Gast
#6296874
Guten Abend, für einen Test soll ein Arm ein paar tausend Mal hin- und herbewegt werden. Moderate Kräfte, damit wird nur eine RFID-Karte zu einem Leser und wieder weg bewegt. Allerdings soll das Ganze überwacht werden, damit man definitiv sagen kann "Arm war an Endposition" und "Arm war in Startposition". Aktuell bin ich unsicher, ob Gabellichtschranken (gibts als fertiges Bauteil zum Einlöten) oder Mikroschalter geeigneter sind. Bei Gabellichtschranken stört mich die Abhängigkeit vom Umgebungslicht (Sonne scheint drauf, Fototransistor mscht immer auf und schon kann man die Positionserfassung den Hasen geben). Alternativ wären auch Mikroschalter denkbar. Da stört mich die begrenzte Lebensdauer. Bei einer ersten Suche gehen die von 50.000 Schaltspielen bis ein paar hunderttausend. Das bezieht sich wahrscheinlich noch auf Idealbedingungen, wird also wahrscheinlich in der Praxis weniger sein. Jetzt bin ich den Tastern in mechanischen Tastaturen über den Weg gelaufen. Deren Performance liest sich im Vergleich zu normalen Mikroschaltern wie ein Gedicht. 50 Millionen Schaltspiele (Cherry MX), billiger als Mikroschalter, einfach beschaffbar, verschiedene Charakteristiken verfügbar. Und durch die millionenfache Verwendung in Tastaturen auch auf absehbare Zeit nicht obsolet. Wenn die aber scheinbar so viel besser sind: Warum werden die nicht massenweise für Positionsbestimmung benutzt? Wo ist der Haken?