Wechselblinker für 12V-Halogenlampen

Gast #6374242
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Hallo,

ich möchte einen einfachen Wechselblinker für zwei 150W-Halogenlampen 
(12V) bauen. Als Stromversorgung steht eine große Autobatterie zur 
Verfügung.

Warum nicht LED? Weil die Signaleinrichtung schon gegeben ist und 
bleiben soll, wie sie ist (gehört zu einem Filmset, amerikanischer 
Bahnübergang).

Ich dachte an den klassischen NE555 in Verbindung mit zwei High Side 
Switches. Das Signal für einen würde ich über eine einfache 
Transistorschaltung invertieren.

Klingt das so vernünftig? Ich mache mir etwas Sorgen wegen des hohen 
Einschaltstromes der Halogenlampe. Auf welche Stromstärke sollte ich den 
High-Side-Switch auslegen? Kann jemand ein Bauteil empfehlen?
#6374255
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> Ich dachte an den klassischen NE555 in Verbindung mit zwei High Side
> Switches. Das Signal für einen würde ich über eine einfache
> Transistorschaltung invertieren.
Kann man so machen, nicht unbedingt die beste Lösung.

> Klingt das so vernünftig?
Höchstens halb, low-side ist immer einfacher
> Ich mache mir etwas Sorgen wegen des hohen
> Einschaltstromes der Halogenlampe. Auf welche Stromstärke sollte ich den
> High-Side-Switch auslegen? Kann jemand ein Bauteil empfehlen?
Kaltwiderstand kann man leicht messen, und du wirst staunen.
Nimm ein Kfz-Relais mit Wechsler oder 2 einfache.

Man kann es auch vollelektronisch lösen, macht hier aber nicht unbedingt 
Sinn.
Gast #6374257
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Es gibt viele Rechteckoszillatoren mit ca. 50% Tastgrad, beliebt ist der 
aus 2 Transistoren. Mit Darlington-Transistoren lassen sich sogar 13A 
bei moderater Elkogrösse schalten. Dennoch dürfte ein NE555 kleiner und 
billiger sein.

Ich würde beide Lampen in Reihe an 12V schalten, und entweder die eine, 
oder die andere durch einen MOSFET( P-Kanal den oberern, N-
Kanal den unteren) überbrücken.
Der Vorteil dürfte ein weicheres Blinken ohne hohe Spitzenströme sein, 
die MOSFETs dürfen nur nie gleichzeitig einschalten (shoot thru).
Das Problem könnte man zwar mit Bipolartransistoren als 
Komplementär-Emitterfolger umgehen, aber 13A schalten die nicht aus 
einem NE555 der nur 200mA liefert, und Darlingtons heizen zu sehr.

Also
1
           +12V
2
                   |S   |
3
       +--|>|--+--|I  (X)
4
       |       |    |   |
5
       +---R---+   |   |
6
NE555--+           +---+
7
       +---R---+   |   |
8
       |       |    |   |
9
       +--|<|--+--|I  (X)
10
                   |S   |
11
         Masse
(Firma: matzetronics) #6374368
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Im Kfz Bereich gibt es auch 70A Relais, die den Kaltstart der 
Halogenlampe aushalten sollten:
https://www.ebay.de/itm/Trennrelais-Relais-Lastrelais-12-V-DC-70A-4pol-Schliesser-Zweitbatterie-KFZ-Pkw/184346106879

Als Wechsler habe ich die noch nicht gesehen, aber so teuer sind die ja 
nicht, das man da nicht zwei von kaufen könnte.
Allerdings sind die Flachstecker des Leistungskreises nicht die 
beliebten 6,3mm, sondern breiter. Da gibt es aber auch passende Sockel.
Gast #6375772
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Die Lampen sind wie gesagt gegeben. Sie funktionieren auch. Dauernde 
Ausfälle sind nicht zu beklagen, vermutlich weil die Lampen genau für 
diesen Zweck ausgelegt sind. Die (kaputte und zu ersetzende) 
Originalschaltung von der Firma Whelen ist ein vergossenes Modul, in dem 
jedenfalls KEIN Relais klackerte. Es ist definitiv ein 
Halbleiterschalter verbaut.

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