massiv bei jedem Schalten und Läuten
am anderen Ende.
> und nicht mit dem Innentelefon mir was vorsingen.
Mach das bloß nicht. Geht sonst was kaputt.
> Den Lautsprecher der Außenanlage, also das Mikro des Innentelefons,> möchte ich auf den Lautsprecher des Ruspberrys legen.
Wenn es eine der besseren Anlagen ist, dann wird das verstärkte Signal
des Innenmikrofons in der Innenanlage verstärkt (und nur dieses) dem
Lautsprecher der Außenanlage zugeführt. Das müßte an den Klemmen
abgegriffen werden können über Ausgangsübertrager.
Wenn es eine der schlechteren Anlagen ist, dann kann man mit dem Hörer
im Abstand über den Boden gehalten ein Rückkopplungspfeifen erzeugen.
Thomas S. schrieb:> Da es so viele Audioübertrager gibt, worauf muss ich denn da achten?
- galvanische Trennung (keine Sparübertragerversion zur
Impedanzanpassung)
- Vorher den ohmschen Widerstand der Lautsprecher der Anlage messen.
Weiteres wird vielleicht oder fast sicherlich noch durch Andere als
Beiträge ergänzt.
Danke für eure Antworten.Ich werde mal ausprobieren einen
Audioübertrager zwischen zu schalten.
Bisher weiß ich nur noch nicht für welchen ich mich entscheiden soll.
Thomas S. schrieb:> Bisher weiß ich nur noch nicht für welchen ich mich entscheiden soll.
Dann poste den Typ und die Daten, bzw. noch besser die Links (nicht von
allen hunderten die Du gefunden hast), sondern von ein bis dreien, die
Du meinst in Frage zu kommen. Nur so konnen, ich erlaube mal zu
schreiben wir hier im Forum prüfen, ob die dafür taugen.
Dieter schrieb:> Vorher den ohmschen Widerstand der Lautsprecher der Anlage messen.> Weiteres wird vielleicht oder fast sicherlich noch durch Andere als> Beiträge ergänzt.
Da stand 50Ω in dem PDF da oben.
Ich würde den Himbeerrechner mit Peripherie eines dieser Telefone Audio
emulieren lassen und das gekaperte Telefon-Audio per Relais abkoppeln.
Das Umschalten erfolgt nachdem man das Klingelsignal am Himbeerrechner
bekommen hat.
Fragen:
Was macht die LED am Telefon?
Wie hoch ist der Schleifenstrom durch die Mikrofonschaltung?
Mit welcher Spannung wird der Wecker betrieben?
mfg mf
Zum Abgreifen der Signale auf den Audioeingang vom Lautsprecher gehen
alle drei Typen.
Groß ist die Auswahl nicht mehr bei den üblichen verdächtigen
Bezugsquellen.
Könnte man sich auch überlegen, falls man gerade dort zufällig auch
bestellt. Für einen Euro und Entsorgen kann man es dann immer noch.
https://www.pollin.de/p/sortiment-drosseln-und-uebertrager-25-teilig-800247
Für den Sprachbereich hatte ich zu Versuchszwecken mal eine
Netzentstördrossel mit hoher Induktivität zweckentfremdet. Ein kleiner
Printtrafo mit zwei getrennten Ausgangswicklungen war auch nicht
schlecht gewesen. Die Hysterese führte zu hörbarem Rascheln im Signal.
ich habe die Beiden jetzt eingebaut und ich höre über die Lautsprecher
zumindest das Wav, was ich auf dem Raspberry abspiele. Es ist aber sehr
leise. Macht es Sinn, am Lautsprecherausgang des Raspberrys, also vor
dem Audioübertrager noch einen Mikrofonvorverstärker zwischen zu
schalten?
Thomas S. schrieb:> Den Lautsprecher der Außenanlage, also das Mikro des Innentelefons,> möchte ich auf den Lautsprecher des Ruspberrys legen.
Du hast es noch konfuser gemacht.
Ich habe das so verstanden, dass du den Telefonhörer abmontieren willst
und stattdessen einen Raspberry Pi anschließen willst. Das würde ich auf
alle Fälle mittels Übertrager machen.
Dabei beachten, dass sowohl der Verstärker in der Anlage für Mikrofon
und Lautsprecher vermutlich sehr unterschiedliche Pegel hat, während die
USB Soundkarte wahrscheinlich sowohl am Line-Ausgang als auch am
Line-Eingang ca. 0,5V hat.
Thomas S. schrieb:> Wenn ich Die Schaltpläne der Siedle-Anlage richtig verstehe, sind, bis> auf Schalter, Mikro und Lautsprecher in dem Innentelefon keine weiteren> Bauteile verbaut.
Kann sein, oder auch nicht. Diese Anschlussbilder verdeutlichen
lediglich, welchem Zweck die Leitungen dienen. Hinter den Symbolen für
Mikrofon und Lautsprecher kann sehr viel mehr stecken. Genaueres kann
man daher erst sagen, wenn die Schaltpläne der Anlage vorliegen. Was du
da gezeigt hast, ist nur ein Anschlussplan.
Dieter schrieb:> Wenn es eine der schlechteren Anlagen ist, dann kann man mit dem Hörer> im Abstand über den Boden gehalten ein Rückkopplungspfeifen erzeugen.
Wir haben gerade eine "TOP moderne" Anlage installiert bekommen. Dort
wird eine Rückkoppelung einfach durch niedrige Lautstärke verhindert.
Wer unten an der Türe steht, kann uns nur verstehen, wenn wir in der
Wohnung laut schreien. Und das geht auch nur außerhalb der Rush Hour -
obwohl wir nur an einer zweispurigen Straße (eine pro Fahrtrichtung)
wohnen. Lauter geht es angeblich nicht.
Thomas S. schrieb:> Bisher weiß ich nur noch nicht für welchen ich mich entscheiden soll.
Das wirst du wohl nur experimentiell herausfinden können, solange du
keinen Zugang zu den technischen Daten der Anlage hast. Nach meiner
Erfahrung kommt man da nicht leicht heran. Die Hersteller tun alle so,
als hätten sie mit ihrem jeweiligen System den heiligen Gral entdeckt.
Thomas S. schrieb:> Macht es Sinn, am Lautsprecherausgang des Raspberrys, also vor> dem Audioübertrager noch einen Mikrofonvorverstärker zwischen zu> schalten?
Nein. Denn der Lautsprecherausgang ist kein Mikrofon. Wenn schon, dann
sollte es eine Lautsprecherendstufe sein. Aber lieber nicht eine für
Ghettoblaster, denn wenn an der Haustüre der Lautsprecher kaputt
gebrüllt ist, wird es teuer.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Du hast es noch konfuser gemacht.
Sehe ich auch so.
Genaueres kann man erst sagen, wenn Du, Thomas, Deinen Plan oder Skizze
der Verschaltung (Schaltpläne) vorlegst.
Das was Du abspielst mußt Du beim Mikrofon am Hörer in der Wohnung
einspeisen. Sonst hört der vor der Tür gar nichts. Der Übertrager 1:5
ist haupsächlich da, dass das Signal von vor der Außenanlage, das am
Lautsprecher der Innenanlage abgegriffen wird auch heruntergesetzt wird,
so dass der Mikrofoneingang nicht übersteuert wird. Wenn das noch nicht
ausreicht, dann ergänzt man das um einen Spannungsteiler aus
Widerständen.
Das Signal das der Raspi ausgibt, wird dort mit eingespeist, wo das
vorverstärkte Signal des Mikrofons der Außenanlage ankommt. Damit das
Signal vom Raspi nicht zu stark ist, setzt das der Übertrager herunter.
Da muss aber noch ein Elko dazwischengeschaltet werden, da sonst die
Gleichspannungsversorgung als Phantomspeisung für das
Außenanlagenmikrofon&Vorverstärker kurzgeschlossen würde.
Aber anscheinend willst Du was vom Raspi kommt auch noch auf die
Innenanlage zum Mithören schicken. Das ging da nicht so hervor. Wie Du
siehst ist eine wichtige Sprache des Technikers die Skizze mit Papier
und Bleistift. Aus Prosa-Text geht vieles nicht so eindeutig hervor.
Beispiel: Das rote Auto und Haus.
Welche Farbe hat das Haus? Richtige Antwort: unbekannt.
Beispiel: Das rote, Auto und Haus.
Welche Farbe hat das Haus? Richtige Antwort: auch rot.
Das konnten unsere Großeltern noch. Wir sind heute zu dumm dafür.
Angemerkt sei noch, dass auf einen Lautsprecher nicht zwei Endstufen
parallel speisen können. Der jeweils andere OP führt dann einen
Regelkreiskampf gegen den anderen, bis einer rauchend das Handtuch
wirft. Man kann in Serienschaltung mit einem Übertrager aber noch etwas
additiv machen.
Thomas S. schrieb:> Wäre das denn was, was ich gebrauchen kann?
Wie gesagt kann ich Dir ohne Schaltplan der Anlange keine fundierte
Antwort geben. Ich weiß ja nicht, was die Anlage braucht.
Wenn das so weiter geht, empfehle ich Dir einen Akkustik-Koppler, dann
bewegen wir uns wenigstens auf sicherem Terrain.
Dieter schrieb:> Schon mal nachgesehen, welcher Hersteller und Typ die Anlage ist?> Zumindest das Innenteil?
Ja, Bticino. Ich habe unten ander Türe mal die Abdeckung entfernt,
konnte aber keinen Einstellregler (oder ein Loch dafür) finden. Weiter
will ich nicht gehen, schließlich ist das nicht meine Anlange.
Dieter schrieb:> Könnte eine solche Anlage sein
Leider ist es eine andere Anlage (mit Telefonhörer, ohne Kamera, aber
auf jeden Fall 2-Draht Bus).
In den Wohnungen befinde sich "Sprint L2" Sprechstellen. Totale
Wackelkacke, zwei sind schon innerhalb des ersten Monats kaputt
gegangen. Unten an der Türe scheint ein "Sfera" Gerät zu hängen.
Aber lass mal gut sein, ich will den Thread hier nicht kapern.
Dieter, ich habe in einer der Anleitungen von Dir Stichwörter gefunden,
mit denen ich dir für mich richtige Anleitung finden konnte. Jetzt habe
ich auch den Lautstärkeregler gefunden, stand auf "minimum". Die blöden
Elektriker meinten, dass man da nichts einstellen kann - was für
Torfnasen!
Dieter schrieb:> Genaueres kann man erst sagen, wenn Du, Thomas, Deinen Plan oder Skizze> der Verschaltung (Schaltpläne) vorlegst.
Deinen Beitrag hatte ich noch gar nicht gesehen. Ich versuch es mal mit
einer Skizze.
Ich habe den Teil mit der "Außenanlage" als Blackbox gezeichnet, weil
ich nicht genau weiß, was sich da befindet.
Deshalb habe ich auch den Raspberry paralel zum "HT" angeschlossen. Ich
dachte, dass ich das dann einfach "emulieren" kann.
Ich hoffe das geht.
Das paßt was nicht zu der Anschlussbelegung vom 30.04.2020 07:48. Mikro
und Lautsprecher werden da nicht verbunden durch den Schalter in
Ein-Stellung.
DC-Blockungskondensatoren müssen da noch in Reihe gelegt.
Dieter schrieb:> Das paßt was nicht zu der Anschlussbelegung vom 30.04.2020 07:48. Mikro> und Lautsprecher werden da nicht verbunden durch den Schalter in> Ein-Stellung.> DC-Blockungskondensatoren müssen da noch in Reihe gelegt.
Jo, du hast mich erwischt. Da hab ich wohl was vergessen. Ich hoffe
jetzt passt´s.
Das gibt eine bessere Übersicht. Die Bilder und pdf der früheren Posts
leiteten auch etwas in die falsche Richtung. Erinnert mich etwas an den
Ausspruch IT-ler und Analogtechnik wären wie zwei gleiche Schuhe,
entweder zwei rechte oder zwei linke.
Das mit dem Relais passt auch noch nicht, lassen wir erst mal außen vor.
Zum Anschluss 11 und 12 muss noch ein Elko/Kondensator
dazwischengeschaltet werden. Bei 11 kann man es mit einen Wert zwischen
1µF bis 100µF versuchen, was halt bei Dir so rumliegt. Beim Trafo liegt
die Seite mit den mehreren Wicklungen auf der Seite der Pins 9 u. 11. ,
die Seite mit den wenigeren Wicklungen auf der Raspi-Seite.
Thomas S. schrieb:> Jo, du hast mich erwischt. Da hab ich wohl was vergessen. Ich hoffe> jetzt passt´s.
Mit Sicherheit nicht. Wenn der Relaiskontakt offen ist, fließt das
Signal vom Sprechen und Höhren immer noch durch beide Übertrager und
koppelt auch noch auf den anderen Kanal ein. Das erzeugt bestimmt eine
nette Rückkoppelung (Pfeifton).
Und es fehlen immer noch Kondensatoren, um den DC-Anteil zu entkoppeln.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Mit Sicherheit nicht. Wenn der Relaiskontakt offen ist, fließt das> Signal vom Sprechen und Höhren immer noch durch beide Übertrager und> koppelt auch noch auf den anderen Kanal ein. Das erzeugt bestimmt eine> nette Rückkoppelung (Pfeifton).>> Und es fehlen immer noch Kondensatoren, um den DC-Anteil zu entkoppeln.
Ich habe ja auch nur das Skizziert, was ich bisher habe. Das Relais habe
ich jedoch noch nicht und am 2ten übertrager hängt auch nichts dran. Was
für Kondensatoren kann ich denn hier benutzen?
Und wie würdest du das Problem mit dem Relais regeln?
Thomas S. schrieb:> Was für Kondensatoren kann ich denn hier benutzen?
Ich würde mal 100µF Elkos versuchen. Ist vielleicht mehr als nötig, kann
aber auch nicht schaden. Auf richtige Polung achten!
> Und wie würdest du das Problem mit dem Relais regeln?
Ich würde mir anschauen, wie der vorhandene Schalter vom "Telefonhörer"
wirkt, und dann ein Relais so anschließen, dass es das Abheben des
Telefonhörers simuliert. Ohne die Schaltung der Anlage zu kennen, kann
ich hier nicht konkreter werden.
Wenn du deine Übertrager parallel zum "Telefonhörer" schaltest und
dieser in der Station eingehängt ist, könnte eine akustische
Rückkoppelung durch das Plastikgehäuse entstehen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Thomas S. schrieb:>> Was für Kondensatoren kann ich denn hier benutzen?>> Ich würde mal 100µF Elkos versuchen. Ist vielleicht mehr als nötig, kann> aber auch nicht schaden. Auf richtige Polung achten!
Danke, werde ich mir dann bestellen.
> Ohne die Schaltung der Anlage zu kennen, kann> ich hier nicht konkreter werden.
In meiner Schaltung ist der Hörer ja mit gezeichnet. In der Letzten auch
mit Schalter. Da scheinen 2 drin zu sein. Warum da ein unterschied sein
soll, verstehe ich noch nicht genau. Beide Schalter werden ja mit einem
Druck geschlossen. Warum jetzt 2 Parallel und nicht nur einer an der
Stelle?
> Wenn du deine Übertrager parallel zum "Telefonhörer" schaltest und> dieser in der Station eingehängt ist, könnte eine akustische> Rückkoppelung durch das Plastikgehäuse entstehen.
Ich habe die Schaltung schon laufen. Jedoch ohne den 2ten Übertrager an
den Mikrofoneingang zu schalten, da ich eh noch nichts aufnehmen kann.
Ist halt nur was leise. Sonst läuft es gut.
Thomas S. schrieb:> Warum jetzt 2 Parallel und nicht nur einer an der Stelle?
Das gleiche Problem wie bei den Übertragern, wenn du nur einen
Schaltkontakt verwendest. Das Signal läuft da glatt von links nach
rechts hindurch. Denn Mikrofone sind durchlässig.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich würde mal 100µF Elkos versuchen. Ist vielleicht mehr als nötig, kann> aber auch nicht schaden. Auf richtige Polung achten!
Dumme Frage: Muss ich die Elkos auf der Seite des Raspberry´s einbauen
oder auf der Seite der Anlage?
Thomas S. schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Ich würde mal 100µF Elkos versuchen. Ist vielleicht mehr als nötig, kann>> aber auch nicht schaden. Auf richtige Polung achten!>> Dumme Frage: Muss ich die Elkos auf der Seite des Raspberry´s einbauen> oder auf der Seite der Anlage?
Auf der Seite der Anlage
Gerne würde ich den Beitrag einmal in Erinnerung rufen, da ich vor dem
exakt gleichen Problem stehe, nämlich das Audiosignal aus dem HT611 mit
dem Raspberry abzugreifen.
Thomas, bist Du hier mittlerweile weitergekommen? Falls ja, würde mich
ein knapper Schaltplan mit den Audioübetragern interessieren.
Was mich wundert: Du schreibst, Du misst zwischen 9 und 11 bzw. 12
jeweils Wechselstrom. Laut Handbuch müsste dort aber doch eigentlich ein
Gleichstromkreis liegen; die 9 ist ja auch das „brummfreie Minus“ und
bei Wechselstrom gibt‘s ja kein Minus.
Allerdings messe ich dort bei mir ebenfalls Wechselstrom. Ich bin
verwirrt. ;-)