Also ich lege Strommesswiderstände immer als ganz normale Widerstände
an. Von solchen Konstruktionen halte ich nicht viel, da man den
Widerstand im Schaltplan mitdrehen muß, wenn einem die Richtung nicht
passt. Der Footprint kann ja nur von einer Seite kontaktiert werden.
Und diesem Nachteil steht kein Vorteil entgegen, jedenfalls fällt mir da
keiner ein.
Was dir in die Suppe spucken wird ist die Tatsache, daß Altium/CS
tatsächlich prüft, ob es eine durchgängige Cu-Fläche gibt.
Es war zumindest früher wohl in Eagle manchmal ein Problem, wenn die
Endpunkte einer Leiterbahn nicht genau auf dem Fangpunkt eines Pads
gelegen hat. Dann meldet Eagle eine nicht fertig geroutete Leiterbahn
obwohl die Gerberdaten eine durchgängig geroutete Leiterbahn liefern
würden.
In Altium/CS ist das anders: Wenn da die Gerberdaten eine durchgehende
Kontaktierung liefern würden, dann ist das für Altium/CS auch ein
korrekt geroutetes Netz.
Deswegen sehe ich leider auch keine Möglichkeit, wie man das elegant
zurechtdengeln könnte. Du könntest mal probieren, zwischen den zwei Pads
ein Polygon reinzusetzen, sodaß die beiden Pads jeweils den
Mindestabstand nicht mehr unterschreiten.
Falls das nicht klappt: Um Abhilfe zu schaffen kannst du eine neue
Clearance Designrule für diesen Fall anlegen.