Konkret: Habe ein altes C35i-Handy und bin bei Aldi Talk. Aus den
verschiedenen Verlautbarungen im Internet geht u. a. hervor, dass UMTS
abgeschaltet wird (2022 o. s.). Ist ein einfaches Handy wie meins
überhaupt davon betroffen oder kann es normal weiterverwendet werden?
Joggel E. schrieb:> Aha. Interessant. Bei uns (CH) wird auf Ende Jahr das 2G Netz> abgeschaltet. Und nur bei einem Betreiber, die Anderen duerfen noch> laenger.
Und was bedeutet das für den Endkunden? Anbieterwechsel, oder nutzen die
dann eins der verbliebenen Netze mit ("national roaming")?
Die UMTS-Abschaltung ist unkritischer, da sie die Grundversorgung zum
Telefonieren und Notrufen nicht betrifft. Doof ist sie trotzdem für die
Besitzer älterer Smartphones, die noch kein LTE beherrschen. Da wird das
Internet dann seeehr langsam.
Soul E. schrieb:> Da wird das> Internet dann seeehr langsam.
Genau so langsam wie bei den meisten Verträgen wenn das "Inkl.-Volumen"
überschritten wird. ;) Die lassen dich dann auch nicht rein, und du
gehst automatisch auf die E Verbindung. (E = das kleine Zeichen bei der
Funkverbindung).
Bei einen miesen Netz übrigens macht das Handy das automatisch.
Davon mal abgesehen. Ich finde die Abschaltung richtig. Wer eine
schnelle Verbindung braucht soll das passende und schnellere Handy
kaufen.
Wer sie nicht braucht kann mit E - Verbindungen immer noch den
Wetterbericht und die Whats-UP-Nachrichten bekommen. Nur wird er das
Bild halt 3-5 Minuten später sehen. Welch ein trauriges Ereignis. Eine
Ladung Mitleid. fg
Schlaumaier schrieb:> Die lassen dich dann auch nicht rein, und du gehst automatisch auf die E> Verbindung.
Nein, sie drosseln Deine Bandbreite unabhängig von der genutzten
Technologie auf den vertraglich festgelegten Wert.
E steht für EDGE und ist eine GSM-Erweiterung. Mit der Drosselung hat
das nichts zu tun, es ist bloss vergleichbar langsam.
Hmmm schrieb:> E steht für EDGE und ist eine GSM-Erweiterung. Mit der Drosselung hat> das nichts zu tun, es ist bloss vergleichbar langsam.
Mag sein. Aber wenn meine 400 MB weg sind, steht das E im Display.
Viel Lärm um Nichts.
Es ist eine vernünftige Maßname den UMTS Bereich zugunsten von LTE/5G zu
halbieren.
Die Netzbetreiber haben allen Grund dazu. Die Zahl von Smartphones, die
nur UMTS beherrschen wird immere kleiner. Warum also einen 10MHz breiten
Frequenzbereich für UMTS vorhalten, wenn er gar nicht mehr voll genutzt
wird, weil der Verkeht größtenteils über LTE abgewickelt wird. Kein UMTS
Nutzer wird eine Einschränkung feststellen können, der verbleibende
Bereich von immer noch 5 MHz reicht, um die verbliebenen alten
Smartphones zu versorgen.
Dafür wird die LTE Versorgung besser.
Immerhin hört man auf, LTE künstlich zu verknappen. Prepaid und Reseller
dürfen jetzt auch LTE nutzen. Bis vor einem halben Jahr war das ein
Privileg der (Telekom-)Laufzeitvertragskunden.
Elektrolurch schrieb:> Kein UMTS> Nutzer wird eine Einschränkung feststellen können, der verbleibende> Bereich von immer noch 5 MHz reicht, um die verbliebenen alten> Smartphones zu versorgen.
Nächstes Jahr wollen zumindest Vodafone und Telekom UMTS komplett
abschalten.
Aber wer heute noch ein Telefon ohne LTE hat, will vermutlich ohnehin
nur telefonieren, dafür reicht auch GSM.
Mal dumm gefragt: Ihr könnt im E Netz surfen??
Ich kann vielleicht noch google öffnen, aber suchen geht nicht mehr.
Bricht einfach irgendwann ab. Smartphone ist ein Samsung X-Cover 3.
Wenn ich aus Luxemburg komme und über die Autobahn Richtung Trier fahre
- hat in Deutschland ca. 2 bis 3km hinter der Grenze das Thema keine
Relevanz mehr - weil dann weder 4G noch 3G noch sonst irgendwas geht
Walter K. schrieb:> weil dann weder 4G noch 3G noch sonst irgendwas geht
Kenn' ich, bin im fast gleichen Gebiet unterwegs. Aber noch mehr im
Hunsrück. 4G gibt's fast nicht, da muss man schon fast Glück haben. Ich
kenne auch eine kleine Anzahl Ortschaften komplett ohne Empfang (also
auch keine Notrufe).
Interessanter Weise ist der GSM Empfang vom Netzbetreiber "TANGO" auf
dem Erbeskopf besser, als die heimischen Anbieter. Leider finde ich das
Bild mit den Daten nicht mehr, aber TANGO hatte in die -70dB, die
deutschen Anbieter irgendwas in die -80-100dB...
Markus schrieb:> Interessanter Weise ist der GSM Empfang vom Netzbetreiber "TANGO" auf> dem Erbeskopf besser, als die heimischen Anbieter. Leider finde ich das> Bild mit den Daten nicht mehr, aber TANGO hatte in die -70dB, die> deutschen Anbieter irgendwas in die -80-100dB...
Oh ... dann sollte ich wirklich mal ne Luxemburger Karte von Tango
ausprobieren ... und je nachdem wie in D dann das Roaming aussieht -
bzw. wer roaming - Partner ist ... könnte das ne Alternative sein
Kommando zurück! Hatte es etwas anders in Erinnerung. Bild habe ich
jetzt gefunden. Hier die Daten:
Gemessen am 11.03.2020, 14:54 Uhr, direkt auf dem Erbeskopf in
Bodennähe.
>Vodafone -83dB>E-Plus -85dB>Telekom -85dB>TANGO -87dB
Trotzdem wundert mich die Stärke von TANGO. Sind die auch in Deutschland
mit Sendemasten vertreten? Die Grenze zu Luxemburg ist etwa 40km weit
weg (Luftlinie).
Walter K. schrieb:> Wenn ich aus Luxemburg komme und über die Autobahn Richtung Trier fahre> - hat in Deutschland ca. 2 bis 3km hinter der Grenze das Thema keine> Relevanz mehr - weil dann weder 4G noch 3G noch sonst irgendwas geht
Tja, das hat wohl mit der deutschen Superiority zu tun.
Eine YT-Streamerin hatte aus ihren Urlaubsort jeden Tag gestreamt. In
Ungarn, Rumänien, Tschechien hatte sie überall 4G und nie einem Abbruch
der Verbindung.
Als sie dann wieder nach Deutschland zurück gefahren war hat sie
Internet-Radio gehört und direkt nach der Grenze war alles weg.
Auch als sie aus Berlin gestreamt hat gab es öfters Probleme, an vielen
Stellen in der Stadt gibt es Funklöcher.
Sie hat die Proteste in Berlin begleitet, da sie von der Presse ist
konnte sie sich überall frei bewegen, aber im Regierungsviertel war ganz
tote Hose.
Hier in meinem Dort habe ich 2G und 3G, aber 3G ist hier so schlecht
dass es sich nicht lohnt darüber zu telefonieren oder zu surfen.
Mike J. schrieb:> dass es sich nicht lohnt darüber zu telefonieren oder zu surfen.
Wer Funk kennt, nimmt Kabel ist ein altes Sprichwort der Funker.
Erschwerend kommt heute hinzu, dass in manchem Ort kein Funkturm ist,
weil ein Gegner vor 10W Strahlung vom Mast Angst hat, aber sein Handy
ans Ohr hält, was dann mit VOLLER Leistung senden muss, weil in der Nähe
kein Mast verfügbar ist ...
Mike J. schrieb:> In> Ungarn, Rumänien, Tschechien hatte sie überall 4G und nie einem Abbruch> der Verbindung.>> Als sie dann wieder nach Deutschland zurück gefahren war hat sie> Internet-Radio gehört und direkt nach der Grenze war alles weg.
Das kann allerdings auch daran liegen, dass man im Ausland per Roaming
oft mehrere Netze nutzen kann, während man zu Hause auf das eigene
beschränkt ist.
Die miserable Versorgung in dünner besiedelten Gebieten, wo wenig Umsatz
gemacht wird, hängt an der in den Lizenzbedingungen geforderten
unsinnigen Vorgabe einer Netzabdeckung in Prozent.
Viele denken, wenn sie Zahlen wie 95 Prozent oder 98 Prozent, dies würde
sich auf die Fläche Deutschlands beziehen. Die Bundesnetzagentur spricht
in ihrer Vorgabe allerdings davon, dass 98 Prozent der Bevölkerung
erreicht werden müssen. Das bedeutet, große Teile mit dünner Besiedlung
sind schlecht oder gar nicht versorgt. Dort kostet Versorgung zwar Geld,
bringt den Netzbetreibern aber keinen Profit. Kein Anreiz also, dort
eine Station zu bauen.
oszi40 schrieb:> Wer heute noch einen UMTS-Router in der Tasche hat, sollte sich> langsam> um Ersatz kümmern oder Brieftauben züchten.
Guter Punkt, danke!
Ich hab auch noch nen UMTS-Stick von Fonic ("Das ist der Wahrheit!")
seit 9 Jahren in der Schublade liegen.
Da wird ihn die Abschaltung nicht sonderlich beeindrucken. Ansonsten
bliebe immer noch die Anschaffung eines R&S CMU200 mit WCDMA-Option.
Damit kannst Du eine UMTS-Datenverbindung zum Stick aufbauen (passende
Test-SIM vorausgesetzt -- bei UMTS ist die Verschlüsselung
obligatorisch).
Markus schrieb:>> weil dann weder 4G noch 3G noch sonst irgendwas geht>> Kenn' ich, bin im fast gleichen Gebiet unterwegs. Aber noch mehr im> Hunsrück. 4G gibt's fast nicht, da muss man schon fast Glück haben. Ich> kenne auch eine kleine Anzahl Ortschaften komplett ohne Empfang (also> auch keine Notrufe).
4G verteilt sich ja auf viel Bänder.
Band 8 und Band 20 sollte dein Handy auch empfangen können..
Elektrolurch schrieb:> Viele denken, wenn sie Zahlen wie 95 Prozent oder 98 Prozent, dies würde> sich auf die Fläche Deutschlands beziehen. Die Bundesnetzagentur spricht> in ihrer Vorgabe allerdings davon, dass 98 Prozent der Bevölkerung> erreicht werden müssen. Das bedeutet, große Teile mit dünner Besiedlung> sind schlecht oder gar nicht versorgt. Dort kostet Versorgung zwar Geld,> bringt den Netzbetreibern aber keinen Profit. Kein Anreiz also, dort> eine Station zu bauen.
Hier gibt es zwei Masten die jeweils 1km entfernt vom Dorf an der
Bundesstraße stehen um offenbar die Straße abzudecken.
Es ist ja nicht so dass wir gar keine Verbindung haben, nur wenn man das
Handy mit ins Haus nimmt ist die Verbindung weg und wenn man im Dorf
umher läuft, dann tritt man durch ein breites Netz an Funklöchern.
5G mit vielen kleinen und leistungsschwachen Basisstationen wäre eine
bessere Lösung.
Soul E. schrieb:> Immerhin hört man auf, LTE künstlich zu verknappen. Prepaid und Reseller> dürfen jetzt auch LTE nutzen. Bis vor einem halben Jahr war das ein> Privileg der (Telekom-)Laufzeitvertragskunden.
Aus österreichischer Perspektive klingt das gerade mehr nach OSteuropa
als Deutschland...
Walter K. schrieb:> Wenn ich aus Luxemburg komme und über die Autobahn Richtung Trier fahre> - hat in Deutschland ca. 2 bis 3km hinter der Grenze das Thema keine> Relevanz mehr - weil dann weder 4G noch 3G noch sonst irgendwas geht
Also schon fast Namibia-Niveau. Aber selbst dort hat man fast überall
GSM-Empfang.
Allerdings sind dort auch die bösen Sozialisten an der Macht, weswegen
es ein böses staatliches Monopol anstatt eines Flickenteppichs an
Netzbetreibern gibt.
vn nn schrieb:> Aus österreichischer Perspektive klingt das gerade mehr nach OSteuropa> als Deutschland...
Na nun werde mal nicht beleidigend!
Die einzelnen Länder in Osteuropa haben kein so schlechtes Netz wie
Deutschland.
Man könnte meinen dass die Politiker in Deutschland bei solchen
Problemen die immer wieder auftauchen, unter anderem dass in großen
Städten zu viele Leute in einem Funkturm eingewählt sind und sie deshalb
mitten in der Stadt kein Netz haben, dann würden sie sich etwas
einfallen lassen.
Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit das W-Lan Netz der einzelnen
privaten Router zu nutzen.
Da das aber den Mobilfunkprovidern kein Geld bringen würde und diese
Mitnutzung vorhandener Technologien quasi kein Geld kostet, weil sie eh
vorhanden sind und eh mit Strom versorgt werden ... deshalb ist es
unmöglich diese Möglichkeit zu nutzen.
Wo kommen wir denn da hin wenn jeder kostenlos im Netz ist und die
Mobilfunkprovider ihre Daten-Häppchen nicht mehr teuer verkaufen
könnten?
Mike J. schrieb:> Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit das W-Lan Netz der einzelnen> privaten Router zu nutzen.
Das geht schon z.B. mit AVM, nur war die Qualität bei einem Freund so
schlecht, daß ich ihn dann doch über Festnetz angerufen habe. Sagt bitte
nicht dass es an seiner DSL-Anbindung lag. Er hatte >100 MBit.
Hmmm schrieb:> Schlaumaier schrieb:>> Aber wenn meine 400 MB weg sind, steht das E im Display.>> Wer macht denn sowas, ein Billiganbieter ohne VoLTE?
Congstar
oszi40 schrieb:> Wer heute noch einen UMTS-Router in der Tasche hat, sollte sich langsam> um Ersatz kümmern oder Brieftauben züchten.
Als Alternative wäre vielleicht ein gescheites Handy ne Idee.
3 Klicks und mein Handy baut ein Wlan-Hotspot auf. Muss ich sogar haben,
weil Tablett mit Sim-Karte mir damals zu teuer war (und heute auch
noch).
Mein A5-2017er Samsung kann das jedenfalls.
Selbst mein alter Eifon 3GS konnte das. Ich musste es nur ziemlich
brutal überreden ;)
Mike J. schrieb:> Die einzelnen Länder in Osteuropa haben kein so schlechtes Netz wie> Deutschland.
So pauschal ist das das übliche deutsche "Mimimi, bei uns ist alles so
schlecht". Von welchem der 3 deutschen Mobilfunknetze redest Du? Und mit
welchen Einschränkungen, z.B. Billig-Reseller ohne VoLTE oder gar
komplett ohne LTE?
Mir fällt auf, dass ich auch in ländlichen Gegenden inzwischen oft
problemlos ohne Aussenantenne im Auto telefonieren kann, aber das ist
dann meistens VoLTE.
Mike J. schrieb:> dass in großen> Städten zu viele Leute in einem Funkturm eingewählt sind und sie deshalb> mitten in der Stadt kein Netz haben
Solche Überlastungen kenne ich nur aus Silvesternächten. Allerdings
mache ich auch einen Bogen um das schlechteste der 3 Netze.
Mike J. schrieb:> Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit das W-Lan Netz der einzelnen> privaten Router zu nutzen.> Da das aber den Mobilfunkprovidern kein Geld bringen würdehttps://www.telekom.de/unterwegs/apps-und-dienste/konnektivitaet/wlan-to-go
Schlaumaier schrieb:> Hmmm schrieb:>> Schlaumaier schrieb:>>> Aber wenn meine 400 MB weg sind, steht das E im Display.>>>> Wer macht denn sowas, ein Billiganbieter ohne VoLTE?>> Congstar
Achte mal darauf, ob das immer noch passiert. Seit kurzem bieten die
VoLTE an, da würde eine Beschränkung auf GSM also auch die Telefonie
einschränken.
Hmmm schrieb:> Achte mal darauf, ob das immer noch passiert. Seit kurzem bieten die> VoLTE an, da würde eine Beschränkung auf GSM also auch die Telefonie> einschränken.
Werde ich machen. Aber ich telefoniere kaum. Ich hab "Congstar wie ich
es will" = 400 MB + 100 Min. Quatschen. Das reicht völlig aus. Wenn wer
was von mir will, kostet das ja nicht mein Geld ;) Die meisten Gespräche
die ich Anrufe dauern 20 Sek und bestehen aus den Satz : "Ruf mich
zurück". Und das auch nur wenn der andere aus Angewohnheit dran geht
ohne mich auf den Display zu sehen ;) Reicht völlig wenn die anderen
Flatrate haben ;)
Und bisher habe ich die 400 MB erst 3 x verbraucht. Jedes mal wenn ich
in Krankenhaus kam, und keine Möglichkeit hatte das kostenlose Wlan zu
buchen.
Allerdings gab es da dann jedes mal ein E im Display.
Es kann aber sein, da Congstar ja die Billigmarke der Telekom ist, und
erst seit kurzen LTE anbieten, die erst mal hier auf den Lande
(Kreisstadt) was umstellen müssen.
Schlaumaier schrieb:> Congstar
Das ist Unsinn. Auch Congstar bietet selbstverständlich VoLTE. Du
solltest lieber in der Realität ankommen statt uralte Kamellen zu
verbreiten.
Soul E. schrieb:> Bis vor einem halben Jahr war das ein Privileg der> (Telekom-)Laufzeitvertragskunden.
Bei Telekom-Prepaid ging das auch schon lange (mindestens 2 Jahre), nur
die Reseller (wie Congstar) durften das bis vor kurzem noch nicht.
Ich habe übrigens im letzten Jahr nach 22 Jahren von der Telekom zu
Congstar gewechselt, weil die Deppen im Geschäftskundenvertrieb nicht in
der Lage waren, mir die Vertragsbedingungen zu nennen. Im Rahmen der
üblichen Aktualisierungen der Mobilfunkverträge hätte ich zwischen den
Rahmenverträgen TM203 und TM214 (oder so ähnlich) wählen können. Leider
waren die Vertragstexte nirgendwo im Netz zu finden, und die (bei jedem
Kontakt wechselnden) Kundenbetreuer wollten mir die Vertragstexte vor
der Unterzeichnung des Vertrages auch nicht zuschicken. So ging das
ganze über mehrere Monate hin und her.
Bei Congstar gibt es zwar formal keine Geschäftskunden, aber trotzdem
habe ich dort ganz problemlos die Vertragsbedingungen vor dem Abschluss
lesen können. Erst als ich später im Kundenkonto keine Möglichkeit fand,
Lieferanschrift und Rechnungsanschriften aufzuteilen, und nachfragte,
hieß es, dass das Geschäftskundengeschäft nur dem Telekom-Stammhaus
überlassen sei und man daher keine separaten Anschriften biete.
Abgesehen von den Congstar-Webseiten, die Augenkrebs verursachen, und
dem lästigen Duzen der Kunden bin ich sehr zufrieden. Bezüglich der
Netzabdeckung und Verfügbarkeiten gibt es auch keinen Unterschied zur
Telekom-Kernmarke.
Blip schrieb:>> Allerdings gibt es nicht auf jedem Gerät, das LTE kann, auch VoLTE.>> Gibt es dafür einen Grund?
Während 2G und 3G zuerst als Telefonienetze gebaut und dann zusätzlich
für Daten geöffnet wurden, war das bei 4G andersrum. 4G wurde von
vorneherein als Datennetz gebaut, und die Telefonie kam wesentlich
später als VoIP obendrauf.
Anfangs war VoLTE von keinem einzigen Netzanbieter freigegeben - und
folgerichtig auch nicht für die Geräte dieser Ära. Bis das reif war
(nicht trivial) dauerte es. Die Geräte wurden dann einzeln freigegeben,
wenn deren Firmware mit dem Netzanbieter zurecht kam.
Andreas S. schrieb:> weil die Deppen im Geschäftskundenvertrieb nicht in> der Lage waren, mir die Vertragsbedingungen zu nennen
Angesichts des Tarifdschungels, den die Anbieter mit der Zeit wachsen
liessen, wundert mich das nicht. Denn freundlicherweise wurde z.B. bei
O2 auch ein ~10 Jahre alter und für mich recht praktischer Vertragstarif
bisher nicht eingestellt. O2 ist jedoch nicht mehr in der Lage, eine
klare Preisliste dafür rauszurücken. Das muss man sich aus einem
steinalten Tarif-PDF in Verbindung mit den im Web oder der App
angebotenen Optionen zusammen reimen.
Hmmm schrieb:> Mike J. schrieb:>> Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit das W-Lan Netz der einzelnen>> privaten Router zu nutzen.>> Da das aber den Mobilfunkprovidern kein Geld bringen würde>> https://www.telekom.de/unterwegs/apps-und-dienste/konnektivitaet/wlan-to-go
Es gab doch mal die Bestrebungen dass jeder private Router solch eine
Funktionalität bekommt und dann jeder Bundesbürger mit seinen
Einwahldaten über jeden Router ins Internet kommt.
Überall wo Leute wohnen hat man dann die Möglichkeit das örtliche W-Lan
zu nutzen anstatt Mobilfunk.
Es ist doof wenn man alle Leute unterschiedliche Anbieter nutzen und man
dann trotz vorhandenem Hotspot keine Verbindung hat.
Mike J. schrieb:> Es gab doch mal die Bestrebungen dass jeder private Router solch eine> Funktionalität bekommt
Du meinst wahrscheinlich Fon/Fonera, das wurde irgendwann eingestellt.
Mike J. schrieb:> Überall wo Leute wohnen hat man dann die Möglichkeit das örtliche W-Lan> zu nutzen anstatt Mobilfunk.
Ich hätte wenig Lust, meine Anbindung mit wildfremden Menschen zu
teilen. Gerade an stark frequentierten Orten (Innenstädte, Strände etc.)
merkt man dann auch schnell, dass WLAN für öffentliche Zugänge deutlich
schlechter geeignet ist als Mobilfunknetze.
Hmmm schrieb:> Ich hätte wenig Lust, meine Anbindung mit wildfremden Menschen zu> teilen.
Wenn du eine Leitung mit 50Mbit/s hast und davon quasi 1Mbit/s abgibst
oder wenn du priorisiert wirst (dann haben die Leute draußen bis zu
50Mbit/s wenn du die Leitung nicht brauchst), dann wäre das eigentlich
in Ordnung.
Die Daten welche diese Menschen runter laden und die Seiten welche sie
besuchen müssen natürlich an sie gekoppelt sein und haben mit dir nichts
zu tun.
Wenn da einer irgend welche illegalen Dinge machen sollte, dann ist er
ja auch mit seinem Login im Netz, aber nutzt eben deine Leitung.
Die rechtliche Seite müsste schon geklärt sein und da gibt es aktuell
noch große Lücken.
Hmmm schrieb:> dass WLAN für öffentliche Zugänge deutlich> schlechter geeignet ist als Mobilfunknetze.
Das sehe ich nicht ganz so.
Wenn in der Stadt viele Menschen anstatt dem Mobilfunk einfach das W-Lan
der umgebenen Häuser nutzen könnten, dann würden die Leute welche das
Mobilfunknetz nutzen nicht so stark gestört werden.
Mike J. schrieb:> Hmmm schrieb:>> dass WLAN für öffentliche Zugänge deutlich>> schlechter geeignet ist als Mobilfunknetze.>> Das sehe ich nicht ganz so.
Das ist aber eine technische Tatsache.
In einem Mobilfunknetz wird der Sendebetrieb der Clients strikt durch
die BTS koordiniert, während in einem WLAN jeder selbst entscheidet,
wann er sendet. Und da schlägt dann insbesondere das Hidden-Node-Problem
zu.
Mike J. schrieb:> Wenn in der Stadt viele Menschen anstatt dem Mobilfunk einfach das W-Lan> der umgebenen Häuser nutzen könnten, dann würden die Leute welche das> Mobilfunknetz nutzen nicht so stark gestört werden.
Mobilfunkteilnehmer stören sich untereinander nicht, WLAN-Teilnehmer
schon.
Mike J. schrieb:> Hmmm schrieb:>> Ich hätte wenig Lust, meine Anbindung mit wildfremden Menschen zu>> teilen.>> Wenn du eine Leitung mit 50Mbit/s hast und davon quasi 1Mbit/s abgibst> oder wenn du priorisiert wirst (dann haben die Leute draußen bis zu> 50Mbit/s wenn du die Leitung nicht brauchst), dann wäre das eigentlich> in Ordnung.
Es wird nicht geteilt.
Bei Telekom To-Go kriegt man nur den Rest, den der Routerbesitzer nicht
nutzt.
> Die Daten welche diese Menschen runter laden und die Seiten welche sie> besuchen müssen natürlich an sie gekoppelt sein und haben mit dir nichts> zu tun.
Man muß sich da ja anmelden und es wird geprüft, ob man berechtigt ist.
Man kann auch Zeit kaufen.
Ich finde das prima. Geht auch weltweit an FON-Hotspot.
Kostet nix und tut nicht weh.
Man muß nur zuhause das auch bereitstellen.
Hmmm schrieb:> Ich hätte wenig Lust, meine Anbindung mit wildfremden Menschen zu> teilen.
Bei Unitymedia WifiSpot stehen externen Wifi-Teilnehmern insgesamt 10
Mbit/s zur Verfügung, die nicht aus dem Budget des Router-Kunden
stammen.
Andreas S. schrieb:> Das ist Unsinn. Auch Congstar bietet selbstverständlich VoLTE. Du> solltest lieber in der Realität ankommen statt uralte Kamellen zu> verbreiten.
Ich bin in der Realität. Aber die Milchkannen sind bei uns erst gerade
mal abgeschafft.
Mein Freund mit echten Telekom-Vertrag hat in meiner Wohnung seit ca.
1.5 Jahren LTE.
Die Realität ist nicht das was die Werbung sagt. So was bekommst du nur
in Frankfurt im Bankenviertel, die Leute auf den Land hinken der
Mobilfunktechnik ca. 4-5 Jahre hinterher. Und die Sache mit den weißen
Flecken gibt es noch. Ich kenne in meiner Gegend 2 Stellen wo JEDES Netz
versagt.
Also labere nicht herum. Ich kann mein Handy ablesen und das reicht mir.
Es ist mir auch völlig egal wie die das machen, Hauptsache ich hab Netz
und Verbindung wenn ich sie brauche.
Kleiner Link zum Timing.
https://newsroom.congstar.de/pressreleases/congstar-stellt-prepaid-kunden-standardmaessig-auf-lte-um-3020826
Man beachte das DATUM.
Schlaumaier schrieb:> Man beachte das DATUM.
... aber auch den Inhalt. Ist freilich etwas suggestiv geschrieben. Man
will den Leuten ja nicht so direkt ins Gesicht sagen, dass es für viele
nun 1€ mehr kostet.
Bei Prepaid "wie ich will" „Wunschmix“ kosteten bisher 500 MB ohne LTE
3€ und mit LTE 4€. Die grandiose Änderung besteht darin, dass die 3€
Variante gestrichen wurde, es sind nun immer 4€.
Schlaumaier schrieb:> Mein Freund mit echten Telekom-Vertrag hat in meiner Wohnung seit ca.> 1.5 Jahren LTE.
Das bestreite ich nicht.
> Die Realität ist nicht das was die Werbung sagt. So was bekommst du nur> in Frankfurt im Bankenviertel, die Leute auf den Land hinken der> Mobilfunktechnik ca. 4-5 Jahre hinterher.
Zum einen habe ich nicht behauptet, dass VoLTE lückenlos verfügbar sei.
Zum anderen betrifft die VoLTE-Umstellung weniger die Basisstationen als
vielmehr die dahinter befindliche Infrastruktur, insbesondere die MSC
bzw. GMSC. Dort wird nämlich entschieden, ob bzw. wie ein Anruf
aufgebaut bzw. signalisiert wird. Gerade VoLTE bedeutet ja auch, dass
alle nachgeordneten Komponenten nur noch IP-Pakete sehen, aber
Telefonie.
Ich befinde mich zudem ziemlich weit entfernt vom Frankfurter
Bankenviertel und habe trotzdem großenteils LTE. Allerdings gibt es auch
hier sogar im Stadtbereich manchmal erstaunliche Funklöcher, in denen
mein Smartphone munter zwischen GSM/GPRS, GSM/EDGE/ECSD, UMTS und LTE
umschaltet. Ich habe aber auch schon festgestellt, dass UMTS ("3G")
mittlerweile ausgesprochen selten ausgewählt wird, sondern meist ein
Rückfall auf EDGE ("E") oder gar GPRS ("2G") stattfindet.
> Und die Sache mit den weißen> Flecken gibt es noch. Ich kenne in meiner Gegend 2 Stellen wo JEDES Netz> versagt.
Das hat nichts mit VoLTE an sich zu tun. Natürlich funktioniert VoLTE
nur in LTE-Netzen.
> Also labere nicht herum. Ich kann mein Handy ablesen und das reicht mir.> Es ist mir auch völlig egal wie die das machen, Hauptsache ich hab Netz> und Verbindung wenn ich sie brauche.
Mit Deiner Kompetenz "Ich kann mein Handy ablesen" bist Du ja der ganz
große Experte. Da kann ich mit 23 Jahren Berufserfahrung als
Prokollstack- und Testsystementwickler für Mobilfunkkomponenten
natürlich nicht mithalten.
> https://newsroom.congstar.de/pressreleases/congstar-stellt-prepaid-kunden-standardmaessig-auf-lte-um-3020826>> Man beachte das DATUM.
Die Umstellung für Kunden mit Laufzeitverträgen ist schon deutlich
früher erfolgt. Außerdem betrifft so etwas nicht die technischen
Grundlagen von VoLTE, sondern ausschließlich die
Verwaltungsfunktionalität, insbesondere die Vertragsverwaltung.
VoLTE wird übrigens auch nur dann aktiviert, wenn der Endgerätetyp (ggf.
unter Berücksichtigung des Firmwarestandes) durch den Mobilnetzbetreiber
(also Telekom im Falle von Congstar) hierfür zertifiziert wurde. So
etwas ist aber auch nur übergangsweise erforderlich, vermutlich weil es
viele schlechte bzw. nicht funktionsfähige VoLTE-Implementierungen auf
Endgeräteseite gibt. Wie auch schon bei den anderen Mobilfunkprotokollen
wird vermutlich auch hier ein erheblicher Anteil des Programmcodes aus
Workarounds für bekannte Fehler bestimmter Komponenten bestehen.
Früher(tm) waren ja die GSM-Telefone von Nokia dafür bekannt, überall
auf der Welt besser als die Geräte anderer Hersteller zu funktionieren.
Dies lag interessanterweise aber nicht daran, dass sie den GSM-Standard
besonders strikt einhielten, sondern eben eine sehr gute Fehlerumgehung
besaßen. Hierdurch waren sie tatsächlich nicht mehr strikt GSM-konform,
sondern funktionierten auch mit uralten Softwareständen auf BSS-Seite
zusammen. Es gab aber die Möglichkeit, ein Nokia-Mobiltelefon in den
strikt GSM-konformen Modus zu schalten. Dieser wurde natürlich für die
Zulassungen und Abwehr von Konkurrenzunternehmen benötigt.
Andreas S. schrieb:> Allerdings gibt es auch> hier sogar im Stadtbereich manchmal erstaunliche Funklöcher, in denen> mein Smartphone munter zwischen GSM/GPRS, GSM/EDGE/ECSD, UMTS und LTE> umschaltet. Ich habe aber auch schon festgestellt, dass UMTS ("3G")> mittlerweile ausgesprochen selten ausgewählt wird, sondern meist ein> Rückfall auf EDGE ("E") oder gar GPRS ("2G") stattfindet.
Dann sind wir uns ja einig :) Bloß mein Samsung A5 ist da konstanter.
Das schaltet nicht so schnell um.
Und da du ja schreibst, das es auch Vertragliche Gründe hat. Hmm, ich
hab "Congstar wie ich es will", also ein Dauervertrag mit freiwillig
einstellbaren Limit. ;) Und ob die sich für meine 4 Euro im Monat ein
Bein ausreißen glaub ich auch nicht wirklich. ;)
Schlaumaier schrieb:> Und da du ja schreibst, das es auch Vertragliche Gründe hat.
In Deinem Fall hat es sogar NUR vertragliche Gründe.
VoLTE beherrscht die Telekom schon länger, LTE geht lt. Deiner Aussage
in Deiner Wohnung auch schon eine Weile, aber mit einer Prepaid-Karte
von einem Reseller stehst Du halt bei der Freischaltung von VoLTE ganz
hinten in der Schlange.
Erst muss der Reseller überhaupt die Möglichkeit dazu haben (ist bei
Congstar der Fall), dann muss er nach und nach VoLTE für seine
Bestandskunden freischalten. Und je nach Endgerät musst Du es auch
explizit aktivieren, die Einstellung könnte sich hinter dem Stichwort
IMS verbergen.
Hmmm schrieb:> aber mit einer Prepaid-Karte> von einem Reseller stehst Du halt bei der Freischaltung von VoLTE ganz> hinten in der Schlange.
Ich habe KEINE Prepaid-Karte sondern ein echten Vertrag. Ich kann mit
meinen Handy labern ohne Ende rund um den Globus. Ich kann es mir nur
nicht leisten.
Die Leistungen von Congstar sind nur den was ich bezahle (Jeden Monat
brav vom Konto abgebucht) angepasst. Einfach gesagt, ob ich das Teil
Spazieren trage oder nicht. Bei meinen Einstellungen buchen die mir 4
Euro (- Corona) ab.
In welcher "Berechtigungsgruppe" oder was auch immer ich auf deren Netz
bin, Keine Ahnung.
Und ganz unter uns. Ich weiß nicht ob das VoLTE wirklich besser ist. In
meinen Augen ist das wie alles andere. Es ist neu, und jeder wird drauf
geschaltet und dann ist das genau so mies wie vorher, weil die
Kapazitäten nie den Bedürfnissen entsprechen.
UND das habe ich schon X mal erlebt. Silvester 31.12 um 23:58 Uhr z.b.
oder auf Großveranstaltungen etc. Das auf den Messegelände haben Sie ja
so langsam im Griff. Und da hatte ich damals ne Firmen-Karte drin von
der Telekom.
Schlaumaier schrieb:> Ich weiß nicht ob das VoLTE wirklich besser ist.
Bei mir wurde darauf umgestellt. Die Verbindung ist nicht besser. Jede
zweite Verbindung ist von der Tonqualität schlechter, wenn man auf den
Festnetzanschluss telefoniert. Es gibt häufiger Abbrüche, wenn man auf
der Bundesstraße unterwegs ist. D.h. der Ton ein eine Richtung ist ganz
weg.
Übrigens wer sich die Huawei-Spezifikationen der Produkte für LTE, G5
und G6 für die Funkstationen angesehen haben sollte, da steht dass die
Protokolle parallel gefahren werden können durch Aufteilung auf Zeit-
und Frequenzschlitze. D.h. es könnten andere Geräte abwätskompatibel
versorgt werden mit den verschiedenen HDSP-Varianten und natuerlich auch
GSM.
In anderen Ländern funktioniert es nur deshalb reibungsfreier, da es
dort nur ein Funknetz gibt und die verschiedenen Anbieter nur Provider
sind aber alle das selbe Netz nutzen. Und dort wird auch nicht so
erfolgreich gegen neue Masten und Standort geklagt, wie bei uns.
Schlaumaier schrieb:> Ich habe KEINE Prepaid-Karte sondern ein echten Vertrag.
Warum verlinkst Du dann einen Artikel, wo es um die Umstellung der
Prepaid-Kunden geht? Bei den Vertragskunden soll das wohl eigentlich
schon passiert sein.
Schlaumaier schrieb:> Ich weiß nicht ob das VoLTE wirklich besser ist. In> meinen Augen ist das wie alles andere.
Zum einen profitierst Du von einer besseren Netzabdeckung. Ohne VoLTE
erfolgt für Telefonie ein Fallback auf UMTS oder GSM - sofern überhaupt
vorhanden, was sich bei UMTS nächstes Jahr erledigt hat. Bei GSM mit dem
zusätzlichen Nachteil, dass die Datenverbindung während des Telefonats
weg ist.
Zum anderen telefonierst Du bei VoLTE i.d.R. mit AMR-WB-Codec. Wie gut
der im Vergleich zu GSM-(E)FR klingt, merkst Du, wenn während des
Telefonats mal auf GSM umgeschaltet wird.
Dieter D. schrieb:> Jede> zweite Verbindung ist von der Tonqualität schlechter, wenn man auf den> Festnetzanschluss telefoniert.
Schlechter als GSM sicher nicht. Aber abhängig von der
Festnetz-Gegenstelle klingt es entweder besser als früher (G.722 bei
VoIP-Kunden mit geeignetem Endgerät) oder wie früher (G.711).
Schlaumaier schrieb:> UND das habe ich schon X mal erlebt. Silvester 31.12 um 23:58 Uhr z.b.> oder auf Großveranstaltungen etc.
Silvester ist aber nicht 2x pro Woche, sondern nur 1x im Jahr. Dass die
Netze nicht genau darauf ausgelegt sind, ist nun wirklich nicht
verwunderlich. Bei Großveranstaltungen werden auch durchaus mal temporär
Netz-Verstärkungs-Funkzellen dazugeschaltet, aber natürlich kann es
trotzdem vorkommen, dass zu viele Nutzer gleichzeitig genau jetzt das
megawichtige Selfie hochladen wollen. Auch diese Situation ist aber eine
Ausnahme und tritt nicht 2x pro Woche auf. Dass die Netze nicht genau
darauf - ah, ich wiederhole mich...
Die Silvester-Überlastung gab's früher auch im Festnetz - und heute nur
deswegen nicht mehr, weil im Festnetz insgesamt deutlich weniger
telefoniert wird. Ganz früher, bei elektromechanischer Vermittlung, da
haben gelegentlich Telefon-Gewinnspiele (Der goldene Schuss) dafür
gesorgt, dass es im Technikraum laut wurde und mächtig nach Ampere
gerochen hat - da ging dann auch ein paar Minuten gar nichts mehr.
Kein wirtschaftlich betriebenes Kommunikationsnetz wird auf die maximal
denkbare Last ausgelegt.