Problem mit LEDs

Gast #6245664
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Guten Abend,

ich bin nicht der Erste, das weiß ich. Andere hatten schon das selbe 
Problem:

In meiner Garage (die auch Werkstatt ist) hatte ich bislang 65W 
Leuchtstofflampen (acht Stück) als Deckenbeleuchtung. Diese hatte ich 
jetzt gegen 18 Stk. 9W LEDs mit Schraubfassung E27 (Bild) ausgetauscht. 
Soweit so gut, nachdem ich damit fertig war hatte ich dann dieses 
Phänomen:

Eingeschaltet (es wird  nur die Phase geschaltet über 
Taster/Stromstoßrelais und parallel durch Bewegungsmelder bei 
Dunkelheit) ist alles ok.
Ausgeschaltet zeigt sich unerwünscht ein schwaches Leuchten aller 
LED-Lampen.

Darüber hatte ich nun gelesen, evtl. kapazitives Einstreuen oder so hies 
es und als Abhilfe wurde ein X2 Kondensator parallel zu den LEDs 
vorgeschlagen.

Natürlich hatte ich keinen X2 Kondensator in meiner Bastelkiste, 
versuchte aber einige spannungsfeste Cs zusammen zu schalten und kam 
dabei auf 0.4µF. Leider bewirken diese 0.4µF parallel zu den LEDs gar 
nichts, sie funzelten abgeschaltet munter weiter.

Daher nun meine Frage:
Wie könnte ich die wirksame Kapazität ermitteln um enen passenden X2 
Kondensator zu bestellen?

Vielen Dank,
Uwe
Angehängte Dateien:
#6245782
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Eine Birne rausschrauben und vorsichtig die Spannung messen, bzw. Den 
Strom zwischen L und N, natürlich nur ausgeschaltet. Denn wenn 400nF 
nichts bringen leuchten entweder die LEDs bei sehr wenig Spannung oder 
du hast keine 400nF.

Eine Birne durch klassisches Glühobst ersetzen?
Gast #6245806
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Frank Norbert Stein S. schrieb:
> diesen Thread gekapert

Ha ha, es gibt wirklich Schlimmeres, ist aber auch für mich interessant 
?.

Lass uns gemeinsam zu einer Lösung kommen. Die Tipps von heute werde ich 
morgen auch versuchen und mal die Spannung an den LEDs (ausgeschaltet) 
per hochohmigen Multimeter messsen und dabei auch den Kurzschlußstrom 
feststellen.

Gute Nacht und vielen Dank
Uwe
#6245973
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Mani W. schrieb:
> Uwe schrieb:
>> Ausgeschaltet zeigt sich unerwünscht ein schwaches Leuchten aller
>> LED-Lampen.
>
> Und? Stört Dich das in der Garage?

Bei mir glimmt meine selbst gebaute Hof-Lampe an der Garage auch, aber 
weshalb sollte ich dagegen etwas unternehmen?

Das bisschen Licht stört doch nicht. Es kann sogar als 
Orientierungshilfe dienen. Es wäre jedenfalls doof die Energie sinnlos 
über irgend einen Widerstand abzuleiten.
Gast #6246058
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Uwe schrieb:
> 18 Stk. 9W LED

Wow! Ist deine Garage eine Turnhalle oder willst du Einbrechen blenden?

Ich würde auch mal empfehlen, die Stromstärke zu messen, die dabei 
fließt. Danach kann man entscheiden, ob ein Fehler vorliegt und 
Gegenmaßnahmen  finanziell Sinn machen.
#6246344
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>Eingeschaltet (es wird  nur die Phase geschaltet über
>Taster/Stromstoßrelais und parallel durch Bewegungsmelder bei
>Dunkelheit) ist alles ok.

Tja, je nach Relais oder Bewegungsmelder kann da durchaus noch ein 
merklicher (Blind-)Strom durchgehen, und die LED-Lampen befeuern. Denn 
oftmals sind da Snubber drin, oder statt echtem Relais ist da ein Triac 
drin, und die lassen gern auch im ausgeschalteten Zustand noch was 
durch.

>Natürlich hatte ich keinen X2 Kondensator in meiner Bastelkiste,
>versuchte aber einige spannungsfeste Cs zusammen zu schalten und kam
>dabei auf 0.4µF. Leider bewirken diese 0.4µF parallel zu den LEDs gar
>nichts, sie funzelten abgeschaltet munter weiter.

0,4µ ist ein recht unübliches Maß. Vielleicht waren es gar keine 0,4µ, 
bzw. Du hast es nur geglaubt, bzw. so gedeutet.
Gast #6246656
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So bin nun wieder am Rechner, aber noch nicht dazu gekommen Spannung und 
Kurzschlußstrom im ausgeschalteten Zustand zu messen.

Ja, die Garage ist etwas grösser als normal (ca 90qm) und ich hatte sie 
mal für mehrere Fahrzeuge und Werkstattecke geplant. Die 0.4µF als 
Kapazität hatte ich durch 4 Stk. je 0.1µF 630V Kondis parallel zusammen 
gelötet, allerdings hatte ich die Kapazität nicht gemessen.

Ja, es stimmt, die Leuchtstofflampen waren heller als die jetzigen LEDs, 
allerdings subjektiv wahrgenommen erschien mir der Unterschied nur recht 
geringfügig und dadurch unwesentlich. Mir ging es nur darum die 
Stromrechnung auch hier zu reduzieren.

Übrigens hatte ich heute testhalber auch eine der LED-Lampen mit einer 
60W Glühlampe ausgetauscht und tatsächlich war das schwache Leuchten der 
LEDs sofort vorbei.

Sicher, das schwache Leuchten stört natürlich nicht. Aber wir wohnen 
ländlich und ich möchte nicht wissen, was sich fantasiereiche 
Dörfbewohner für Geschichten spekulativ ausdenken, wenn jede Nacht ein 
schwacher Lichtschein in meiner Garage zu sehen ist, hi hi. Dafür will 
ich also keinen Nährboden schaffen.

Morgen werde ich mich weiter mit diesem "Problem" befassen und danke 
euch für alle Tipps,
Uwe
Gast #6246928
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Uwe schrieb:
> Ach ich hatte vergessen noch zu erwähnen, dass der Bewegungsmelder mit
> einem Relais arbeitet, also ein unerwünschter Stromfluss im passiven
> Zustand nicht zu erwarten ist.

Wen parallel zu den Relais-Kontakten ein Snubber geschaltet ist, dann 
fließt das schon ein gewisser Leckstrom durch. Das wäre nicht 
ungewöhnlich.

Du könntest den Snubber entfernen und stattdessen einen parallel zu den 
LED Lampen schalten.
#6247171
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Uwe schrieb:
> Aber wir wohnen
> ländlich und ich möchte nicht wissen, was sich fantasiereiche
> Dörfbewohner für Geschichten spekulativ ausdenken, wenn jede Nacht ein
> schwacher Lichtschein in meiner Garage zu sehen ist, hi hi. Dafür will
> ich also keinen Nährboden schaffen.

Natürlich hast Du da recht!

Es könnte ja eine Plantage sein...;-)

Das Beste wäre, Du schaltest das Licht allpolig ein/aus, also
über Relais mit Trennung von L und N gleichzeitig, dann ist das
Glimmen auch Vergangenheit...
Gast #6247674
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Uwe schrieb:
> Ach ich hatte vergessen noch zu erwähnen, dass der Bewegungsmelder mit
> einem Relais arbeitet, also ein unerwünschter Stromfluss im passiven
> Zustand nicht zu erwarten ist.
Vielleicht ist das einer, der nur 2-polig eingebaut wurde?

Mani W. schrieb:
> Also dann: Einen Kleinschütz nehmen...
20W fuer die Brenndauer fuer eine Gluehbirne sind zuviel.
Das Kleinschuetz verbraucht weniger, aber die Anschaffung will auch 
bezahlt werden und so wird sich das wohl in ca 25 Jahren rechnen.

wendelsberg
#6248979
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wendelsberg schrieb:
> aber die Anschaffung will auch
> bezahlt werden und so wird sich das wohl in ca 25 Jahren rechnen.

Ja, man kann ja alles in Frage stellen, aber der TO soll selbst
entscheiden, ob sich die Nachbarschaft das Maul zerreißt über seinen
Lichtschein des Nächtens oder er das abstellt...

Und um üble Rederei zu verhindern ist ein Kleinschütz noch das 
Geringste,
aber auch das Sicherste...

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