Verstärker klemmt

Gast #6343189
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Hi, ich habe einen Telefunken RR 100 Receiver im Elektroschrott 
gefunden. Hat eine schöne Staubschicht drauf, Cynchbuchsen sind leicht 
korrodiert. Beim Einschalten kommt kein Ton. Relais klickt nach 3 
Sekunden nach dem Einschalten. Immer noch kein Ton. Wenn ich jetzt 
brüllend laut aufdrehen kommt Ton rechts. Muss sofort runterdrehen, 
schlafen noch alle... Wenn ich nochmals die Lautstärke voll aufdrehen 
kommt auch links. Diese Prozedur ist fast bei jedem Einschalten nötig. 
Leider habe ich nur einen halben Schaltplan von Elektrotanja. Bin ich zu 
blöd zum googeln? Wenn ich den kompletten Schaltplan hätte, könnte ich 
mein Oszilloskop, siehe Bild zum Einsatz bringen.
Woran kann es liegen das der Ton immer erst "losbrechen" muss?
Angehängte Dateien:
Gast #6343257
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Hm,

>Weiterhin mal alle Schalter und Potis mit Isoprop oder WD40 einsuppen und 
bewegen.

Bloss nicht, macht alles noch schlimmer!

Wenn man es richtig machen will, muß man die Teile zerlegen und 
reinigen!
Bei den Potis ist meistens die Oberfläche der Schleifer korodiert, hier 
würde ich leicht mit einem weichen Radiergummi rangehen. Dann vor dem 
Zusammenbau ein wenig Silikonfett damit es geschützt ist und fertig.
Relais Kontakte putzen mit einem Stück Löschpapier und fertig, evtl. ist 
aber auch einfach einfach ein Ersatzrelais einzubauen.


mfg
Gast
Gast #6343269
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_Gast schrieb:
> Bei den Potis ist meistens die Oberfläche der Schleifer korodiert, hier
> würde ich leicht mit einem weichen Radiergummi rangehen. Dann vor dem
> Zusammenbau ein wenig Silikonfett damit es geschützt ist und fertig.

Bei Potis ist das oft ein Kohlestift.
Was soll da korrodieren?
Und Finger weg von Silikonfett/Öl.
Das kriecht in alle Ecken.

Besser Kontakt-61.
Beitrag #6343353 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6343368
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Aus diesem Grund versieht man derartige Geräte mit einer aufmodulierten 
'Ditherspannung'... damit sie immer leicht zittern und somit nicht erst 
losbrechen müssen.
...
...
allerdings macht man das mit Hydraulikventilen und nicht mit 
Lautsprechern...aber einen Versuch wär's doch wert..... Oder?
#6343474
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Carlo Erba schrieb:
> Ja schön, die haben den Schaltplan, aber den rücken sie nicht raus!

Hi,
Du kannst Dich als Gast anmelden und hast dann ein paar Schaltpläne 
gratis zum Download.
Zitat:
"...Seit wir vor ein paar Jahren begannen, die Schaltpläne jedem Gast 
gratis und automatisch auf Bedarf hin zu liefern..."
/Zitat
Evtl. nur Kontaktformular versenden. Reicht schon.
https://www.radiomuseum.org/dsp_mailformular.cfm

ciao
gustav
Gast #6343487
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Piano forte schrieb im Beitrag #6343353:
> Die Lautsprecher haben ein sog. Losbrechmoment, das erst überschritten
> werden muß.

Das ist Unsinn. Ein Losbrechmoment haben Motore deren Rotorwicklung (wie 
bei einfachen Motoren üblich)auf einen Eisenkern gewickelt sind. Motore 
mit eisenlosen Rotoren haben kein Losbrechmoment. Und auch die 
Lautsprecherspulen sind eisenlos. Da gibt es kein Losbrechmoment. Leute, 
die um Hilfe bitten, sollte man nicht in die Irre führen.
Beitrag #6343679 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6343743
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Tja, wie unterscheidet man Hydraulikventile von Lautsprechern?
Die heutigen Hydraulikventile sind aber schnell genug, um im 
Subwooferbereich tätig zu sein....den Bass mit 150bar moduliert auf eine 
3 Quadratmeter-Membran...das muss doch voll abfahren!

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