OPV Wechselspannung abschwächen durch Steuerspannung

Gast #6253364
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Hallo,

ich bräuchte eine Schaltung, bei der ich selbst nicht so ohne Weiteres 
auf eine Lösung komme... hoffe hier hat jemand eine Idee für mich.

Ich habe eine Sinus Wechselspannung, deren Verstärkung ich mit einer 
Steuerspannung ändern will. Der Sinus kann ggf. auch einen DC-Offset 
haben.
Konkret soll es vom Prinzip her wie ein Limiter im Audiobereich 
funktionieren.


Ich möchte also die Amplitude des Signals mit Ansteigen der 
Steuerspannung verringern.
(Also je höher die Steuerspannung, desto geringer die Amplitude des 
Sinus.)

Mein erster Ansatz wäre ein inv. Verstärker, bei dem ich extern mittels 
Halbleiter in die Gegenkopplung eingreife.
Das Ganze funktioniert meiner Meinung nach dann aber nur bei einer 
Halbwelle...

Hat hier jemand eine passende Idee für mich?

Ich bedanke mich im Voraus! :)
Gast #6253461
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Mist, sorry das hatte ich nicht gelesen:

tete schrieb:
> Ich möchte also die Amplitude des Signals mit Ansteigen der
> Steuerspannung verringern.
> (Also je höher die Steuerspannung, desto geringer die Amplitude des
> Sinus.)

Also ein Dividierer, kein Multiplizierer.

Vout = Vin / a
mit a >= 1.
Gast #6253721
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Das geht, bei nicht so hohen Anforderungen, auch mit nur einem 
Transistor.
Der 100R Widerstand im Emitter kann durch einen Optokopplertransistor 
ersetzt werden. Die LED im Optokoppler wird dann über einen 10k bis 22k 
Widerstand (je nach CTR des OK) angesteuert (1 bis 10 Volt DC).

Die Verstärkung kann dann über eine Fernsteuerleitung von 4 bis 50 
eingestellt werden. Die Steuerspannung ist aber nicht ganz proportional 
zur Versärkung.
Angehängte Dateien:
#6254546
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Andreas S. schrieb:

>Ach Du grüne Neune schrieb:
>> Der 100R Widerstand im Emitter kann durch einen Optokopplertransistor
>> ersetzt werden.

>Für solche Zwecke gibt es doch spezielle Optokoppler mit einem
>Fotowiderstand auf der Ausgangsseite, z.B. sog. Vactrols.

Selbst wenn das irgendwie mit einem Fototransistor FT funktionieren 
würde, dann nur wegen gewisser Dreckeffekte des FTs. Ein idealer FT 
würde einen konstanten Strom treiben, egal wie gerade seine 
Kollektorspannung durch den oberen T ist. Eine Basisspannungsänderung im 
oberen T würde keinerlei Kollektorstromänderung in diesem T bewirken.
In der Praxis funktioniert das nur, weil der FT real einen gewissen 
stromabhängigen (dynamischen) Kollektorwiderstand hat.
Wenn schon, dann müsste man das mit einer Differenzstufe kombinieren, wo 
der FT als steuerbare Konstantstromquelle den Strom der Differenzstufe 
festlegt, dann sollte sich was sinnvolles ergeben.
Wobei ich mich zusätzlich wundere, wie man aufgrund der undefinierbaren 
Dreckeffekte eine konkrete Verstärkung von 4 bis 50 festlegen kann ...
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #6254560
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Jens G. schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>>Für solche Zwecke gibt es doch spezielle Optokoppler mit einem
>>Fotowiderstand auf der Ausgangsseite, z.B. sog. Vactrols.
>
> Selbst wenn das irgendwie mit einem Fototransistor FT funktionieren
> würde, dann nur wegen gewisser Dreckeffekte des FTs. Ein idealer FT
> würde einen konstanten Strom treiben, egal wie gerade seine
> Kollektorspannung durch den oberen T ist.

So, und warum beziehst Du Deine Antwort auf meinen Beitrag, in dem ich 
in aller Deutlichkeit von einem Fotowiderstand statt einem 
Fototransistor schreibe?
#6254661
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tete schrieb:
> Hat hier jemand eine passende Idee für mich?

Wenn ich so darüber nachdenke...: TDA1054M (SGS), alt (wahrscheinlich 
auch nicht ohne Weiteres zu beschaffen). Für das Alter sogar erstaunlich 
rauscharm, aber macht genau das, was du möchtest.

DB siehe hier: https://datasheetspdf.com/pdf-file/1148378/SGS/TDA1054M/1

Nur mal so als Anhalt gedacht. ich weiß nicht, ob es auch "modernere" 
äquivalente ICs gibt.
Ich habe noch ein paar davon....

EDIT: Auch noch möglich: TCA730A (sogar 2-kanalig/stereo)
http://pdf.datasheetcatalog.com/datasheet_pdf/philips/TCA730A.pdf

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