Gast
#6303014
Hallo zusammen, habe heute versucht, den Hochspannungszünder meines seit vielen Jahren eingebauten Gas-Kochfeldes im Wohnmobil endlich mal anzuschließen um die nervige Suche nach dem Feuerzeug endlich mal zu beenden. Das Fahrzeug hat ein LKW-Fahrgestell und ein 24V-Netz, auch im Wohnbereich. Die Kochfelder gibts quasi nur in 12V, meine naive Idee war daher ein DC/DC-Wandler dieser Art: http://www.amazon.de/dp/B01KQWWQUI/ Der Wandler soll eingangsseitig geschaltet werden, um keinen Standby-Strom zu ziehen. Gesagt, getan, getestet - nach 5 Sekunden zünden, was perfekt funktionierte, entwich leider der magische Rauch aus dem Spannungswandler. Zweiter Versuchsaufbau: Labornetzteil als 12V-Quelle und Oszi an nicht allzu dicken Messstrippen. Ergebnis: Je Zündpuls ging die Spannung 12V-seitig einmal kurz auf -400V, gefolgt von einer Handvoll Nachschwingern auf der 12V-Seite. Kein Wunder, dass der China-Wandler das uncool fand. Frage 1: Ist das normal? Wenn ja, wieso überlebt die Bordelektronik eines Womos, wo diese Kochfelder in Stückzahlen verbaut sind, so etwas? Frage 2: Wie bekommt man das in den Griff? Ein Elko wird wohl Löcher bekommen, eine Z-Diode vielleicht? TVS-Diode? Können die soviel ab und wenn ja wie dimensionieren?