Gast
#6283418
Hallo, ich habe mal eine blöde Frage bzgl des Asynchronmotors: Aus "Grundlagen der Drehstrom-Antriebstechnik" stammt folgender Satz: Die Drehzahl der Rotorwelle (n) ist nicht gleich der Drehfelddrehzahl (n_d). Der Unterschied ist gleich dem Schlupf (S). Also n = n_d (1-S) Nun aber die eigentliche Frage dazu: Wenn das Drehfeld kontinuierlich schneller ist als die Drehzahl der Motorwelle, dann überholt doch das Netz-Magnetfeld immer wieder das Läufer-Magnetfeld... Gibt es dann nicht zwangsläufig immer wieder Phasen, in denen der Motor als Generator läuft, bzw. zumindest zeitliche Phasen in denen mehr und solche in denen weniger Leistung aus dem Netz aufgenommen wird? Der Momentenverlauf an der Motorwelle müsste doch damit selbst bei konstanter Last einen sinusförmigen Verlauf besitzen...