Hallöchen,
Wahrscheinlich ists nicht mehr neu, aber wie ihr wisst, wurde Avira
ziemlich zu einer Bloatware, viele Leute beschwerten sich (siehe auch
sogar Avira Foren).
Was auch bekannt ist, Win Defender sollte ja inkl. des Tools "Hirn
einschalten 1.0" reichen, vor allem für einen IT Spezi bzw. Ingenieur.
Ab und zu brauche ich halt doch meinen Win10 PC, nicht mehr der
neueste, aber immerhin Systempartition auf einer SSD installiert, 4GB
RAM, AMD Phenom (Dualcore), wird auch Zeit für ein Update, aber die
letzten Jahre gings ganz gut, immer wieder nachgerüstet.
Avira hat ungefragt Bloatware installiert, ihr wisst ja, VPN, Browser
Addons, alles deinstalliert.
Trotzdem, wenn ich tagelang den PC nicht benutze, dann wieder mal schon,
installiert sich Avira Updates, PC freezt für Minuten, wenn dann noch
Win Updates kommen, noch schlimmer, die zwei vertragen sich nicht.
Werde den Avira runterschmeissen, nur mehr Defender benutzen, sollte ja
wie oft erwähnt heutzutage völlig ausreichend sein. Und noch ein paar
Tests machen.
Wenn der Freeze doch nicht nur durch die Avira Bloatware verursacht
wurde:
Wie kann man noch einen guten Healthcheck einer SSD machen, gibts da
ein gutes Freeware / Opensource Tool? SMART ist wohl zuwenig, um den
Status zu prüfen. (Da ist alles immer OK)
klausi
Linux-Live System von USB-Stick booten und dann Laufwerke->Dateisystem
checken.
Und wenn Du Angst vor Viren hast, dann installierst Du Dir ein Linux und
verbannst Windows in eine virtuelle Maschine, die Du bei Bedarf
aufrufst.
Linux ist nicht virenfrei, aber fast.
Du kannst mal AS SSD Benchmark anwerfen. Wenn die Platte stabile Werte
liefert, sollte sie in Ordnung sein. Außerdem per SMART auf "terrabytes
written" schauen, daran siehst du den Verschleiss.
Wenn das alles stimmig ist, würde ich Windows komplett neu installieren
um Avira los zu werden.
Pete K. schrieb:> Linux-Live System von USB-Stick booten und dann Laufwerke->Dateisystem> checken.>> Und wenn Du Angst vor Viren hast, dann installierst Du Dir ein Linux und> verbannst Windows in eine virtuelle Maschine, die Du bei Bedarf> aufrufst.> Linux ist nicht virenfrei, aber fast.
Ich habe verschiedene "Linuxe" (Xubuntu, Ubuntu.., Recalbox, Router
Firmware, NAS usw.) im Einsatz, privat auch beruflich (IBM AIX,
Redhat..), aber auf dem Rechner läuft nur Win10 nativ. Ja, ich werde mal
ein Live-System booten und checken; müsste normalerweise auch NTFS
Formate checken können?
Dachte auch daran, überhaupt langfristig Linux zu verwenden und das
Win10 in einer VM, dafür ist der PC aber noch zu schwach. Früher oder
später werde ich mir wohl was Neues zulegen.
Andre schrieb:> Du kannst mal AS SSD Benchmark anwerfen. Wenn die Platte stabile Werte> liefert, sollte sie in Ordnung sein. Außerdem per SMART auf "terrabytes> written" schauen, daran siehst du den Verschleiss.> Wenn das alles stimmig ist, würde ich Windows komplett neu installieren> um Avira los zu werden.
Aktuell habe ich im Samsung Magician ca. 6 TB written (bei einer 128 GB
SSD).
Versuche ich mal.
Da bloatet noch viel mehr … bei meinem alten Rechner mit mechanischer
Festplatte hat man sich zu Tode gewartet bis die Platten-Operationen
fertig waren. So schlimm war es doch früher gar nicht oder ?
Zum Glück brauchte mein Neffe einen billigen Schul-PC und ich habe jetzt
einen neuen mit SSD - der geht jetzt wie eine Rakete!
Andre schrieb:> Du kannst mal AS SSD Benchmark anwerfen. Wenn die Platte stabile Werte> liefert, sollte sie in Ordnung sein. Außerdem per SMART auf "terrabytes> written" schauen, daran siehst du den Verschleiss.> Wenn das alles stimmig ist, würde ich Windows komplett neu installieren> um Avira los zu werden.
Gutes Tool! Anbei ein Screenshot; läuft aktuell nur mit SATA II 3.0
Gb/s, da älteres Mainboard.
Hard drives
Samsung SSD 840 EVO 120GB
Manufacturer SAMSUNG
Heads 16
Cylinders 14 593
Tracks 3 721 215
Sectors 234 436 545
SATA type SATA-III 6.0Gb/s
Device type Fixed
ATA Standard ACS2
Firmware Version Number EXT0DB6Q
LBA Size 48-bit LBA
Power On Count 1748 times
Power On Time 136,0 days
Speed Not used (SSD Drive)
Features S.M.A.R.T., NCQ, TRIM, SSD
Max. Transfer Mode SATA III 6.0Gb/s
Used Transfer Mode SATA II 3.0Gb/s
Interface SATA
Capacity 111 GB
Real size 120 034 123 776 bytes
RAID Type None
S.M.A.R.T
Status Good
Temperature 38 °C
Temperature Range OK (less than 50 °C)
S.M.A.R.T attributes
Attribute name Real value Current Worst Threshold
Raw Value Status
05 Reallocated Sectors Count 0 100 100 10 0000000000
Good
09 Power-On Hours (POH) 136d 1h 99 99 0 0000000CC1
Good
0C Device Power Cycle Count 1 748 98 98 0 00000006D4
Good
B1 Wear Leveling Count 39 96 96 0 0000000027 Good
B3 Used Reserved Block Count (Total) 0 100 100 10
0000000000 Good
B5 Program Fail Count (Total) 0 100 100 10
0000000000 Good
B6 Erase Fail Count (Total) 0 100 100 10 0000000000
Good
B7 Runtime Bad Block (Total) 0 100 100 10 0000000000
Good
BB Uncorrectable Error Count 0 100 100 0 0000000000
Good
BE Temperature Exceed Count 37 63 52 0 0000000025
Good
C3 ECC Rate 0 200 200 0 0000000000 Good
C7 CRC Error Count 0 100 100 0 0000000000 Good
EB Power Recovery Count 63 99 99 0 000000003F Good
F1 Total LBAs Written 13 414 939 648 99 99 0
001F97BC00 Good
Hmm schrieb:> Zum Glück brauchte mein Neffe einen billigen Schul-PC und ich habe jetzt> einen neuen mit SSD - der geht jetzt wie eine Rakete!
Jo, mein 200er Pentium unter Win98 ging auch wie eine Rakete. Heute ist
der PC 'ne lahme Ente, obwohl immer noch die gleiche Rakete drin und
immer noch Win98 drauf ist. Eh du dich mit deiner neuen Rakete
versiehst, hast auch du eine lahme Ente. Dann ab in den nächsten Shop,
dort wartet die nächste Rakete auf dich.
Hatte ich auch schon mal .
Geholfen hat das "De-Installations-Tool" für Avira. Ich glaub das war
sogar von deren Homepage. Das ist was anders, als das "Programm
de-installieren" von Windows was man unter Prg./Software findet.
Fast jeder bekannte Anit-Virus-Software-Anbieter hat diese Tools.
Gewisse Reste können ein "Krieg der Kerne" auslösen, besonders wenn eine
neue AV-Software eines anderen Herstellers installiert wird.
Unter Windows würde ich als ADMIN !!! den Task/Prozessmanager starten
und dann nachsehen ob da irgendwas zu sehen ist. Auch sehr
wahrscheinlich ist, das ein unnötiger alter Dienst noch läuft, kann man
ich den neuen Versionen ebenfalls im Reiter sehen.
Gruß
Pucki
Alexander K. schrieb:> Fast jeder bekannte Anit-Virus-Software-Anbieter hat diese Tools.
Den Umkehreffekt gibts auch. McAfee runter und Defender drauf - denkste.
Also runter war kein Problem, aber drauf scheiterte hartnäckig. Auf
mehreren Systemen hatte sich Microsofts Repository-Verwaltung im System
mit der Zeit derart verheddert, dass man tief in den entsprechenden
Buchstabendschungel eintauchen und bestimmte Einträge löschen musste.
Mit dem Löschen von SoftwareDistribution wars nicht getan.
Alexander K. schrieb:> Geholfen hat das "De-Installations-Tool" für Avira. Ich glaub das war> sogar von deren Homepage. Das ist was anders, als das "Programm> de-installieren" von Windows was man unter Prg./Software findet.
Das ist mir ganz neu. Gibts wohl so nicht mehr:
https://support.avira.com/hc/de/articles/360003162153-Wie-deinstalliere-ich-mein-Avira-Produkt-A. K. schrieb:> Den Umkehreffekt gibts auch. McAfee runter und Defender drauf - denkste.> Also runter war kein Problem, aber drauf scheiterte hartnäckig. Auf> mehreren Systemen hatte sich Microsofts Repository-Verwaltung im System> mit der Zeit derart verheddert, dass man tief in den entsprechenden> Buchstabendschungel eintauchen und bestimmte Einträge löschen musste.> Mit dem Löschen von SoftwareDistribution wars nicht getan.
Mist.. ja da hilft nur mehr neu aufsetzen!
Alexander K. schrieb:> Unter Windows würde ich als ADMIN !!! den Task/Prozessmanager starten> und dann nachsehen ob da irgendwas zu sehen ist. Auch sehr> wahrscheinlich ist, das ein unnötiger alter Dienst noch läuft, kann man> ich den neuen Versionen ebenfalls im Reiter sehen.
Guter Tipp! Werde das machen.
So wie mir vorkommt, ist wohl der Anti Viren Markt für Freeware "tot".
Ansonsten hätte sich Avira nicht zu solchen Methoden gegriffen.
1.WENN ich richtig gelesen habe, sind einige gefakte
Anit-Viren-Programme im Umlauf, die nicht vom Anti-Viren-Hersteller
stammen.
2.Über Folgen von AV-Programmen, die überall Rechte haben, wurde hier im
Forum schon öfter diskutiert. Wer viele Rechte hat, kann auch viel
Unsinn anstellen.
oszi40 schrieb:> 1.WENN ich richtig gelesen habe, sind einige gefakte> Anit-Viren-Programme im Umlauf, die nicht vom Anti-Viren-Hersteller> stammen.
Die sind schon so alt wie es Browser gibt.
Die ersten dieser Teile hatte ich vor über 25 Jahren auf einen
Netscape-Browser. Da geht irgend ein Fenster auf, und eine Seite
erzählt dir sie hätte -/- dein Rechner würde Viren verbreiten.
Dann ziehst ein "fakt-AV-Prg." herunter, installierst das treudoof und
hast wirklich ein Virus drauf.
Die Bildzeitung hat voll wegen Corona saure Gurken-Zeit o. diese uralten
Tricks sind wieder modern. ;)
Ach kleiner Hinweis dazu : Ein Fakeseite wird i.d.R. schnell
abgeschaltet. Also zieht man sich das Teil von der echten Seite die man
bei google findet. So einfach ist das.
Und ein Restrisiko ist immer im Internet. Es gibt nur eine perfekte
Sicherheit im Internet. Den Lan-Kabel raus ziehen und die W-Lan-Antenne
mit Alufolie umwickeln. Und JA das funktioniert wirklich. !!!! Selbst
getestet.
Gruß
Pucki
klausi schrieb:> wurde Avira> ziemlich zu einer Bloatware
keine Ahnung seit wann ich Avira runtergeschmissen hatte, war aber vor
Jahren und seit dem läuft mein PC normal, komisch selbst ungeschützt
bekam ich keinen Virus.
Joachim B. schrieb:> komisch selbst ungeschützt bekam ich keinen Virus.
Ist von Fall zu Fall verschieden. Ein AV-Programm ersetzt weder Hirn
noch ein gesundes System mit den richtigen Updates.
Manchmal findet auch ein blindes Huhn ein Korn. Man sollte nie glauben,
dass der Virenscanner ALLES findet.
oszi40 schrieb:> Man sollte nie glauben, dass der Virenscanner ALLES findet.
Heutzutage sollte man sich eher wundern, wenn er überhaupt etwas findet.
Der Schadcode kommt frisch aus dem Netz und wird ständig aktualisiert,
gerade die Ransomware-Gangs sind da sehr einfallsreich.
Hmmm schrieb:> Heutzutage sollte man sich eher wundern, wenn er überhaupt etwas findet.
eben der beste Virenscanner kann nur den Rechner lahmlegen aber den
Viren nur hinterherhecheln, er kommt immer zu spät.
Joachim B. schrieb:> er kommt immer zu spät.
Nicht immer. Es kommt genug über den Maileingang rein, das vom Scanner
erkannt wird. Die meisten Angriffe per Mail kommen zwar ganz banal als
gezippte EXE, wofür es im Grunde ausreicht, auf Fileext/Typ zu scannen,
denn sowas muss nur selten via Mail laufen. Aber es sind beispielsweise
auch verwanzte DOCs dabei, bei denen das nicht so einfach ist. Oder PDFs
mit Link auf eine Phishing Site.
Hmmm schrieb:> Der Schadcode kommt frisch aus dem Netz und wird ständig aktualisiert,> gerade die Ransomware-Gangs sind da sehr einfallsreich.
Nicht jeder Schmutzfuss ist ein Hollywood-gestähltes Superhirn.
A. K. schrieb:> Die meisten Angriffe per Mail kommen zwar ganz banal als> gezippte EXE, wofür es im Grunde ausreicht, auf Fileext/Typ zu scannen,> denn sowas muss nur selten via Mail laufen. Aber es sind beispielsweise> auch verwanzte DOCs dabei, bei denen das nicht so einfach ist. Oder PDFs> mit Link auf eine Phishing Site.
ohne Brain 1.0 wird das aber auch nichts, wir wissen doch alle wie
perfekt KI sind, mir ist da immer noch NI lieber.
Da spiele ich lieber Bauer, was ich nicht kenne öffne ich nicht, es gibt
keinen Grund von Unbekannten was anzunehmen und von Bekannten kann man
ja mal vorsichtig prüfen.
Notfalls auf dem raspi, der mag win Vieren nicht oder es ist egal, OS
ist schnell auf die SD kopiert.
Joachim B. schrieb:> ohne Brain 1.0 wird das aber auch nichts,
Klar. Scanner sind nur Bausteine, keine perfekte Lösung.
Ich bezog mich zudem auf einen Mailscanner als eigenständigem Server,
dessen Angriffsfläche überschaubar ist.
> perfekt KI sind, mir ist da immer noch NI lieber.
Im Unternehmen kann man nicht immer mit ausreichend NI rechnen.
Joachim B. schrieb:> der mag win Vieren nicht
Mit einem Rechner, der zwar neben Nullen und Einsen zwar Dreien und
Fünfen mag, Vieren aber nicht, hätte ich ein Problem. Egal ob Windows
oder nicht. ;-)
Hab den Avira runtergeschmissen, PC etwas aufgeräumt, beim Scannen mit
sfc /scannow noch ein paar Fehler entdeckt, die erfolgreich behoben
werden konnten.
Nur das neue Win10 2004 Update hat den PC ein minutenlang gefreezt (auch
beim Download und Installation mit Systempartition auf SSD!).
Läuft bis jetzt aber wieder.
Ich bin richtig froh über Leute, die an vorderster Front stehend die
Kugeln abfangen (so schnell wie möglich updaten), damit andere die sich
mitunter einstellenden Probleme nicht mehr kriegen. ;-)
A. K. schrieb:> Ich bin richtig froh über Leute, die an vorderster Front stehend die> Kugeln abfangen (so schnell wie möglich updaten)
ja könnte man so sagen.....
A. K. schrieb:> Ich bin richtig froh über Leute, die an vorderster Front stehend> die> Kugeln abfangen (so schnell wie möglich updaten), damit andere die sich> mitunter einstellenden Probleme nicht mehr kriegen. ;-)
Ehrlich gesagt.. die aktuelle Win-Installation auf diesem Win10 Rechner
ist mir momentan wurscht.. war sowieso am Überlegen, neu aufzusetzen..
wenns klappt gut, wenn nicht auch gut, nix zu verlieren, und
gleichzeitig Vorreiter in Win10 Updates spielen.. für euch.. ;-)
Hab noch ein paar andere Linux Rechner und anderes Zeugs parallel ;-)
z.B. der Auto-Updater auf Linux (Xubuntu jetzt bei mir ) läuft so schön
elegant und stört auch nicht im Hintergrund, blockiert dabei vor allem
nicht den PC..
und wenn ich die Erinnerung nicht will, mach ich halt selbst ein sudo
apt-get update / upgrade..
warum kann das nicht so in Windows laufen :)
klausi schrieb:> warum kann das nicht so in Windows laufen :)
A)Es gab auch schon Linuxe, die sich selbst tot-gepatcht haben!
B)Ein Virus ist nur dann erfolgreich, wenn er ausreichend Zielrechner
infizieren kann. Bei Linux ist das mühsamer. Es gab aber auch schon
Viren, die zielgerichtet entwickelt wurden (z.B. stux). So gesehen ist
nix 100% sicher.