Juergen schrieb:
> Das größte Problem sind wohl die Leerlaufverluste des Trafos.
Eigentlich nicht.
Es reicht ein viel kleinerer Trafo, du brauchst keine 36VA, sondern 12VA
dürften reichen, denn konventionelle Trafos sind kurzzeitig (deine
Sekunden) deutlich überlastbar (Schaltnetzteile aber nicht, die müssen
auf den Spitzenstrom ausgelegt werden), allerdings unter
Spannungseinbruch (ein 12VA Trafo bei 25VA Belastung nur noch 18 statt
24V, bei 6VA immerhin 28V).
Aber warum hast du einen 18V~ Trafo, wenn du 24V~ brauchst ? Weil in
deinem fast- Leerlauf fast 24V rauskommen ?
Man verringert den Leerlaufstrom, in dem primär mehr Windungen drauf
kommen. 2 x 230V Trafos in Reihe ist aber auch übertrieben, das
steigende Eisengewicht bewirkt dann wieder höhere Verluste. Ein Ringkern
lässt sich aber gut dicker bewickeln. Frage einen Trafobauer mit deinem
Lastprofil und den zulässigen Spannungsschwankungen.
Als Sinus- Schaltnetzteil brauchst du 36V/1.5A und einen Class-D
Verstärker der mit einem Sinus als Eingangssignal gespeist wird.
Etwas einfacher wäre es, wenn für die Motoren Rechteck reicht, 24V= und
eine 1A H-Brücke, vom Nulldurchgang der 230V gesteuert.
Noch einfacher wenn nur die (scheinbar 6W also 250mA) Synchronmotoren
angenäherten Trapez aus 24V= bekommen und die Ventile an Gleichstrom
hängen, da reichen dann oft 15V= (am Schaltnetzteil dafür ein zweiter
Ausgang).