Wolfram schrieb:
> Kein Extra Kästchen, kein Trafo etc., lediglich im Innern des Lötkolbens
> gibt es eine kleine Triac-Beschaltung zur Regelung.
Ah, ja. Sowas also.
Ja, viel früher hätte unsereiner sich sowas mal gewünscht, aber diese
Zeiten sind vorbei. Zurück zu meinem allerersten Lötkolben
(Drahtwiderstand mit längs durchgestecktem dicken Kupferdraht als
Lötspitze am Trafo der Modelleisenbahn...) möchte ich nicht wieder.
Sowas hat also dein Nachbar. Na gut, der Lötkolben (220V/60W) wird wohl
funktionieren und prinzipiell zum Löten geeignet sein.
Nun - ob es also erlaubt sei..? Da kommt es drauf an, ob der
Hersteller (bzw. im Amtsschimmeldeutsch der InVerkehrBringer) das Ding
so konstruiert hat, daß garantiert jegliches Netzspannung führende Teil
nicht in irgend einer Weise einen Kontakt zur Außenseite, zu den Fingern
des Lötenden oder sonstwohin kriegen kann. Wenn er das Kriterium der
"Vollisolierung" wirklich erfüllt, ist das alles OK.
Glaub ich aber nur bedingt.
Nun, für 18.99€ und Gratislieferung sollte man nicht allzuviel erwarten.
Man kann allerdings für wenig mehr Geld heutzutage besseres Lötwerkzeug
bekommen - fragt sich bloß, ob das tatsächlich gebraucht wird. Es sind
ja nicht alle Lötarbeiten rein elektronischer Natur.
W.S.