Alternative zum Ultraschallschweißen von Litzen gesucht

#6442885
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Hallo,

ich konfektioniere öfters Kabelbäume, die auch aufgesplittete Litzen 
beinhalten. Bisher verlöte ich das Ganze immer nach Verdrillen, das ist 
auch ausreichend, aber nicht optimal.
Die perfekte Lösung ist natürlich das Ultraschallschweißen/-verdichten 
von Litzen wie hier dargestellt:

https://cdn.myonlinestore.eu/94545c96-6be1-11e9-a722-44a8421b9960/images/WireWelding.jpg

Natürlich ist das Ganze für den Privatanwender viel zu teuer. Gibt es 
irgendwelche Alternativen zu dieser Verbindungsart? Idealerweise muss 
die Verbindung eine Adaption von hochflexibler Litze 1x2,5mm² zu 4x 
0.5mm² möglich sein.

Ich habe schon die Pfuschlösung à la Verbindungspresshülsen versucht, 
das Ganze ist aber wirklich nicht befriedigend.

Gibt es noch andere Lösungen?

Beste Grüße!
Gast #6443848
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Ths S. schrieb:
> kann man damit auch Kupferlitzen verschweißen?

Keine Ahnung, vom Prinzip geht alles was Strom leitet und schmilzt. Bei 
Kupferleitern besteht die Gefahr des ausglühens. Dann werden die 
brüchig.Evtl. unter Schutzgas oder im im Ölbad machen. Das gilt aber für 
alle Schweissverfahren. Gelötete Spleiße im Kabel sind auch nicht besser 
weil das Zinn in die Litze läuft. Wird auch brüchig.

Bei Hobby ist das aber unwichtig, da kann das DIY Teil so funzen. Es 
gibt jede Menge Varianten auf der Tube (bis 1000A@no-cost  hab ich 
gesehen).

Eine Elektrode aus Kupfer ist da aber vielleicht nicht die beste Idee. 
Muss man testen. Auch die Elektrodenform damit die Drähte zusammmen 
bleiben, kann man ja beliebig mit rumspielen.
Gast #6444240
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Kupfer hab ich nicht Punktgeschweisst bekommen. Was nach meiner 
Erfahrung geht ist Löten. PUK Schweißgeräte gehen auch. Für die 
Goldschmiede gibst da Zeitgesteuerte Wig Geräte. Die gehen aus China 
preislich. Ultraschall, da sucht man halt lange nach dem Generator und 
der Sonotrode, lohnt sich wenn es in die Stückzahlen geht.
Gast #6444260
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Ryven schrieb:
> Kupfer hab ich nicht Punktgeschweisst bekommen.
Danke für die Info

> Was nach meiner Erfahrung geht ist Löten.
Da bist du nicht der erste ;-). Löten ist Standard, bei Spleißen aber 
anfällig für Brüche. Selber verzichte ich bei Kabelbäumen darauf, ist 
wohl nicht überall möglich.

> Ultraschall,
Nach dem verlinkten Video wirkt das auf mich eher wie eine Methode zum 
Reibschweißen.
Gast #6446305
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Bei mir war der Grund Akku Konfektion.
Nur mag ich das vernickelte Stahlband nicht. Das lässt sich zwar prima 
Punktschweißen aber das wars es schon.
Mehr Widerstand und mechanisch steifer.

Kupferblech ist zudem auch noch preiswerter.

Reibschweißen wäre in meinen Augen die sehr grobe Form davon.
Aber es geht ja darum mit den kleinen Schwingungsweiten das Material zu 
verformen und anzunähern. Bis der Atomverbund einschnappt.
Ist dann in den Schliffbildern gut zu erkennen.
Gast #6446624
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Ths S. schrieb:
> Ich habe schon die Pfuschlösung à la Verbindungspresshülsen versucht,
> das Ganze ist aber wirklich nicht befriedigend.

Ich weiß nicht ob das für dich ne Pfuschlösung ist, du könntest aber 
auch mal nach „TE MiniSeal“ suchen, Ich denke nicht, dass eine solche 
Lösung unbedingt schlecht sein muss. Immerhin hat TE sogar sowas zum 
flicken von Koaxialleitungen unter Beibehaltung der Impedanz.
Gast #6446810
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Was ist denn mit Pressschweissen, das sollte doch für weiche Materialien 
(Kupfer) machbar sein, oder nicht?

Da man prinzipiell 'nur' mechanisch arbeitet ist ein passendes Gerät 
vermutlich günstiger in der Anschaffung als ein passender 
Ultraschallschweisser.

Irgendwas im Stil einer 25Tonnen Hydraulikpresse und passenden 
Pressdornen oder so #schulterzuck

'sid

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