Netzteil für Glühkerze

#6419038
Lesenswert?

Hallo!

Wie kann ich am sinnvollsten eine Glühkerze 1,7 V, 40 A über eine 
Autobatterie betreiben? Die traditionelle Art ist mittels Vorwiderstand, 
wo gute 400 W sinnlos verheizt werden, was ich gerne vermeiden möchte.

Ich habe versucht, mir einen Resonanzwandler ("Royer Converter") zu 
bauen. Übertrager aus PC-Netzteil, 2x KD503 als Schalter. Ist leider 
nicht so der Hit, schwingt zwar, Leistung kriege ich aber so gut wie 
keine raus. 40 A sind ja nun auch kein Pappenstiel.

Wäre es sinnvoller, z.B. einen fetten Ringkerntrafo zu nehmen, und mit 
dem einen niederfrequenten Resonanzwandler zu bauen? Da hätte man 
genügend Platz, um 16²-Litze bequem durchzufädeln.

Andere sinnvolle Vorschläge? PWM scheidet wegen des maßlosen 
Spitzenstroms (>280 A) aus.
Gast #6419176
Lesenswert?

F. P. schrieb:
> Die traditionelle Art ist mittels Vorwiderstand

Traditionell (mindestens seit 1975 im Modellbau üblich) ist PWM, also 
ein von einen NE555 geschalteter MOSFET der die 12V nur in kurzen (ca. 
1%)  Impulsen an den Draht legt. Der ist thermisch träge und glüht damit 
genau so gut. Und der Akku wird auch nur mit geringem Strom entladen, 
keine Verluste.
#6419664
Lesenswert?

Habe mal gesucht, Abwärtswandler könnte man sich besorgen:
https://de.aliexpress.com/item/32487298589.html

Die alten Kerzen sind tatsächlich gegen Masse isoliert, von daher ist 
eine Reihenschaltung auch kein Problem - und sogar erforderlich. Sonst 
müßte man bei einem Vierzylinder 160 A aus der Batterie ziehen und 1600 
W über Vorwiderstände verheizen. Da würde für den Anlasser gar nix mehr 
übrig bleiben. Ungünstig ist natürlich, daß bei einer durchgebrannten 
Glühkerze die restlichen Zylinder auch nicht mehr vogeglüht werden 
können. Dann kann man sich den Motorstart abschminken bzw. muß man 
vorher die durchgebrannte Kerze kurzschließen.

Anlasser + Lichtmaschine gekoppelt wäre vom Wirkungsgrad ziemlich 
schlecht, da kann ich gleich die üblichen 400 W Verlustleistung über 
einen Vorwiderstand verbraten.

Aktuell sieht es so aus, als ob die Glühkerze kaputt ist (innere 
Kontaktprobleme). Ich werde mir wohl eine moderne besorgen für 12 (bzw. 
11) V und einen entsprechenden Adapter drehen, dann kann ich mir die 
Netzteilgeschichte sparen. Danke trotzdem für Eure Vorschläge.
#6420054
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> Sieben Stück in Reihe. Sechs in den Zylindern, die siebte zum angucken.

Nein,
Vier in den Zylindern + Glühanzeige + ein Vorwiderstand.
Wärend des Anlassens werden Glühanzeige und Vorwiderstand vom 
Anlassschalter überbrückt damit auch bei durch den Anlasser 
einbrechender Batteriespannung die Glühkerzen im Motor weiterglühen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren