Hallo Leute, ich brauch' mal Eure Hilfe:
Unser Farblaserdrucker Brother MFC-9342CDN wurde bisher immer mit dem
sackteuren Originaltoner von Brother betankt, aber jetzt frisst mir das
Zeug so langsam die Haare vom Kopf bzw. passt coronatechnisch derzeit
eigentlich nicht wirklich ins Budget.
Die Originaldinger heißen Brother TN-242BK, TN-242C, TN-242M und TN-242Y
(für black, cyan, magenta und yellow, je 1400 Seiten).
Gibt wohl auch noch ein größeres Kaliber namens 246... für 2200 Seiten,
wenn's wahr is'...
So Freunde, jetzt seid Ihr dran:
Der eine oder andere hat doch sicherlich konkrete Erfahrungen mit
Brotherlasern und Billigtoner gemacht - was ist empfehlenswert, was ist
Müll?
Tausend Dank im Voraus!
Toner-Toni schrieb:> was ist empfehlenswert, was ist> Müll?
Das weisst du erst hinterher. Bei HP hat mir mal ein wiederbefüllter
Toner den ganzen Drucker ruiniert, die Kartusche war undicht und nachher
der Toner im ganzen Drucker verteilt. Kann natürlich bei einer andern
Kartusche ganz anders sein.
Reklamieren ist sowieso witzlos, davon wird der Drucker ja nicht wieder
sauber (wird er NIE).
Georg
Mit Alternativ-Tonern für meinen S/W-Laserdrucker von Brother habe ich
bislang gute Erfahrungen gesammelt, im Falle von Farbtonern sind die
Bewertungen bei amazon gemischt.
Problematisch ist meiner Meinung nach, daß die Dinger letztlich alle
irgendwo in China produziert werden. Selbst wenn du also einmal mit
Ersatztonern á la "Rainbow Colors" gute Erfahrungen gemacht hast, kann
das bei der nächsten Lieferung ganz anders aussehen.
Matthias schrieb:> Mit Alternativ-Tonern für meinen S/W-Laserdrucker von Brother
Hättest Du da vielleicht noch ein paar Namen parat? Das wäre
möglicherweise ziemlich hilfreich. Den ganzen Amazonbewertungen traue
ich nämlich nicht so recht über den Weg. Drum frag ich lieber hier, bei
echten Menschen ;-)
Toner-Toni schrieb:> Drum frag ich lieber hier, bei> echten Menschen ;-)
Die Amazon-Bewertungen werden auch von echten Menschen gemacht, nur dass
die dafür bezahlt werden (wenn auch mies).
Georg
Ich habe zwei ältere, gleiche SW Laserdrucker von Brother in Betrieb.
Beide sind mit Austauschkartuschen versehen. Eine stammt von Pelikan und
die Andere von KMP. Beide haben bis jetzt ungefähr 1000 Seiten runter
(50%) und keine Problme bereitet. Das Druckbild ist ebenfalls
einwandfrei. Einer der Toner, ich kann dir spontan nicht sagen welcher,
erzeugt einen, zumindest für mich, unangenehmen Geruch. Nach mehr als
10-15 Seiten am Stück muss ich lüften.
Der Preis lag damals jeweils um 30€. Der Originaltoner steht aktuell bei
Mediamarkt für 66€ (UVP 90) im Regal.
Toner-Toni schrieb:> Gibt wohl auch noch ein größeres Kaliber namens 246... für 2200 Seiten,> wenn's wahr is'...
Bei meinen Druckern gibt es seitens Brother auch mehrere
unterschiedliche Tonerkartuschentypen mit unterschiedlichem Füllgrad.
Toner-Toni schrieb:> Farblaserdrucker
Bei Farbtoner wäre ich etwas vorsichtiger, wenn nicht NUR Excel-Tabellen
gedruckt werden sollen. Nicht jeder Toner beinhaltet die selbe Mischung.
georg schrieb:> Toner-Toni schrieb:>> Drum frag ich lieber hier, bei>> echten Menschen ;-)>> Die Amazon-Bewertungen werden auch von echten Menschen gemacht, nur dass> die dafür bezahlt werden (wenn auch mies).
:-) :-) :-)
hauspapa schrieb:> Bin aber Wenigdrucker, brauch nur alle 2 Jahre Nachschub.
Ja, ist bei uns eigentlich ähnlich. Das "bisher immer" bezog sich streng
genommen nur auf schwarz. Da haben wir bereits mit Originalkartuschen
nachgefüllt. Bei den farbigen geht aber tatsächlich die Erstbefüllung
zur Neige, allerdings wurde schon ein oder zwei Mal zurückgesetzt.
hauspapa schrieb:> Ich hab den drin:> Ebay-Artikel Nr. 232712433024
Oh, das sieht wirklich sehr günstig aus, zumal es auch noch 2500 Seiten
reichen soll.
Hast Du da bei Dir irgendwelche Pferdefüsse entdeckt? Geruch, Auflösung,
oder was sonst noch so sein könnte?
oszi40 schrieb:> Bei Farbtoner wäre ich etwas vorsichtiger, wenn nicht NUR Excel-Tabellen> gedruckt werden sollen. Nicht jeder Toner beinhaltet die selbe Mischung.
Da hast Du sicher einen guten Punkt erwähnt. Wir drucken aber eigentlich
keinerlei Photos o.ä. Zeug, nur Datenblätter, Korrespondenz, Diagramme,
Tabellen, gelegentlich mal ein Bild von einer Platine. Da kommt es auf
die Farbtreue meist nicht so wirklich an.
A. M. schrieb:> Nach mehr als> 10-15 Seiten am Stück muss ich lüften.
Da werde ich heute abend mal die Amazonbewertungen diesbezüglich etwas
genauer unter die Lupe nehmen. Ansonsten scheinen sich die beiden
qualitativ in Sachen Druckbild nicht viel zu nehmen und in Ordnung zu
sein, wenn ich Dich richtig verstehe.
Ich war bis vor kurzem für um die 15 Brother Laserdrucker verantwortlich
(SW und Farbe) und habe ausschließlich Alternativtoner verwendet. Es gab
damit nur selten Probleme und die Drucker sind irgendwann halt an
normalem Verschleiß gestorben und nicht am Toner. Das Druckbild war
eigentlich immmer in Ordnung und wenn ein Toner mal nicht ok war, dann
hat ihn der feste Lieferant sofort umgetauscht. Einzig negativ
aufgefallen ist, dass die Alternativtoner etwas mehr rumsauen. Kann also
schon passieren, dass eine Reparatur dadurch früher unwirtschaftlich
wird, aber wenn so ein Drucker ein paar hundert Euro kostet und über
100k Seiten gedruckt hat, dann war es mir auch egal, ob er jetzt bei
120k oder bei 150k verschrottet wird. Was die Kosten angeht, hat sich
der Alternativtoner immer gelohnt.
Auch wenn danach nicht gefragt wurde: Bei Tinte kann das ganz anders
aussehen und die Drucker können deutlich verfrüht über den Jordan gehen.
mgk schrieb:> und habe ausschließlich Alternativtoner verwendet
Kannst Du Dich noch an Namen erinnern?
mgk schrieb:> Einzig negativ> aufgefallen ist, dass die Alternativtoner etwas mehr rumsauen.
Wie ist das gemeint - wird der Druck gelegentlich "versaut" bzw. das
Papier eingestaubt, oder meinst Du den Drucker selber?
Wie ist das überhaupt mit den Billigtonern, wie muß ich mir das wohl
vorstellen:
hockt da irgendsoein armer Sack in Thüringen (das ist jetzt als Beispiel
bezogen auf den obigen Anbieter vom hauspapa) oder gleich in
Weißrussland oder in China und bohrt mit einem Korkenzieher den ganzen
Tag Löcher in gebrauchte Kartuschen, die er großmaßstäblich von
irgendwelchen "Refurbishern" oder gleich direkt von Wertstoffhöfen
herausschlawinert hat - und tütet dann kanisterweise seinen Toner
hinein? Oder sind das doch neu produzierte Plastikteile, die
nöglicherweise aus der selben chinesischen Fabrik herausspazieren wie
die Originaltonerkartuschen, nur halt durch die Hinterür mit anderem
Aufkleber...
Fragen über Fragen ;-) Weiß dazu einer was?
Ich habe gerade einen Kyocera Farblaser entsorgt. Keine 4000 Seiten
gedruckt und mit Fremdtoner unheilbar geschrottet. Ja, liegt am Toner
bzw. der versauten "Trommeleinheit".
Jetzt steht hier ein Brother Farblaser, da kommt nie wieder was Anderes
rein.
Old-Papa
Old P. schrieb:> Ich habe gerade einen Kyocera Farblaser entsorgt. Keine 4000 Seiten> gedruckt und mit Fremdtoner unheilbar geschrottet. Ja, liegt am Toner> bzw. der versauten "Trommeleinheit".>> Jetzt steht hier ein Brother Farblaser, da kommt nie wieder was Anderes> rein.>> Old-Papa
Wir haben in der Firma auch ein Brother, da komt nur Billigtoner rein.
Hat bisher keiner gemerkt und der Chef freut sich über güstiges
Drucken...
Toner-Toni schrieb:> Old P. schrieb:>> und mit Fremdtoner unheilbar geschrottet>> Auch da wären Namen sehr hilfreich. Weißt Du noch, was für eine ähem> "Marke" das war?
Die erste Lieferung ein "Schneider", nach negativer Bewertung bei Amazon
haben die mir nochmal kostenlos Ersatz geschickt, da kam dann "Reton".
Ich habe den kompletten Drucker zerlegt und gereinigt (ist mein
erlernter Beruf) und dann also Reton rein, wieder Fehlermeldung
7403:0003671 Die 740x wandert manchmal zu 2 oder 4, damit sind die
Farbeinheiten gemeint. Gedruckt waren also 3671 Seiten.
Old-Papa
Achsel schrieb:>> Wir haben in der Firma auch ein Brother, da komt nur Billigtoner rein.> Hat bisher keiner gemerkt und der Chef freut sich über güstiges> Drucken...
Kannste ja in Deiner Bude auch testen, kostet ja nicht Dein Geld.....
Privat mach ich solche Kamikatzeversuche sicher nicht mehr.
Beim Toner gibt es deutliche Unterschiede in der Partikelgröße, in den
magnetischen und elektrostatischen Eigenschaften. Das kann gut gehen
oder eben auch nicht. Im blöden Fall sind die Drums hin.
Meinen Kyocera könnte man mit Originaltoner sicher wieder retten, doch
der kostet rund 280 Öcken, den Brother gabs mit Toner (ja,
Sparkatuschen) im Angebot für 199. Dessen Tonersatz kostet dann auch
"nur" 204 Euro.
Old-Papa
Toner-Toni schrieb:> mgk schrieb:>> und habe ausschließlich Alternativtoner verwendet>> Kannst Du Dich noch an Namen erinnern?
Händler war HQ Patronen und ich habe deren Eigenmarke (also Noname)
gekauft. Sind nicht die billigsten, aber Qualität und Service waren in
Ordnung.
Toner-Toni schrieb:> mgk schrieb:>> Einzig negativ>> aufgefallen ist, dass die Alternativtoner etwas mehr rumsauen.>> Wie ist das gemeint - wird der Druck gelegentlich "versaut" bzw. das> Papier eingestaubt, oder meinst Du den Drucker selber?
Es kann natürlich beides vorkommen. Wenn der Ausdruck versaut wurde (kam
selten vor), ging der Toner umgehend als defekt zurück. Manchmal
passierte das auch erst, wenn der Toner schon fast leer war und dann
wanderte er halt etwas früher in den Müll. Ich meinte aber in erster
Linie, dass der Drucker intern schneller verdreckt. Da rieselt halt
durchaus mehr Toner an unterschiedlichen Stellen der Kartusche raus als
es bei einem Originalteil der Fall ist. Oft genug handelt es sich halt
um aufbereitete Originalkartuschen, die dann auf diesem Weg länger als
vorgesehen genutzt werden.
Würde ich mir aber keinen Kopf drum machen. Wie gesagt, die Drucker
haben immer ihren Soll erreicht und es gab keinen einzigen Fall, bei dem
ein Alternativtoner wirklich einen Schaden verursacht hätte. Das über
einen Zeitraum von vielen Jahren und einer Kartuschenzahl im
vierstelligen Bereich.
Old P. schrieb:> Ich habe gerade einen Kyocera Farblaser entsorgt. Keine 4000 Seiten> gedruckt und mit Fremdtoner unheilbar geschrottet. Ja, liegt am Toner> bzw. der versauten "Trommeleinheit".
Das ist mir bei einem Kyocera aber auch schon mit Originaltoner
passiert... Habe die teure Kiste wegen der Garantie ausschließlich mit
original Verbrauchsmaterial betrieben. War gegen Ende der Garantie mit
um die 30k Seiten ein wirtschaftlicher Totalschaden. Laut Händler ein
sehr problematisches Modell. Also durch den Nachfolger ersetzt,
angeblich keine Probleme bekannt, und es fing nach kurzer Zeit und
ausschließlich originalem Verbrauchsmaterial wieder mit massiven
(teuren) Problemen an. Seitdem mache ich um Kyocera einen großen Bogen.
Früher unverwüstlich, heute billiger Murks zum teuren Preis.
Auch wir haben schon einen Dell Drucker entsorgen müssen, weil
Billigtoner abgesehen von einem schlechten Druckbild die Trommeln
geschrottet hat.
Besonders schwarz hat Probleme beim Drucken von größeren Flächen
gemacht.
Natürlich kann das bei anderen Druckern auch anders aussehen, ich habe
hier beispielsweise nen Brother Tintenpisser, der läuft seit Jahren
problemlos mit billigster Tinte im CISS, vom Druckbild kein Unterschied
zur Originaltinte. Bei meinem alten EPSON waren Billigpatronen
unbrauchbar, die Farben waren viel zu bleich.
Toner-Toni schrieb:> Weiß dazu einer was?
Für meinen alten HP Office Laser hatte ich eine Kartusche beigelegt
bekommen, bei dem die Fototrommel echt krass beschädigt war, der Toner
war aber gut. Ich habe dann den Original-HP Trommelteil an die
Ersatzkartusche montiert und bin zufrieden.
Pelikan sind meist sehr brauchbare Ersatzkartuschen, gibts aber nicht
für alle Modelle und sind auch nicht so ganz billig.
Toner-Toni schrieb:> Der eine oder andere hat doch sicherlich konkrete Erfahrungen mit> Brotherlasern und Billigtoner gemacht - was ist empfehlenswert,
BROTHER SW-Multifunktions-Laserdrucker MFC 2700DN
Der Billigtoner von Printer Express XXL liefert korrekte Ausdrucke. Bei
AMAZON gibt es dafür 1.450 Bewertungen, davon 79% mit *****(5).
Drucker schrieb:> BROTHER SW-Multifunktions-Laserdrucker MFC 2700DN>> Der Billigtoner von Printer Express XXL liefert korrekte Ausdrucke. Bei> AMAZON gibt es dafür 1.450 Bewertungen, davon 79% mit *****(5).
Du verwechselst Äpfel mit Birnen!
Dem TO ging es um einen Farblaser, nicht um eine SW-Pulverkanone ;-) .
In meinen alten SW-Laser in meinen Büros hstte ich auch fast nur
Kompatiblen Toner. Und bei meiner Kyocera-Pleite sind auch nur die
Farbtrommeln betroffen.
Farblaser ist eine andere Liga als SW... Das Pulver ist wohl deutlich
anspruchsvoller.
Old-Papa
Wir haben Brother MFC-9880 !!! (d.h. >15 Jahre alt), Brother MFC-7320
!!! (d.h. >10 Jahre alt), Kyocera Ecosys P 2235 und Kyocera Ecosys
P5021, die werden ausschliesslich mit kompatiblem Toner befüllt, kaufen
wir seit Jahren fast nur bei Büromarkt Böttcher, laufen immer noch.
Eieiei, Leute, ich seh' schon: die Sache ist gar nicht so eindeutig, wie
ich es mir vorgestellt bzw. erhofft hatte.
Und es scheint wohl wirklich sehr modellabhängig zu sein, ob die Drucker
eher zickig oder eher langmütig reagieren ;-)
Old P. schrieb:> Die erste Lieferung ein "Schneider", nach negativer Bewertung bei Amazon> haben die mir nochmal kostenlos Ersatz geschickt, da kam dann "Reton"
Ich habe mal ein wenig geschaut, was es mit dieser Firma Schneider so
auf sich hat. Offenbar "organisieren" die sich in rauen Mengen
Leerkartuschen und füllen die dann tatsächlich mit ihrem wo auch immer
hergeholten Toner wieder auf. Da könnten dann u.U. auch schon mal arg
runtergerittene Kartuschen "durchrutschen", wie die Lebenserfahrung
lehrt. Ob mit Absicht oder versehentlich wäre im Ergebnis (mir
jedenfalls) fast egal:
https://www.wlw.de/de/firma/schneiderprintware-keser-1767840#company-media-about-ushttps://www.schneiderprintware.de/https://www.schneiderprintware.de/leergutankauf-fuer-tonerkartuschen
Wie das die anderen Billigheimer wohl machen? Und Brother selber? Die
hatten doch auch mal ein Rückkaufprogramm bei Tintenspritzern, wenn ich
mich nicht irre (oder war das Lexmark...?) - und sei's auch nur, um den
Refurbishern das Wasser abzugraben ;-)
mgk schrieb:> Toner-Toni schrieb:>> mgk schrieb:>>> und habe ausschließlich Alternativtoner verwendet>>>> Kannst Du Dich noch an Namen erinnern?> Händler war HQ Patronen und ich habe deren Eigenmarke (also Noname)> gekauft. Sind nicht die billigsten, aber Qualität und Service waren in> Ordnung.
Hihi, jetzt hab' ich was ganz Irres gemacht - ich hab' da einfach mal
angerufen :-)
www.hq-patronen.de/Impressum/
Es ging auch nach wenigen Sekunden jemand dran und hat mir höflich und
freundlich und recht ausführlich erklärt, daß die Kartuschen allesamt
wiederaufgearbeitet sind, und daß die Druckqualität durchschnittlich
sehr nahe an die Originalqualität herankäme. Von 95% war die Rede.
Nach Erfragen des Druckertyps fragte er noch, ob etwa viele Bilder
gedruckt werden sollen, und auf meine Verneinung hieß es dann, daß dann
überhaupt keine Probleme zu erwarten seien.
Falls doch (z.B. Schlieren), würde die Patrone ggf. ausgetauscht bzw.
nochmal nachgeliefert werden.
Außerdem gäbe es 3 Jahre Garantie (für was auch immer. Das habe ich dann
nicht mehr nachgefragt ;-)
Insgesamt war das Gespräch sehr angenehm, muß ich schon sagen.
Aber das mit dem Wiederaufbürschteln der alten Kartuschen scheint also
eher die Regel als die Ausnahme zu sein, siehe Schneider-Recycling
weiter oben.
Bleiben nur noch 2 Fragen:
erstens, wo das alles eigentlich passiert - etwa in Deutschland? Oder
sammeln die hier nur die leeren Kartuschen ein, und schicken sie dann
nach China, wo sie irgendwelches "Fachpersonal" (so heißt das auf den
Webseiten) wieder auffüllen darf. Und anschließend geht's zurück zum
deutschen Händler. Wenn man sich die Lagerhalle im folgenden
"ueber-uns"-Bild so anschaut, könnte man das jedenfalls fast für möglich
halten. Denn wie eine Produktion sieht das nicht gerade aus. Und bei
allen anderen ist das wahrscheinlich ähnlich. Eigentlich nur Logistik:
https://www.hq-patronen.de/ueber-uns/
Und zweitens, ob es wohl irgendjemanden unter den Billiganbietern gibt,
der nicht nur Gebrauchtkartuschen auffüllt, sondern wirklich selber
produziert, also auch die Kunststoffteile etc.?
Tja, jetzt muß man sich die Sache halt nochmal gut überlegen...
Ich nutze für Brother Monochromdrucker schon sehr lange kompatiblen
Toner. Früher in Plastikflaschen der einfach in den original Toner
reingefüllt wurden, dazu einfach nen Stöpsel raus ziehen und rein
schütten. Idealerweise im Freien. Kostete pro Flasche für 6000 Seiten
etwa 9 Euro.
Allerdings wurden mittlerweile kompatible Kartuschen so billig, dass
sich diese Sauerei kaum noch lohnt. Mit den kompatiblen Kartuschen habe
ich die Erfahrung gemacht, dass es mal vorkommen kann, dass das
Druckbild hinterher so garnicht passt. Oft war der Toner dann
ganzflächig verteilt auf dem Blatt. Wie so eine Kopie mit zu hohem
Kontrast. Original Toner wieder rein -> ganz normal. Kompatiblen Toner
rein -> wieder vollflächig verteilt. Tonerkartusche beanstandet, neue
bekommen, gleiches Problem. Dann hab ich von einem Lieferanten
kompatible Toner und Trommel als Set gekauft, dies spielen wieder super
zusammen. Also vielleicht darüber nachdenken gleich das Set mit Trommel
zu nehmen, wenn die auch schon einiges an Seiten hinter sich hat. Im Set
bekommt man sie oft ganz deutlich günstiger als wenn man Toner und
Trommel separat kauft.
Die Aufbereitung von Tonern passiert zumindest teilweise auch in Europa.
Wo HQ seine Ware bezieht, kann ich jedoch nicht sagen.
Brother recycelt unter anderem in Großbritannien und der Slowakei. Diese
aufbereiteten Tonerkartuschen werden dann als original Neuware verkauft.
https://www.brother.de/recycling
Da jetzt auch Trommeln angesprochen wurden: Da habe ich mit
aufbereiteter Ware eigentlich durchgängig schlechte Erfahrungen gemacht.
Halten viel zu kurz und sind den günstigeren Preis nicht wert.
Toner-Toni schrieb:> Ich habe mal ein wenig geschaut, was es mit dieser Firma Schneider so> auf sich hat. Offenbar "organisieren" die sich in rauen Mengen> Leerkartuschen und füllen die dann tatsächlich mit ihrem wo auch immer> hergeholten Toner wieder auf. Da könnten dann u.U. auch schon mal arg> runtergerittene Kartuschen "durchrutschen", wie die Lebenserfahrung> lehrt. Ob mit Absicht oder versehentlich wäre im Ergebnis (mir> jedenfalls) fast egal:
Meine "Kartuschen" der 2. Lieferung (Reton) waren weder "abgeritten"
noch irgendwie defekt. Die sahen funkelngelneu aus, keine Kratzer,
nichts.
Zumindest beim Kyocera kann man an Kartuschen kaum was abreiten, da nur
wenige bewegte Teile.
> Nach Erfragen des Druckertyps fragte er noch, ob etwa viele Bilder> gedruckt werden sollen, und auf meine Verneinung hieß es dann, daß dann> überhaupt keine Probleme zu erwarten seien.
Ja was soll er auch sagen? "kaufen Sie blos nicht, alles Schrott..."
Eher nicht ;-)
> Außerdem gäbe es 3 Jahre Garantie (für was auch immer. Das habe ich dann> nicht mehr nachgefragt ;-)
Sicher nicht auf Fogeschäden im Drucker.
> erstens, wo das alles eigentlich passiert - etwa in Deutschland? Oder> sammeln die hier nur die leeren Kartuschen ein, und schicken sie dann> nach China, wo sie irgendwelches "Fachpersonal" (so heißt das auf den> Webseiten) wieder auffüllen darf.
Ist beides sehr wahrscheinlich, für die Qualität und Funktionalität der
verwendeten Füllungen wohl nicht entscheident.
> Und zweitens, ob es wohl irgendjemanden unter den Billiganbietern gibt,> der nicht nur Gebrauchtkartuschen auffüllt, sondern wirklich selber> produziert, also auch die Kunststoffteile etc.?
Leerkartuschen wird es wohl im Nachbau schon vor Markteinführung der
Originale geben ;-) Da sind die Chinesen halt fix.
Old-Papa
Hab in meinem Brother MFC-7360 jetzt erstmals eine Tonerkartusche von
Xerox. Die ersten 200-300 Seiten war alles ok, jetzt wird das
Druckbilder immer schlechter (Streifenbildung). Morgen kommt hoffentlich
der neue Originaltoner.
Wie oben schon stand: Der TO hat einen Farblaser! Farbtoner ist etwas
anspruchsvoller.
MaWin schrieb:> Druckbilder immer schlechter (Streifenbildung)
Entweder Problem mit Abstreiflippe oder Trommel.